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Die Verschwörung des Fiesco zu Genua

Ein republikanisches Trauerspiel

Reclams Universal-Bibliothek Band 51

Das im Jahr 1783 und in veränderter Form 1784 uraufgeführte "Republikanische Trauerspiel" 'Die Verschwörung des Fiesco zu Genua' ist Friedrich Schillers erstes historisches Drama. Den gleichen Erfolg wie seine anderen Jugenddramen 'Die Räuber' und 'Kabale und Liebe' hatte es jedoch, trotz mehrer Umarbeitungen, nicht. Das Drama über den Verschwörer Fiesco - in ihm kreuzen sich Machtstreben, Ehrgeiz und Freiheitswillen - in der Stadtrepublik Genua des 16. Jahrhunderts leidet an der komplizierten, teils unlogischen Handlungsführung. Liebe und Gewalt, Intrigen und Verstellungen, hohe und niedrige Gesinnungen jagen sich regelrecht in diesem grandiosen Bühnenspektakel.

Mit Anmerkungen von Christian Grawe.
Portrait
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 136
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000051-9
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,9/9,8/1 cm
Gewicht 65 g
Buch (Taschenbuch)
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Schillers erstes Historienspiel
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2011

Der Fiesko steht bei der Leserschaft an Beliebtheit deutlich hinter seinen entstehungsgeschichtlichen Nachbarn, den Räubern und Kabale und Liebe, zurück. Als Grund dafür werden immer wieder seine logischen Fehler genannt. Zu Unrecht, wie ich meine. Nicht weil das Stück ihrer entbehrte - sie sind offensichtlich - sondern weil auc... Der Fiesko steht bei der Leserschaft an Beliebtheit deutlich hinter seinen entstehungsgeschichtlichen Nachbarn, den Räubern und Kabale und Liebe, zurück. Als Grund dafür werden immer wieder seine logischen Fehler genannt. Zu Unrecht, wie ich meine. Nicht weil das Stück ihrer entbehrte - sie sind offensichtlich - sondern weil auch die Räuber und selbst spätere schillersche Dramen nicht frei von ähnlichen Schwächen sind: Der Fiesko sticht da nicht auffallend negativ heraus. (Das ist als Lob gemeint!) Die eigentliche Crux von Schillers zweitem Drama scheint mir sein Thema zu sein. Dass es nämlich als republikanisches Trauerspiel, und demnach auch republikanisch gesinntes Stück, einen monarchisch ambitionierten Helden hat, der, ganz im Sinne der Poetik der Tragödie, nicht bloß als Haupt-, sondern als Identifikationsfigur angelegt ist. Das geht natürlich nicht zusammen; und nur an dieser inneren Schizophrenie krankt das Stück ernsthaft. Wer darüber hinwegsehen kann, wird im Fiesko ganz genau wie in den Räubern und der Kabale mit der wunderbar grellen Palette und den genial-genialischen Tropen des jungen Schiller belohnt. Darin zumindest ist "Die Verschwörung des Fiesko zu Genua" bester Schiller.