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Der Koch

Roman

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.
Portrait
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne ›Business Class‹ und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u.a. schrieb er 2009 das Drehbuch zu dem Film ›Giulias Verschwinden‹). Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Die Zeit, die Zeit‹ – sind auch international große Erfolge. 2011 erschien der Auftakt zu seiner Krimiserie, ›Allmen und die Libellen‹, mittlerweile sind vier Bände seiner ›Allmen‹-Krimiserie erschienen. Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 311
Erscheinungsdatum 27.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23999-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,6/2,3 cm
Gewicht 273 g
Auflage 13. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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13,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Suter reizt die Geschmackssensoren

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Ein wunderbarer neuer Suter, tamilische Küche kombiniert mit Molekularküche, sehr sinnlich, man riecht förmlich die Zutaten. Aphrodisierende Küche trifft auf internationale Machenschaften, Finanzkrise und Bürgerkireg auf Sri Lanka.

Eroticfood

michaela bokon, Thalia-Buchhandlung Wien

Maravan ist Hilfskoch und in die Kellnerin Andrea verliebt, mit einem aphrodisirendem Menü gelingt es ihm Andrea zu verführen.Sie erkennt in dieser Art der Menüzubereitung eine Chance und überredet Maravan entgegen seiner inneren Überzeugung ein Catering mit Liebesmenüs mit ihr aufzubauen. Sehr spannend und sehr sinnlich erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
85 Bewertungen
Übersicht
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35
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0

von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016
Bewertet: anderes Format

Krieg, Frieden und die aphrodisierenden Geheimnisse der ayurvedischen Küche - eine Glanzleistung!

langweilig und oberfächlich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er... Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

von Christiane Strecker aus Neuss am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Erotisch, mit spannenden Kochvorschlägen und einer interessanten Geschichte, ich fand diese Mischung interessant und sehr kurzweilig.