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Das wilde Kind

Erzählung

(44)

Über das Wolfskind Victor

Im Herbst des Jahres 1797, die Jahre der Revolution und des Terrors sind vorbei, stößt der Schmied des Ortes im Wald von Aveyron auf ein nacktes, seltsame Laute ausstoßendes Wesen, die Haut schwarz vor Schmutz, das Haar zottelig. Ein Mensch, ein Tier? Ein Knabe. Die Männer vom Dorf fangen ihn ein, bringen ihn in die Hauptstadt, nach Paris. Man führt ihn bei Hofe vor, er bekommt ein Zimmer in der Taubstummenanstalt und einen Namen. Schließlich wird Victor, das Wolfskind, der Obhut eines jungen Arztes übergeben. Victor wird ihm zu Ruhm verhelfen, aber trotz all seiner Bemühungen wird der Arzt scheitern ...

Portrait

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14065-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/1,3 cm
Gewicht 140 g
Originaltitel Wild Child
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Verkaufsrang 7.436
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wien

Die wahre Geschichte über ein wildes Kind, dessen Leiden scheinbar erst mit der erzwungenen Rückkehr in die auf ihre Weise grausame Zivilisation beginnen. Erschütternd. Die wahre Geschichte über ein wildes Kind, dessen Leiden scheinbar erst mit der erzwungenen Rückkehr in die auf ihre Weise grausame Zivilisation beginnen. Erschütternd.

„zu Herzen gehende, kleine, feine Novelle“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797.
In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt.
Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge.
In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung.
Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das Interesse an ihm verliert.....
Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797.
In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt.
Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge.
In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung.
Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das Interesse an ihm verliert.....

„Was macht uns zum Menschen “

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz


Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne Sprache, unempfindlich gegen Kälte und Hitze. Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt nimmt sich des Jungen an und versucht ihm einfache Dinge bezubringen. Eine tolle Geschichte, die uns wieder einmal die Frage stellen lässt: Was macht uns zum sozialen Wesen, wie entsteht Mitgefühl und Anteilnahme?


Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne Sprache, unempfindlich gegen Kälte und Hitze. Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt nimmt sich des Jungen an und versucht ihm einfache Dinge bezubringen. Eine tolle Geschichte, die uns wieder einmal die Frage stellen lässt: Was macht uns zum sozialen Wesen, wie entsteht Mitgefühl und Anteilnahme?

„Unbezähmbar wild“

Rosi Winkler, Thalia-Buchhandlung St.Johann/Pg.

T.C.Boyle erzählt die Geschichte von "Victor von Aveyron", einem "Wolfskind", das im 18. Jahrhundert in Frankreichs Wäldern entdeckt und aufgegriffen wurde. Der sprachlose Junge - vermutlich wurde er als Kind ausgesetzt - lebt in der Wildnis wie ein Tier und ernährt sich von dem, was die Umgebung an Früchten und Kleintieren bietet. Der Gefangennahme kann er sich durch Flucht einige Male entziehen, wird aber schließlich für wissenschaftliche Studien nach Paris gebracht: Kann er durch Erziehung zu einem moralischen Wesen gemacht werden oder ist er bereits von Natur aus gut?
Der Psychiater bescheinigt, daß der Junge geistig behindert ist und nicht auf Grund der Umstände seines Aufwachsens mangelhafte geistige Fähigkeiten aufweist. Nachdem mehrere Versuche, ihn zu zivilisieren, scheitern, nimmt sich Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt, um den Jungen an. Überzeugt davon, daß die geistige Behinderung nicht biologische, sondern kulturelle Ursachen hat, bemüht Itard sich mehrere Jahre lang, Victor die Sprache beizubringen.Nach anfänglichen Erfolgen gelingt dies leider nicht und schließlich wird der Junge nach dem letzten Ausbruchsversuch zu seiner Pflegemutter abgeschoben und vergessen.

T.C.Boyle hält sich in dieser linear, nüchtern und distanziert erzählten Darstellung dieses Falls - in dem es auch um die Frage geht, was Menschsein und Kultur auszeichnet - sehr an die bekannten Einzelheiten. Ab und zu, wenn aus der Perspektive des (sprachlosen!) Jungen erzählt wird, scheinen die sprachgewaltigen Formulierungen fehl am Platz.
T.C.Boyle erzählt die Geschichte von "Victor von Aveyron", einem "Wolfskind", das im 18. Jahrhundert in Frankreichs Wäldern entdeckt und aufgegriffen wurde. Der sprachlose Junge - vermutlich wurde er als Kind ausgesetzt - lebt in der Wildnis wie ein Tier und ernährt sich von dem, was die Umgebung an Früchten und Kleintieren bietet. Der Gefangennahme kann er sich durch Flucht einige Male entziehen, wird aber schließlich für wissenschaftliche Studien nach Paris gebracht: Kann er durch Erziehung zu einem moralischen Wesen gemacht werden oder ist er bereits von Natur aus gut?
Der Psychiater bescheinigt, daß der Junge geistig behindert ist und nicht auf Grund der Umstände seines Aufwachsens mangelhafte geistige Fähigkeiten aufweist. Nachdem mehrere Versuche, ihn zu zivilisieren, scheitern, nimmt sich Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt, um den Jungen an. Überzeugt davon, daß die geistige Behinderung nicht biologische, sondern kulturelle Ursachen hat, bemüht Itard sich mehrere Jahre lang, Victor die Sprache beizubringen.Nach anfänglichen Erfolgen gelingt dies leider nicht und schließlich wird der Junge nach dem letzten Ausbruchsversuch zu seiner Pflegemutter abgeschoben und vergessen.

T.C.Boyle hält sich in dieser linear, nüchtern und distanziert erzählten Darstellung dieses Falls - in dem es auch um die Frage geht, was Menschsein und Kultur auszeichnet - sehr an die bekannten Einzelheiten. Ab und zu, wenn aus der Perspektive des (sprachlosen!) Jungen erzählt wird, scheinen die sprachgewaltigen Formulierungen fehl am Platz.

„Das wilde Kind“

michaela bokon, Thalia-Buchhandlung Wien

Ende des 18 Jahrhundert wird in Frankreich in den Wäldern ein Wesen gesichtet, von dem man nicht sicher ist, ob Mensch oder Tier.
Nach vielen vergeblichen Versuchen es zu fangen, zwingt eine klirrende Kälte dieses Kind in die Nähe menschlicher Behausung und somit kann es gefangen genommen werden.
Man bringt es nach Paris, wo ein junger Arzt sich aufopfernd für seine Entwicklung bemüht .
Doch jegliche Mühen sind umsonst, die Fortschritte bleiben äußerst gering, bis man zugeben muß, das Manko das entstanden ist, ist nicht wieder gutzumachen, es fehlt jegliche Art der Sozialisation.

Boyle schreibt diese Geschichte in Form eines Berichts, sehr exakt, ohne Klischees und herbeigeführten Emotionen, einzig eine Aufzählung der Fakten.
Ende des 18 Jahrhundert wird in Frankreich in den Wäldern ein Wesen gesichtet, von dem man nicht sicher ist, ob Mensch oder Tier.
Nach vielen vergeblichen Versuchen es zu fangen, zwingt eine klirrende Kälte dieses Kind in die Nähe menschlicher Behausung und somit kann es gefangen genommen werden.
Man bringt es nach Paris, wo ein junger Arzt sich aufopfernd für seine Entwicklung bemüht .
Doch jegliche Mühen sind umsonst, die Fortschritte bleiben äußerst gering, bis man zugeben muß, das Manko das entstanden ist, ist nicht wieder gutzumachen, es fehlt jegliche Art der Sozialisation.

Boyle schreibt diese Geschichte in Form eines Berichts, sehr exakt, ohne Klischees und herbeigeführten Emotionen, einzig eine Aufzählung der Fakten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
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Un enfant sauvage.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 31.03.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Im achtzehnten Jahrhundert wird in den Wäldern von La Bassine, Südfrankreich ein kleiner wilder Junge gefangen genommen. Eine lange Narbe am Hals zeugt von einer unschönen Vergangenheit. Da der Junge nicht spricht und sich äußert unzivilisiert verhält, wird er in eine Anstalt für Taubstumme gebracht und man versucht ihn... Im achtzehnten Jahrhundert wird in den Wäldern von La Bassine, Südfrankreich ein kleiner wilder Junge gefangen genommen. Eine lange Narbe am Hals zeugt von einer unschönen Vergangenheit. Da der Junge nicht spricht und sich äußert unzivilisiert verhält, wird er in eine Anstalt für Taubstumme gebracht und man versucht ihn zu resozialisieren. Ein einfühlsames und deutliches Buch, das um die Grenzen des Menschen erzählt. Versäumtes und nicht gelerntes Verhalten eines Menschen kann nur bruchstückhaft anerzogen bzw. umerzogen werden, wenn sich archetypische Verhaltensweisen schon eingebrannt haben.

Der wilde Junge
von Kathrin Wegmüller am 04.04.2012

Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich... Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich ein Arzt rührend um ihn kümmert. Mit allen Mitteln versucht er den kleinen Jungen gesellschaftstauglich zu machen. Doch leider klappt es nicht so, wie der Arzt es gerne möchte... Faszinierend beschreibt T. C. Boyle den kleinen Jungen und die Versuche ihn in die Gesellschaft einzugliedern. Ein Buch, das sehr schnell gelesen ist, welches einem aber noch lange im Gedächtnis bleibt.

Ein herrliche Erzählung, die sich mit der Thematik "Wolfskind" auseinandersetzt
von Marlen Hecht aus Bernburg (Saale) am 20.03.2012

In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben,... In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo ein junger Arzt versucht ihn zu sozialisieren und ihm menschliche Fähigkeiten und Gefühle zu entlocken.