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Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan

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Beschreibung

Seit zehn Jahren kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan in einem zermürbenden Krieg. Bis zum Jahr 2010 starben dort fast 50 deutsche Soldaten, und Hunderte leiden seit ihrer Rückkehr an dem, was sie dort erlebt haben. Politiker und die Führung der Bundeswehr haben es bis jetzt nicht verstanden, den Menschen in Deutschland zu erklären, warum deutsche Soldaten «am Hindukusch unsere Sicherheit verteidigen». Im Gegenteil: Als die Bundeswehr vom Vorhaben des «Magazins» der «Süddeutschen Zeitung» erfuhr, Feldpostbriefe von deutschen Soldaten zu veröffentlichen, versuchte sie, dieses Projekt zu verhindern. Denn in diesen Briefen, E-Mails und SMS-Botschaften kommen die Frauen und Männer zu Wort, die für uns in den Krieg ziehen müssen. Sie bieten einen bestürzenden Einblick in ihren beklemmenden Alltag und erzählen offen von der Wirklichkeit: von schrecklichen Anschlägen und quälender Langeweile, von gefährlichen Einsätzen und den Menschen vor Ort, von Wut, Rührung und Tod, von Lagerkoller und Liebe, von Sehnsucht nach Familie und Freunden, von dem, was sie vermissen und fürchten, und von wertvollen Augenblicken, die sie nie vergessen werden. Und davon, was sie von den deutschen Politikern halten, die sie in den Krieg geschickt haben.
Ein Dokument deutscher Gegenwart für alle, die wissen wollen, wie der Krieg in Afghanistan wirklich ist, und die einen unzensierten Blick auf die Lage bekommen wollen.

Marc Baumann, geboren 1977 in Fürstenfeldbruck, Diplom-Journalist und Absolvent der Deutschen Journalistenschule, studierte in Augsburg, München und London. Seit 2007 arbeitet er beim «Magazin» der «Süddeutschen Zeitung». Martin Langeder, geboren 1982 in Steyr (Oberösterreich), studierte in Wien und Hamburg Publizistik, Theater- und Politikwissenschaft und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Er schreibt unter anderem für das «Magazin» der «Süddeutschen Zeitung». Derzeit arbeitet er als Redakteur bei «megaherz film und fernsehen» in München. Mauritius Much, geboren 1978 in München, studierte in München und Barcelona Geschichte und Politik. Danach besuchte er die Berliner Journalisten-Schule. Seit 2007 arbeitet er als freier Journalist in München und schreibt unter anderem für das «Magazin» der «Süddeutschen Zeitung». Bastian Obermayer, geboren 1977 in Rosenheim, studierte in München Politik und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Er arbeitet als festangestellter Redakteur mit dem Spezialgebiet Reportage beim «Magazin» der «Süddeutschen Zeitung». Franziska Storz, geboren 1979 in Starnberg, studierte Diplom-Journalistik in München und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Sie arbeitet als Moderatorin und Redakteurin beim «Bayerischen Rundfunk» und beim «Südwestrundfunk». Die Herausgeber haben Briefe, E-Mails und SMS von Soldaten aus Afghanistan gesammelt und im «Magazin» der «Süddeutschen Zeitung» zusammengestellt. Dafür wurden sie mit dem Henri Nannen Preis ausgezeichnet.

Produktdetails

Format ePUB i
Herausgeber Marc Baumann, Mauritius Much, Bastian Obermayer, Martin Langeder, Franziska Storz
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644010017
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 6355 KB
Illustrator Gianni Occhipinti

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wichtiger Beitrag zum Thema Afgahanistan
von Matthias Wippich aus Bochum am 18.12.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Viel ist über diesen Krieg und Sinn und Nutzen der deutschen Beteiligung diskutiert worden. In diesem Buch kommen nun die zu Wort, die vor Ort in Afghanistan diesen schwierigen und gefährlichen Einsatz leisten. Man erfährt aus erster Hand, wie deutsche Soldaten den Kulturschock erleben, aus einem der reichsten und am höchsten... Viel ist über diesen Krieg und Sinn und Nutzen der deutschen Beteiligung diskutiert worden. In diesem Buch kommen nun die zu Wort, die vor Ort in Afghanistan diesen schwierigen und gefährlichen Einsatz leisten. Man erfährt aus erster Hand, wie deutsche Soldaten den Kulturschock erleben, aus einem der reichsten und am höchsten entwickelten Länder der Welt in eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder zu kommen. Der Staub, der Dreck, die entsetzliche Armut, aber auch die Schönheit der Landschaft und die Herzlichkeit der Menschen. Man erlebt mit den Soldaten die Reise von Deutschland nach Afghanistan, die Ankunft und die ersten Eindrücke, das oft eintönige Leben in den Kasernen und die Gefährlichkeit der Einsätze. Man liest von den Ängsten und Zweifeln aber auch von den Hoffnungen, vielleicht doch etwas zur Verbesserung der Lage beigetragen zu haben. Der Vorzug gegenüber anderen Büchern, die von Beteiligten dieses Krieges vorliegen, besteht darin, dass hier viele verschiedene Menschen zu Wort kommen - von sehr jungen eher schlicht schreibenden Soldaten bis hin zu älteren und gebildeteren Offizieren, die auch komplexere Beschreibungen von Gedanken und Empfindungen zu Papier gebracht haben. Ob dieser Krieg nun sinnvoll und berechtigt ist, darauf gibt dieses Buch dann naturgemäß auch nicht eine sondern viele verschiedene Antworten. Die Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, bleibt dem Leser überlassen.


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