>> Jetzt Bestseller made in Austria entdecken

Über naive und sentimentalische Dichtung

Reclam Universal-Bibliothek 18213

(1)
Eine Edition von Schillers philosophischer Abhandlung über Voraussetzungen und Eigenart moderner Kunst, die für die Diskussionen der Romantiker und darüber hinaus grundlegend war. Der Text folgt der Schiller Nationalausgabe, ein umfangreicher Anhang mit Anmerkungen, einer Darstellung der Entstehungsgeschichte, einem ausführlichen Kommentar zu den Hauptaspekten der Abhandlung und Literaturhinweisen liefert alle relevanten Information zum Verständnis.
Portrait
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus L. Berghahn
Seitenzahl 151
Erscheinungsdatum 01.01.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018213-0
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 15/9,8/1 cm
Gewicht 80 g
Auflage 1. Auflage (1., Aufl.)
Buch (Taschenbuch)
4,20
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Über naive und sentimentalische Dichtung

Über naive und sentimentalische Dichtung

von Friedrich Schiller
(1)
Buch (Taschenbuch)
4,20
+
=
Die Marquise von O... /Das Erdbeben in Chili

Die Marquise von O... /Das Erdbeben in Chili

von Heinrich von Kleist
(2)
Buch (Taschenbuch)
2,10
+
=

für

6,30

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Weitere Bände von Reclam Universal-Bibliothek mehr

  • Band 18193

    2891409
    Benedictus de Spinoza
    von Wolfgang Röd
    Buch
    9,90
  • Band 18194

    2884570
    Rom
    von Margit Brinke
    (2)
    Buch
    7,90
  • Band 18198

    2855270
    Kleine Philosophiegeschichte
    von Volker Steenblock
    Buch
    12,40
  • Band 18213

    2856654
    Über naive und sentimentalische Dichtung
    von Friedrich Schiller
    (1)
    Buch
    4,20
    Sie befinden sich hier
  • Band 18214

    2923648
    Buch von der Deutschen Poeterey (1624)
    von Martin Opitz
    Buch
    7,00
  • Band 18216

    2838240
    Nabucco
    von Giuseppe Verdi
    Buch
    4,00
  • Band 18218

    2877535
    Max und Moritz
    von Wilhelm Busch
    (10)
    Buch
    2,70

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
1
0
0
0

Ein großer Aufsatz, wenn auch ein komplizierter
von Zitronenblau am 24.04.2009

Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht mehr erreichen, so kann er doch aber... Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht mehr erreichen, so kann er doch aber dieses Zurück im Nach-vorne zum Ideal verwirklichen durch eine renaturalisierte Dichtung. Der sentimentalische, also moderne DIchter ist demnach ein Realist, der durch Satire, Idylle und Elegie zwar dem antiken Vorbild nahekommt, es jedoch nicht mehr erreicht (keine Dichtung der Natur, sondern nur die Idee dieser als Möglichkeit, ist ihm vorbehalten). Durch die Idealisierung, also ästhetische Veredelung des Menschen gelange so der Schritt zur Utopie, obgleich Schiller gesteht, dass der reine, der absolute Idealist ein Phantast sei und den Realisten als notwendigen, sozusagen dialektischen Gegenpart zur vollendeten Synthese braucht. Der Text ist komliziert, unsystematisch, verirrt und somit auch paradox und vielschichtiger, als es an dieser Stelle analysierbar wäre, aber im Ganzen zeigt der Aufsatz Schillers großdenkerisches Können und ihn als schätzenswerten Theoretiker.