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Illuminati

Thriller

Robert Langdon Band 1

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Taschenbuch
Die Illuminaten sind zurück ...

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Illuminati ist der erste Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon.

Rezension
"Unbedingt empfehlenswert für alle, die sich schon immer gefragt haben, was, zum Teufel, eine Pyramide auf dem Dollarschein zu suchen hat." Stern "Der Roman ist sehr spannend geschrieben, und lässt nur kurze Verschnaufspausen. Es ist ein Krimi, der den Leser bis zur letzten Minute im Dunkeln tappen lässt." Lennart Schütz, Reutlinger General-Anzeiger "Dan Brown kann packend schreiben, baut seine Bücher geschickt auf und recherchiert die Geschichten so gut, dass man den Eindruck hat, es mit der Realität zu tun zu haben." Harald Meyersick für Münstersche Zeitung, 12.12.2016
Portrait
Dan Brown unterrichtete Englisch, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Bedingt durch seine Herkunft (Vater Mathematikprofessor - Mutter Kirchenmusikerin) waren für ihn Wissenschaft und Religion keine Gegensätze und diese Kombination in seinen Veröffentlichungen machte ihn als Autor weltbekannt.Er lebt mit seiner Frau in Neuengland.
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  • Artikelbild-0
  • Kapitel 1

    Die junge Frau hoch oben auf den Stufen der Großen Pyramide von Gizeh lachte. "Beeil dich, Robert!", rief sie zu ihm hinunter. "Ich hätte wirklich einen jüngeren Mann heiraten sollen!" Ihr Lächeln war zauberhaft.
    Er bemühte sich mitzuhalten, doch seine Beine fühlten sich an wie Blei. "Warte!", flehte er. "Bitte ..."
    Er mühte sich weiter, und seine Sicht begann zu verschwimmen. In seinen Ohren rauschte es. Ich muss zu ihr! Doch als er erneut nach oben sah, war die Frau verschwunden. An ihrer Stelle stand ein alter Mann mit faulen Zähnen. Der Mann starrte zu ihm hinunter und verzog das Gesicht zu einer sehnsüchtigen Grimasse. Dann stieß er einen gequälten Schrei aus, der weit über die Wüste hallte.
    Robert Langdon schrak aus seinem Albtraum hoch. Das Telefon neben dem Bett klingelte. Benommen nahm er den Hörer ab.
    "Hallo?"
    "Ich suche Robert Langdon", sagte eine Männerstimme.
    Langdon richtete sich in seinem Bett auf und versuchte die Benommenheit abzuschütteln. "Hier ... hier ist Robert Langdon." Er schielte auf seine Digitaluhr. Es war fünf Uhr achtzehn.
    "Ich muss Sie unbedingt treffen."
    "Wer ist denn da?"
    "Mein Name ist Maximilian Kohler. Ich bin Teilchenphysiker."
    "Was?" Langdon konnte sich kaum auf das Gespräch konzentrieren. "Sind Sie sicher, dass Sie den richtigen Langdon gefunden haben?"
    "Sie sind Professor für religiöse Symbolologie an der Harvard University. Sie haben drei Bücher über Symbolologie geschrieben und ..."
    "Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?"
    "Bitte entschuldigen Sie. Ich habe etwas, das Sie sich ansehen müssen. Ich kann am Telefon nicht darüber sprechen."
    Ein ahnungsvolles Stöhnen drang über Langdons Lippen. Es war nicht das erste Mal, dass so etwas geschah. Eine der Gefahren beim Schreiben von Büchern über religiöse Symbolologie waren die Anrufe von religiösen Eiferern, die ihre jüngsten Zeichen Gottes von ihm bestätigt haben wollten. Letzten Monat erst hatte eine Stripperin Langdon den besten Sex seines Lebens versprochen, wenn er nach Oklahoma fliegen und die Echtheit eines Kreuzes bestätigen würde, das auf magische Weise auf ihrem Bettlaken entstanden war. Das Leichentuch von Tulsa, hatte Langdon es genannt.
    "Woher haben Sie meine Nummer?" Langdon bemühte sich, höflich zu bleiben, trotz der frühen Stunde.
    "Aus dem Internet. Von der Webseite, auf der Ihr Buch vorgestellt wird."
    Langdon runzelte die Stirn. Er war verdammt sicher, dass seine Telefonnummer nicht auf der Seite zu finden war. Der Mann log offensichtlich.
    "Ich muss Sie treffen!", beharrte der Anrufer. "Ich werde Sie großzügig entlohnen!"
    Allmählich verlor Langdon die Geduld. "Es tut mir Leid, aber ich habe wirklich ..."
    "Wenn Sie auf der Stelle aufbrechen, könnten Sie gegen ..."
    "Ich werde nirgendwohin aufbrechen! Es ist fünf Uhr morgens!" Langdon warf den Hörer auf die Gabel und fiel zurück ins Bett. Er schloss die Augen und versuchte wieder einzuschlafen - vergebens. Seine Gedanken kreisten immer wieder um den Traum. Schließlich schlüpfte er in seinen Morgenmantel und ging nach unten.

    Barfuß wanderte Robert Langdon durch das leere viktorianische Haus in Massachusetts, in der Hand sein traditionelles Mittel gegen Schlaflosigkeit - einen Becher dampfenden Nesquik. Der Aprilmond schimmerte durch die Erkerfenster und spielte auf den Orientteppichen. Langdons Kollegen witzelten oft, dass sein Haus mehr nach einem anthropologischen Museum aussah als nach einem Heim. Die Regale waren voll gestopft mit religiösen Artefakten aus der ganzen Welt - einem ekuaba aus Ghana, einem goldenen Kreuz aus Spanien, einem kykladischen Idol aus der Ägäis; sogar ein seltener gewebter boccus aus Borneo war darunter, das Kriegersymbol ewiger Jugend.
    Als Langdon auf seiner messingbeschlagenen Maharischi-Truhe saß und die warme Schokolade genoss, bemerkte er im Glas des Erkerfensters sein Spiegelbild. Es war verzerrt und bleich ... wie ein Gespenst. Ein alterndes Gespenst, dachte Langdon

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 25.02.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-14866-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/4 cm
Gewicht 456 g
Originaltitel Angels and Demons
Auflage 49. Auflage
Übersetzer Axel Merz
Verkaufsrang 3870
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
159 Bewertungen
Übersicht
118
30
8
3
0

Spannung, Rätsel und ein tolles Szenario
von Igelmanu66 aus Mülheim am 19.04.2019

»Langdon riss sich zusammen. Er versuchte nachzudenken, doch die Situation war einfach zu bizarr und entzog sich jeder Logik. Zwölf Stunden zuvor hatte er noch in seinem Bett in Cambridge gelegen und tief und fest geschlafen. Jetzt war er in Europa und in eine surreale Schlacht antiker Titanen verwickelt, trug eine Halbautomatik... »Langdon riss sich zusammen. Er versuchte nachzudenken, doch die Situation war einfach zu bizarr und entzog sich jeder Logik. Zwölf Stunden zuvor hatte er noch in seinem Bett in Cambridge gelegen und tief und fest geschlafen. Jetzt war er in Europa und in eine surreale Schlacht antiker Titanen verwickelt, trug eine Halbautomatik im Jackett und hielt Händchen mit einer Frau, die er gerade erst kennengelernt hatte.« Robert Langdon, Kunsthistoriker, Professor in Harvard und führender Experte für Symbologie, findet sich völlig überraschend in einem Alptraum wieder, den er sich zuvor auch mit größter Vorstellungskraft kaum hätte ausmalen können. Der Alptraum beginnt im CERN-Forschungszentrum in der Schweiz. Ein Wissenschaftler wird ermordet aufgefunden, hinterlassene Zeichen an der Leiche weisen auf eine alte Geheimgesellschaft hin, die legendären Illuminati. Eine Gemeinschaft, die eigentlich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr existiert. Und als wäre der Mord nicht schlimm genug, wurde aus dem Labor des Ermordeten das Ergebnis seiner Forschungen gestohlen: Antimaterie. Robert, der aufgrund der Symbole zum Tatort gerufen wurde, erkennt die höchst gefährliche Situation, die sich anbahnt und folgt den Spuren des Täters nach Rom. Was nun folgt ist ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit, bei dem kaum vorstellbar erscheint, wie er gewonnen werden könnte. An Roberts Seite steht Vittoria, die Tochter des Ermordeten und ebenfalls eine hochrangige Wissenschaftlerin, die mit ihrem Vater gemeinsam forschte und arbeitete. Die Frage, die ihnen gleich zu Beginn Kopfzerbrechen bereitet, ist die nach den besagten Illuminati. Gibt es sie tatsächlich noch oder wieder? Vieles deutet darauf hin. Was der Täter vorhat, wird allerdings sehr schnell klar – und es ist von seinem Ausmaß her schlicht unvorstellbar. Rom steuert auf eine Katastrophe zu und der Weg dorthin ist mit grausam verübten Morden gepflastert. Robert muss all seine Fähigkeiten ausspielen, um geheimnisvolle Zeichen zu entschlüsseln und alte Rätsel zu knacken. Nachdem ich Robert Langdon in „Sakrileg“ kennengelernt hatte, war ich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe. „Illuminati“ hat mich nicht enttäuscht, ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten. Ich mag Rätsel und Symbole und finde es höchst spannend, aus ihnen irgendwelche Lösungsansätze herauszulesen. Auch die wissenschaftlichen Anteile im Buch mochte ich sehr, der im CERN spielende Anfang ist recht umfangreich. Ein großes Plus ist zudem das toll beschriebene Szenario. So viel Kunst, Gebäude, Kirchen… ich kannte viele der Schauplätze und sah die Szenen deutlich vor mir. Bei meinem nächsten Besuch in Rom werde ich mir ein paar der beschriebenen Dinge mit dem Buch im Hinterkopf noch mal ganz genau ansehen ;-) Was mir nicht so zusagte, war die Anlage der Figur des Killers. Eine Erklärung dafür ist, ohne zu spoilern, schwer. Ich sag mal so: Die Darstellung des Killers in der Verfilmung weicht von der Buchvorlage ab, erscheint mir aber auch realistischer. Wobei das natürlich mein ganz subjektives Empfinden ist. Fazit: Spannung, Rätsel, tolles Szenario – ich fühlte mich richtig gut unterhalten.

Highlight!
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 11.09.2018

Thriller können mich normalerweise nur packen, wenn sie aus dem Jugendbuchbereich kommen. Aber Dan Brown hat es mit Illuminati tatsächlich geschafft, mich zu begeistern. Vielleicht liegt das auch ein kleines bisschen daran, dass ich Geheimorganisationen allgemein immer sehr interessant finde. Aber dieses Buch ist einfach auch se... Thriller können mich normalerweise nur packen, wenn sie aus dem Jugendbuchbereich kommen. Aber Dan Brown hat es mit Illuminati tatsächlich geschafft, mich zu begeistern. Vielleicht liegt das auch ein kleines bisschen daran, dass ich Geheimorganisationen allgemein immer sehr interessant finde. Aber dieses Buch ist einfach auch sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist trotz der vielen langen Informationen über Künstler und die Illuminati sehr flüssig und man kommt wirklich sehr schnell durch die über 700 Seiten. Kombiniert mit einer geballten Ladung Spannung und einigen überraschenden Wendungen ist dieses Buch für mich sehr schnell zu einem Highlight geworden, das ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Ganz klare Empfehlung meinerseits!

Illuminati
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2018

Packender Thriller mit sehr vielen mystischen und spannenden Details. Robert Langdon wird in einen sehr spannenden, düsteren und rätselhaften Fall hereingezogen, der mehr Fragen aufwirft als er Antworten gibt. Die Handlung ist sehr schnell und es kommen immer mehr interessante Fakten dazu, sodass man die ganze Zeit mit rätselt... Packender Thriller mit sehr vielen mystischen und spannenden Details. Robert Langdon wird in einen sehr spannenden, düsteren und rätselhaften Fall hereingezogen, der mehr Fragen aufwirft als er Antworten gibt. Die Handlung ist sehr schnell und es kommen immer mehr interessante Fakten dazu, sodass man die ganze Zeit mit rätselt, was hinter der ganzen Sache steckt. Tolle Unterhaltung mit sympathischen und interessanten Hauptcharakteren.