Warenkorb
 

>> Großes Jubiläum, großartige Angebote. Feiern Sie mit und sparen Sie dabei.

Frost

Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 1965


Ein Medizinstudent nimmt den Auftrag an, den Kunstmaler Strauch zu beobachten, der sich in das Gebirgsdorf Weng zurückgezogen hat. In seinen Aufzeichnungen hält er die Monologe und Visionen Strauchs fest, bis er entdeckt, daß diese Begegnung, die er bewältigen zu können glaubte, ihn selbst überwältigt.

Portrait
Bernhard, Thomas
Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 315
Erscheinungsdatum 01.05.1972
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36547-2
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,2/1,8 cm
Gewicht 202 g
Auflage 23. Auflage
Verkaufsrang 16676
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,30
10,30
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

"Expedition in die Urwälder des Alleinseins."

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Mit dem misanthropen Maler dieses Romans muss man meiner Meinung nach erst ein wenig warm werden (-Wortzwitz-), ehe man sich seiner Gedanken annehmen kann. Sie sind immerhin voll weltlicher Abgründe, düsterer Selbstreflexionen und hypochondrischer Nörgeleien. Letztlich erweist sich das Buch aber als ebenso düster wie interessant. Sicherlich kein Werk für "Zwischendurch", aber die investierte Konzentration des Lesers macht sich bezahlt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
2
2
0
0
0

Frost-Frühwerk
von Patrick Nagl aus Wien am 17.12.2013

"Frost" entstand bereits in den frühen Sechzigerjahren, und gilt als Debutroman Bernhards. Bereits damals ging er mit seiner Umwelt und der österreichischen Seele hart ins Gericht. Der Roman hält was man aus Bernhards späteren Werken kennt. Grosse Literatur!

genial
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2009

das buch als dokument deshässliches innenlebens eines menschen zu umschreiben ist schon sehr gewagt - was ist hässlich was schön? ein buch das in mir mehr eine stimmung evozierte als ein verstehen.sehr viele monologe des besagten malers sind mir unverständlich.und dennoch:sie haben teil am erzeugen einer eigenen atmosphäre: düs... das buch als dokument deshässliches innenlebens eines menschen zu umschreiben ist schon sehr gewagt - was ist hässlich was schön? ein buch das in mir mehr eine stimmung evozierte als ein verstehen.sehr viele monologe des besagten malers sind mir unverständlich.und dennoch:sie haben teil am erzeugen einer eigenen atmosphäre: düster,einsam,auch unverständlich und fremd. gilt nicht als eines von bernhards grossen werken,dennoch hat mich das buch gefesselt.

Ein frostiger Roman, ein finsterer
von Zitronenblau am 13.03.2009

Der Famulant des Dr. Strauch soll in die Provinz, um dessen Bruder, den Maler Strauch, zu beobachten. Sofort gerät er in die abgründige Welt(-anschauung) des Künstlers, wie sie depressiver, destruktiver und resignativer kaum sein kann. Zurück bleibt eine Verstörung. Eine Nichtaufgabe des Einsamen bei gleichzeitiger Verunsicherun... Der Famulant des Dr. Strauch soll in die Provinz, um dessen Bruder, den Maler Strauch, zu beobachten. Sofort gerät er in die abgründige Welt(-anschauung) des Künstlers, wie sie depressiver, destruktiver und resignativer kaum sein kann. Zurück bleibt eine Verstörung. Eine Nichtaufgabe des Einsamen bei gleichzeitiger Verunsicherung. Die Wortwahl bzw. Wortkreationen Bernhards sind m. E. nicht nur praktisch, sondern auch noch sehr gelungen. Was soll uns dieses Buch der Wort- und Gedankenfetzen sagen? Vielleicht nichts. Vielleicht soll es die Innenwelt eines Menschen zeigen, wie sie möglich ist, wie sie hässlich sein kann - eben frostig und finster. Beim Lesen kommt einem ein Schauer über den Rücken. Kein schönes Buch, einfach nur Roman über einen verlorenen Maler in einer unmalerischen Provinz mit unmalerischen Gedanken.