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Alle Toten fliegen hoch

Amerika

Alle Toten fliegen hoch 1

Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben
Von der ersten Seite an folgt der Leser gebannt Meyerhoffs jugendlichem Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming, wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.Der drohende Kulturschock bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann. Mit diesem hochgelobten Debüt eröffnet Joachim Meyerhoff eine große Romanreihe.
Rezension
»Eines der lustigsten und schlauesten Bücher des Jahres. Mit [...] einer subtilen Komik und in ironischer Distanz betrachtet Meyerhoff den modernen Taugenichts, der er war.«
Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute im September zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. Außerdem gewann er im November des gleichen Jahres den Nestroy-Theaterpreis als Bester Schauspieler für »Die Welt im Rücken«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783462302257
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 3111 KB
Verkaufsrang 969
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Buchhändler-Empfehlungen

„Meyerhoffs Amerika-Aufenthalt“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

"Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene Meyerhoff und möchte sich nur einen einzigen Traum erfüllen: Basketball spielen. Aber 1,90m sind in Amerika selbst in einer Gegend, in der Teenies mit dem Flugzeug in die Schule geflogen werden, kein automatischer Garant für die Mitgliedschaft im Basketballteam. Glücklicherweise entpuppt sich der Basketballcoach als echter Deutschland-Fan! Bei niemandem liegen Glück und Unglück näher beieinander als bei Joachim Meyerhoff! "Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene Meyerhoff und möchte sich nur einen einzigen Traum erfüllen: Basketball spielen. Aber 1,90m sind in Amerika selbst in einer Gegend, in der Teenies mit dem Flugzeug in die Schule geflogen werden, kein automatischer Garant für die Mitgliedschaft im Basketballteam. Glücklicherweise entpuppt sich der Basketballcoach als echter Deutschland-Fan! Bei niemandem liegen Glück und Unglück näher beieinander als bei Joachim Meyerhoff!

„Teil 1!“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Joachim Meyerhoff, Schauspieler am Burgtheater in Wien, Regisseur und Schriftsteller, hat mit diesem Buch eine biografische Romanreihe begonnen, die seinesgleichen sucht.
Einmal begonnen, kann dieses Werk nur mit stärkstem Willen weggelegt werden, aber wer will das schon?

In "Alle Toten fliegen hoch. Amerika." beschreibt der Autor einen pubertierenden Jungen, der in einer sehr intelligenten Familie (Vater Leiter einer Psychiatrie, Brüder beide "blitzgscheid") aufwächst und ein Auslandsjahr in Amerika macht.
Die Zeit vor und nach dem Auslandsjahr werden auch noch kurz beschrieben bzw. schweifen die Erzählungen immer wieder zu vergangenen Erlebnissen im Leben des Jungen ab.
Die teils skurrilen, teils sehr aus dem Leben gegriffenen Erzählungen sind wahnsinnig unterhaltsam und machen dieses Buch zu einer sehr angenehmen Lektüre!
Joachim Meyerhoff, Schauspieler am Burgtheater in Wien, Regisseur und Schriftsteller, hat mit diesem Buch eine biografische Romanreihe begonnen, die seinesgleichen sucht.
Einmal begonnen, kann dieses Werk nur mit stärkstem Willen weggelegt werden, aber wer will das schon?

In "Alle Toten fliegen hoch. Amerika." beschreibt der Autor einen pubertierenden Jungen, der in einer sehr intelligenten Familie (Vater Leiter einer Psychiatrie, Brüder beide "blitzgscheid") aufwächst und ein Auslandsjahr in Amerika macht.
Die Zeit vor und nach dem Auslandsjahr werden auch noch kurz beschrieben bzw. schweifen die Erzählungen immer wieder zu vergangenen Erlebnissen im Leben des Jungen ab.
Die teils skurrilen, teils sehr aus dem Leben gegriffenen Erzählungen sind wahnsinnig unterhaltsam und machen dieses Buch zu einer sehr angenehmen Lektüre!

„Amerika“

Doris Lesebegeistert

Ein Bestseller schon seit Monaten. Habe diesen Autor zufällig in einer TV-Sendung gesehen, fand ihn sehr witzig und habe deshalb dieses Buch gelesen. Joachim erzählt wie er als Jugendlicher seinen Bruder verloren hat und sein Austauschjahr in Wyoming. Witzig, schräg, absolut lesenwert.

Ein Bestseller schon seit Monaten. Habe diesen Autor zufällig in einer TV-Sendung gesehen, fand ihn sehr witzig und habe deshalb dieses Buch gelesen. Joachim erzählt wie er als Jugendlicher seinen Bruder verloren hat und sein Austauschjahr in Wyoming. Witzig, schräg, absolut lesenwert.

Hubert Kienegger, Thalia-Buchhandlung Wien

Der 1. Teil der halbbiographischen Romanreihe vom Schauspieler Joachim Meyerhoff. Witzig und liebevoll erzählt. Der 1. Teil der halbbiographischen Romanreihe vom Schauspieler Joachim Meyerhoff. Witzig und liebevoll erzählt.

„großes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Joachim Meyerhoff ist 18 Jahre alt, als er sich für einen Schüleraustausch bewirbt. Raus aus der Beschaulichkeit des Landlebens, rein ins schillernde Großstadtleben. Soweit die Idee. Amerika, die große, weite Welt soll es sein.Schon beim Vorstellungstermin in Hamburg kommen ihm erste Bedenken, ob er als Landei gegen seine gewandte,städtischen Konkurrenz überhaupt eine Chance hat. Er hat. Jedoch wird nicht eine der verheißungsvollen Großstädte Amerikas seine Heimat für 1 Jahr, sondern Laramie, Wyoming. Provinz mit freiem Blick auf die Rocky Mountains. Joachim Meyerhoff ist ein hinreißender Erzähler und "Alle Toten fliegen hoch" ein großes Lesevergnügen. Joachim Meyerhoff ist 18 Jahre alt, als er sich für einen Schüleraustausch bewirbt. Raus aus der Beschaulichkeit des Landlebens, rein ins schillernde Großstadtleben. Soweit die Idee. Amerika, die große, weite Welt soll es sein.Schon beim Vorstellungstermin in Hamburg kommen ihm erste Bedenken, ob er als Landei gegen seine gewandte,städtischen Konkurrenz überhaupt eine Chance hat. Er hat. Jedoch wird nicht eine der verheißungsvollen Großstädte Amerikas seine Heimat für 1 Jahr, sondern Laramie, Wyoming. Provinz mit freiem Blick auf die Rocky Mountains. Joachim Meyerhoff ist ein hinreißender Erzähler und "Alle Toten fliegen hoch" ein großes Lesevergnügen.

„80er“

Johanna Richter, Thalia-Buchhandlung Linz

Deutscher Jüngling in den 80ern, der als Austauschstudent für ein Jahr nach Amerika fährt. Dort kann er ein anderes Ich zeigen und macht viele Erfahrungen. Das Buch ist realistisch und zugleich witzig geschrieben und ein Genuss zum Lesen!

Deutscher Jüngling in den 80ern, der als Austauschstudent für ein Jahr nach Amerika fährt. Dort kann er ein anderes Ich zeigen und macht viele Erfahrungen. Das Buch ist realistisch und zugleich witzig geschrieben und ein Genuss zum Lesen!

„Alle Toten fliegen hoch“

Susanne Haslehner, Thalia-Buchhandlung Wien

Ich habe Joachim Meyerhoff zuletzt in Schnitzler´s Professor Bernhardi im Burgtheater gesehen und war tief beeindruckt. Dass dieser grandiose Schauspieler auch schreiben kann, ist ja wundervoll! Alle Toten fliegen hoch ist locker und witzig verfasst. Das ist gute Unterhaltung - und das nicht nur für einen Theaterabend - das kann ich immer wieder lesen! Ich habe Joachim Meyerhoff zuletzt in Schnitzler´s Professor Bernhardi im Burgtheater gesehen und war tief beeindruckt. Dass dieser grandiose Schauspieler auch schreiben kann, ist ja wundervoll! Alle Toten fliegen hoch ist locker und witzig verfasst. Das ist gute Unterhaltung - und das nicht nur für einen Theaterabend - das kann ich immer wieder lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
48
7
1
0
0

Überaus packend und interessant!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2019

In dem ersten Teil seiner mehrteiligen autobiografischen Romanreihe nimmt uns Herr Meyerhoff mit in seine Jugend und erzählt über interessant, was sich damals in seinem Auslandsjahr abgespielt hat. Durch seinen flüssigen Schreibstil war ich sofort ans Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Protagonist wird vor... In dem ersten Teil seiner mehrteiligen autobiografischen Romanreihe nimmt uns Herr Meyerhoff mit in seine Jugend und erzählt über interessant, was sich damals in seinem Auslandsjahr abgespielt hat. Durch seinen flüssigen Schreibstil war ich sofort ans Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Protagonist wird vor einigen Herausforderungen gestellt und lässt es so nie langweilig werden. Mich hat es auf jeden Fall mal zum Lachen und mal zum Grübeln gebracht. Fazit: absolut lesenswert!

Komisch, tragisch, makaber, schonungslos, trocken - dieser Roman ist ein Geschenk!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist zuhauf besprochen, unzählige Male bejubelt und in den Bestsellerlisten gefeiert worden. Warum dieses Buch also noch einmal besprechen? Der Umstand, dass sich alle einig sind, wirkt auf mich zeitweise befremdlich. Zu oft haben Titel mit Massenpotenzial den Anschein des kleinsten gemeinsamen Nenners, zu oft trifft der... Dieses Buch ist zuhauf besprochen, unzählige Male bejubelt und in den Bestsellerlisten gefeiert worden. Warum dieses Buch also noch einmal besprechen? Der Umstand, dass sich alle einig sind, wirkt auf mich zeitweise befremdlich. Zu oft haben Titel mit Massenpotenzial den Anschein des kleinsten gemeinsamen Nenners, zu oft trifft der Geschmack der breiten Masse nicht meine Interessen. Kurzum - es kostet mich stets einen gewissen Anlauf, um mich Titeln aus Bestsellerlisten zu nähern. Auch hier war es zunächst nicht anders, doch bei "Amerika" hat sich die Überwindung gelohnt! Dieses Buch ist ein Geschenk, eine Überraschung, mit der man nicht gerechnet hat! So viel Humor, so viel Melancholie, so viel Wärme. Schnell war ich in der Welt des Joachim Meyerhoff angekommen, der mit dem Zug nach Hamburg reist, um sich für einen Schüleraustausch zu bewerben, der dann auch den größten Raum dieses Bandes einnimmt, der als erster in dieser bisher vier Bände umfassenden Reihe "Alle Toten fliegen hoch" erschienen ist. Alle geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten, was bei den Kuriositäten, die Meyerhoff widerfahren, manchmal kaum zu glauben ist. Ein Leben wie ein Roman. Komisch, tragisch, lustig, makaber, schonungslos, authentisch, trocken - dieser Roman ist ein Geschenk für jeden, der ihn liest und für jeden (!), der in seinem Leben einen Schüleraustausch erlebt oder für eine gewisse Zeit in einem anderen Land bei einer Gastfamilie gelebt hat. Meyerhoff lässt seine Leser die eigene Vergangenheit erneut erleben: so nah, so nachvollziehbar, so ungeschönt und doch romantisch verklärt teilt der Autor seine Erinnerungen und macht es einem hier wirklich leicht, sich an die Orte und in die Zeit zurückzuversetzen. Ich habe genauso viele Tränen gelacht wie ich Tränen vergossen habe. Der junge Joachim nimmt das Leben so an, wie es ihm begegnet. Ein schönes Buch über das wahre Leben. Was für ein Geschenk!

von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2018
Bewertet: anderes Format

Die Geschichte eines Siebzehnjährigen während einer Austauschreise nach Amerika. Mitten aus dem Leben gegriffen und wunderbar ehrlich. Ein tolles Buch!