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Antigone

Übertr. u. hrsg. v. Norbert Zink

Reclams Universal-Bibliothek Band 7682

Sophokles

(7)
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Beschreibung

Die Zuneigung zum Bruder wird ihr zum Verhängnis: Antigone wird auf Befehl Kreons bei lebendigem Leib eingemauert. Sie hatte es gewagt ihren Bruder Polyneikes zu bestatten, der gegen die Heimatstadt Theben ins Feld gezogen war. Damit handelte sie dem Verbot des Königs zuwider. Das »Recht der Götter« und das »Recht des Staats« stehen sich in diesem Konflikt unversöhnlich gegenüber. Sophokles’ Tragödie aus dem Jahr 442 v. Chr. bringt damit zeitlose Fragen auf die Bühne: Wo sind die Grenzen der Selbstbestimmung des Einzelnen – und wo sind die Grenzen der Verfügungsgewalt des Staates?

Sophokles (496/496 v. Chr. in Kolonos – 406 v. Chr. in Athen) gehört neben Aischylos und Euripides zu den bedeutendsten Tragödiendichtern der Antike. Der Sohn eines Fabrikanten schrieb über 120 Stücke – von denen bis heute nur noch sieben vollständig erhalten sind – und ging im Wettstreit der Dramatiker 24 Mal als Sieger hervor. Aristoteles skizziert Sophokles in seiner »Poetik« als einen Erneuerer des Theaters: Er führte den dritten Schauspieler ein, erweiterte den 12-köpfigen Chor auf 15 und nutzte als Erster gemalte Bühnenkulissen. Sophokles’ berühmtes analytisches Drama »König Ödipus« zeigt den im Dialog vollzogenen Erkenntnisprozess des gleichnamigen thebanischen Königs, der im Wissen über den selbst verübten Vatermord und die Heirat der eigenen Mutter endet. In »Antigone« stürzt der Konflikt zwischen weltlichem und religiösem Recht die Protagonistin in ein Dilemma, das sie letzten Endes das Leben kostet. Einige heutige Interpreten erkennen in ihrem Widerstand gegen Kreon einen mutigen Akt zivilen Ungehorsams.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Norbert Zink
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch, Griechisch
ISBN 978-3-15-007682-8
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,8/9,8/1 cm
Gewicht 78 g
Übersetzer Norbert Zink

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gerne wieder! Unser Kind hat sich gefreut, da es dieses Buch für die Schule braucht.

Schwierige Übersetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 25.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte an sich ist gut strukturiert, allerdings ist die Übersetzung im Vergleich zu der normalen Reclam Ausgabe sehr schwer und daher liest sich das Buch nur sehr langsam.

Schicksalsschläge
von Twins am 06.10.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Reclamheftchen musste ich, wie viele andere Gymnasiasten auch, als Lektüre in der 11ten Klasse lesen. Mir machen allgemein diese Heftchen überhaupt keinen Spaß, deswegen habe ich das Buch ohne Ansporn angefangen zu lesen. Die Sprache zu verstehen viel mir persönlich ziemlich schwer. Doch da ich den Lektüreschlüssel vorher... Dieses Reclamheftchen musste ich, wie viele andere Gymnasiasten auch, als Lektüre in der 11ten Klasse lesen. Mir machen allgemein diese Heftchen überhaupt keinen Spaß, deswegen habe ich das Buch ohne Ansporn angefangen zu lesen. Die Sprache zu verstehen viel mir persönlich ziemlich schwer. Doch da ich den Lektüreschlüssel vorher auch gelesen habe, viel mir das Lesen um einiges leichter! Die Handlung und die Vorgeschichte, die man sich lieber erstmal durchlesen sollte, waren sehr interessant. So konnte ich über die schwere Sprache hinwegschauen und sagen, dass das Buch eigentlich gar nicht so schlimm ist, wie ich dachte! Es ist wirklich eins der besten Reclam-Hefte, das ich je gelesen habe. Drei Sterne vergebe ich. Ein Minus wegen der Sprache und das andere, weil das Nachwort lieber als Vorwort gelesen werden sollte, da es die Vorgeschichte beschreibt.

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