Meine Filiale

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Erzählung, Braunschweig 1856

Gottfried Keller

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
5,10
5,10
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 1,70

Accordion öffnen
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Hamburger Lesehefte

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 1,70

    Hamburger Lesehefte
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Reclam, Philipp

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 2,10

    Reclam, Philipp
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Books on Demand

    Versandfertig in 4-6 Tagen

    € 4,90

    Books on Demand
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    dtv

    Sofort lieferbar

    € 5,10

    dtv
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Suhrkamp

    Sofort lieferbar

    € 5,20

    Suhrkamp
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Klett Schulbuchverlag

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 6,50

    Klett Schulbuchverlag
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Insel Verlag

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 6,70

    Insel Verlag
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Hofenberg

    Versandfertig in 4-6 Tagen

    € 8,90

    Hofenberg
  • Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Tredition

    Versandfertig in 4-6 Tagen

    € 9,20

    Tredition

gebundene Ausgabe

ab € 3,95

Accordion öffnen

eBook

ab € 0,49

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

€ 9,99

Accordion öffnen

Beschreibung


Shakespeares Tragödie im bäuerlichen Millieu

Keller verlegt die tragische Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ins bäuerliche Milieu und ordnet sie damit einer anderen sozialen Thematik zu. Sali und Vrenchen, die Kinder zerstrittener Bauern, entdecken ihre Liebe zueinander und entfliehen der hoffnungslosen Situation für die Dauer eines Tages. Als der Morgen graut, wählen sie den gemeinsamen Freitod. Die tragische Geschichte um einen aussichtslosen Rechtsstreit, der die Eltern des Liebespaares ruiniert und ins Unglück stürzt, entscheidet so auch das Schicksal der nachfolgenden Generation.

Anregung für Kellers berühmte Novelle war nicht hauptsächlich die Tragödie Shakespeares, sondern eine Meldung in der Züricher ›Freitagszeitung‹ vom 3. September 1847 über den gemeinsamen Selbstmord eines Liebespaares bei Leipzig. Vor allem aber ging es Keller darum, eine Erzählung »von allgemein menschlichem Inhalte« zu schaffen.

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 als Sohn eines Drechslers in Zürich geboren und wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einem Verweis von der kantonalen Industrieschule 1834 arbeitete er einige Zeit als Maler. Keller hatte bereits nach wenigen Jahren ernste Zweifel an seiner Berufswahl und entdeckte seine schriftstellerische Begabung. Dank eines Stipendiums konnte er im Herbst 1848 sein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Heidelberg aufnehmen. In den folgenden Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller und Staatsschreiber. Keller starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Joseph Kiermeier-Debre
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.03.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-02637-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 17/11,6/1,5 cm
Gewicht 124 g
Abbildungen 1 Abbildungen
Auflage Nachdr. d. Ausg. v. 1856.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
1
0
0

schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Novelle erzählt eine gute Geschichte. Sali und Vrenchen sind liebenswerte Figuren. Es ist keine Nacherzählung von Shakespeares "Romeo und Julia", auch wenn durch ein paar Parallelen der Titel durchaus berechtigt ist. Obwohl sich die Einleitung sehr zieht, hat mir das Buch gut gefallen.

mitreißende Novelle vor dörflicher Kulisse
von LongGoneBy aus Wien am 14.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in ... Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in die bürgerliche Welt für Vrenchen und Sali unmöglich ist. Die Feindschaft der Väter und die aussichtslose Liebe führt schließlich zum Selbstmord des Paares. Die Novelle ähnelt keineswegs Shakespeares Drama, es gibt einige entscheidene Unterschiede und auch eine wesentlich stärkere Sozialkririk. Dennoch steht Kellers Novelle Shakespeares Tragödie in Bezug auf Romantik und Dramatik in nichts nach.

kunstvoll und rührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 01.03.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärt... Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärtlich Verliebte, die sich hingebungsvoll und liebevoll um einander kümmern, ihre Zweisamkeit jedoch zu verbergen versuchen. Ihr Frohsinn und ihre Heiterkeit bewegen sie zu einer Wanderschaft, welche deren ausgelassene Glückseligkeit versüßt. Nichtsdestotrotz sehen beide die Bruchstücke ihrer verträumt verlebten Realität auf sich zukommen, denn eine bedrückende Armut und die stets bestehende Feindschaft der Eltern bedeuten Grenzen der einfältigen Unbeschwertheit. Das Schicksal der Trennung wollen beide nicht akzeptieren, sodass ihr Tod die willkommene Erlösung und gleichzeitig ein ewiges Zusammensein in Liebe und Treue darstellt. Die Prosavariante zu Shakespeares Werk ist keinesfalls pro forma vergleichbar und doch lassen sich augenscheinlich ähnliche Gegebenheiten ausmachen, welche den Leser die Tragik am Unvermögen der Protagonisten, eine Liebe am Leben zu erhalten, spüren lassen. Keller gelingt mit dieser wortgewaltigen Novelle ein malerisch bildhaftes Werk, in welchem leidenschaftliche Dialoge und gehaltvolle Berichte eine lebensweltliche Realität widerspiegeln und dem Leser rührende Emotionen entlocken.


  • Artikelbild-0