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Die Leiden des jungen Werther

Mit e. Kommentar d. Autors aus d. Jahre 1814

detebe Band 21366

Johann Wolfgang Goethe

(36)
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Beschreibung

Goethe wollte, wie er selber sagte, in ›Werther‹ einen jungen Menschen darstellen, »der mit einer tiefen, reinen Empfindung und wahrer Penetration begabt, sich in schwärmende Träume verliert, sich durch Spekulationen untergräbt, bis er zuletzt durch dazutretende unglückliche Leidenschaften, besonders eine unglückliche Liebe, zerrüttet, sich eine Kugel vor den Kopf schießt«.

"Wer gefühlt hat und fühlt, was Werther fühlte, dem verschwinden die Gedanken wie leichte Nebel vor Sonnenfeuer, wenn er's bloß anzeigen soll. Das Herz ist einem voll und der ganze Kopf ein Gefühl von Träne." (Aus der Damenzeitschrift Iris, 1774)

1749 in Frankfurt a.M. geboren, studierte Jura in Leipzig und Straßburg. Mit dem Werther-Roman schrieb er 1774 den ersten internationalen Bestseller und ging ein Jahr später auf Einladung des Herzogs Karl August von Sachsen nach Weimar, wo er es bis zum Bergwerksleiter, Direktor des Weimarer Hoftheaters und Staatsminister brachte. Der bekannteste Vertreter des Sturm und Drang wandelte sich unter dem Einfluß des Hoflebens und der ersten Italienreise zum Vollender des klassischen Formideals. Seinem Freund Friedrich Schiller verdankte er entscheidende Anstöße zur Vollendung wichtiger Werke, wie etwa des ›Faust‹, an dem er während 60 Jahren schrieb. Goethe prägte den Begriff ›Weltliteratur‹ als Gegensatz zur nationalen, und er ist der erste und bis heute der bedeutendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 13.04.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21366-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,2/11,3/1,1 cm
Gewicht 146 g
Auflage 9

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Ein stürmisches Herz

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Dieses Frühwerk aus Goethes Feder lässt sich besonders mit Augenmerk auf den sozialgeschichtlichen bzw. biographischen Hintergrund des Autors sehr gut lesen - die schöne, präzise Sprache ist dabei natürlich auch kaum zu übersehen. Wer den Werther als fröhliche Freizeitlektüre zur Hand nimmt sollte sich jedoch darauf einstellen, dass die Hauptfigur nicht gerade "leicht zu handhaben" ist.

"Es sind lauter Brandraketen"

Markus Hadwiger, Thalia-Buchhandlung Krems

- so die Meinung des alten Goethe über den Roman, der ihn im Alter von 25 Jahren berühmt machte. Viele von uns mußten dieses Buch im Deutschunterricht lesen, jetzt haben wir die Möglichkeit es neu zu lesen und zu genießen, oder besser, die Brandraketen - und das sind es - auf uns wirken zu lassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 10.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wahrscheinlich der deutsche Roman schlechthin bzw. die Initialzündung der deutschen Romane! Die Entwicklung vom jungen Werther in diesem Buch ist greifbar, man sieht diesen Mann auch seine Verzweiflung an. Die starke religiöse Note mag aus heutiger Sicht etwas seltsam wirken, doch zu dieser Zeit war es so, und ohne diese gäbe... Wahrscheinlich der deutsche Roman schlechthin bzw. die Initialzündung der deutschen Romane! Die Entwicklung vom jungen Werther in diesem Buch ist greifbar, man sieht diesen Mann auch seine Verzweiflung an. Die starke religiöse Note mag aus heutiger Sicht etwas seltsam wirken, doch zu dieser Zeit war es so, und ohne diese gäbe es vermutlich keinen Werther! Sehr interessant ist übrigens auch der Anhang, der die Auswirkung auf seine Zeit bei Erscheinen aufzeigt, sowie die Grundlage, die Goethe verwendet hatte. Der Stern Abzug betrifft diese Taschenbuch Ausgabe, kleine Schrift und geringer Zeilenabstand sind teilweise echt schwierig zu lesen.

Ein Muss
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der "Werther" ist ein genialer Briefroman und ein Paradebeispiel für den Sturm und Drang. Mit seinem hoffnungslos verliebten Protagonsiten, seinem Streben nach absoluter Autonomie und der Wortgewalt Goethes ein absolutes Muss für jeden Liebhaber.

Langweilige Lektüre? - Es geht auch anders!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lörzweiler am 08.12.2018
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Das Hörstück 'Werther!', von Philipp Hochmair in einer erfrischenden Art und Weise sehr lebendig interpretiert, sollte unbedingt in den Deutsch- bzw. Literatur-Unterricht aufgenommen werden! Abgesehen von der Live-Performance, mit der Philipp Hochmair das Stück immer wieder auch vor Schulklassen erlebbar macht, ist das Hörstück ... Das Hörstück 'Werther!', von Philipp Hochmair in einer erfrischenden Art und Weise sehr lebendig interpretiert, sollte unbedingt in den Deutsch- bzw. Literatur-Unterricht aufgenommen werden! Abgesehen von der Live-Performance, mit der Philipp Hochmair das Stück immer wieder auch vor Schulklassen erlebbar macht, ist das Hörstück eine Möglichkeit, die klassische Literatur für heutige Schüler 'be-greifbar' zu machen. Mit seiner unglaublich facettenreichen und wandlungsfähigen Stimme versteht Philipp Hochmair es, die Hörer mit hinein zu nehmen in die Gefühlswelt Werthers, von 'Himmelhoch jauchzend' bis 'zum Tode betrübt'! Ein Hochgenuss!


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