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Ein Tag in Barcelona

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Einen ganzen Tag wandert Daniel Brühl durch seine Heimatstadt Barcelona: vom Tibidabo, Barcelonas Hausberg, über die von den Touristen heimgesuchten Ramblas bis zu seinem lauschigen Lieblingsviertel Gràcia. Dabei begegnet er eingefleischten Boule-Spielern, Fußballstars des FC Barcelona und streitlustigen Gemüsehändlern. Er erinnert sich an seinen knorzigen andalusischen Opa, der Stierkampfreporter war, an sommerliche Gelage mit Crema catalana und an Marie, seine erste Liebe, die er mit einem Sprung vom Fünf-Meter-Turm beeindrucken wollte. Spazieren, flanieren, feiern – das kann man nirgendwo so gut wie in Barcelona. Eine Hommage an die coole, provinzielle, große, kleine, herrliche Stadt am Meer.
Das Buch ist durchgehend vierfarbig illustriert - Daniel Brühl und seine Freunde haben ihre Lieblingsorte in Barcelona fotografiert.

Rezension
"Ein gradliniges, ganz unaufgeregtes und gutes Buch. (...) Eine kleine Besonderheit.", Die Zeit, Ursula März, 11.10.2012
Portrait
Daniel Brühl wurde 1978 in Barcelona als Daniel César Martín Brühl González geboren. Bekannt wurde er durch die Hauptrolle in Good Bye, Lenin! (2003), für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843700115
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 19224 KB
eBook
14,99
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Kundenbewertungen

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"Bis jetzt,Barcelona!"
von Ariane Iskra aus Zürich am 19.07.2015
Bewertet: Einband: Paperback

Wer mit einer Panoramasicht beginnen möchte,blättere einfach das Daumenkino auf den Buchseiten unten rechts,kräftig durch und schon hat man einen schönen Blick über die ganze Stadt. Dank des Buches,habe ich mich schon bei meiner ersten Reise dorthin,sehr zuhause gefühlt.Sofort wurde ich an Erzähltes erinnert: Den Geruch nach Schwimmbad schon am... Wer mit einer Panoramasicht beginnen möchte,blättere einfach das Daumenkino auf den Buchseiten unten rechts,kräftig durch und schon hat man einen schönen Blick über die ganze Stadt. Dank des Buches,habe ich mich schon bei meiner ersten Reise dorthin,sehr zuhause gefühlt.Sofort wurde ich an Erzähltes erinnert: Den Geruch nach Schwimmbad schon am Flughafen,die würzig-herzliche Art der Leute. Es lohnt sich,nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten zu besuchen,sondern ebenso Daniel Brühl`s Spuren zu folgen und im Buch Geschildertes auch zu tun. Voll mit besonderen Erlebnissen,Tipps für Restaurants und Bars und von weniger bekannten Orten und Dingen.Inklusive Gruseln im Stadtteil Raval,wenn man abends durch die Gassen geht und einem die Geschichte von Senora Marti in den Sinn kommt. Das Buch ist für jeden sehr zu empfehlen,der sich zum üblichen Reiseführer noch eine persönliche Note wünscht und eine tiefere Beziehung zu Barcelona aufbauen möchte.

Auf nach Barcelona!
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 04.12.2012
Bewertet: Einband: Paperback

Barcelona ist eine wunderschöne Stadt und ich habe bei einem Kurzurlaub schon viele interessante Dinge dort gesehen. Nachdem ich nun "Ein Tag in Barcelona" von Daniel Brühl gelesen habe, muss ich unbedingt nochmal hin! Locker und unterhaltsam beschreibt er sein Barcelona und nimmt den Leser mit auf einen Rundgang... Barcelona ist eine wunderschöne Stadt und ich habe bei einem Kurzurlaub schon viele interessante Dinge dort gesehen. Nachdem ich nun "Ein Tag in Barcelona" von Daniel Brühl gelesen habe, muss ich unbedingt nochmal hin! Locker und unterhaltsam beschreibt er sein Barcelona und nimmt den Leser mit auf einen Rundgang durch die Stadt. Er liebt die Stadt und die Menschen und dies merkt man seinem Bericht auch an. Dieses Buch ist eine gute Vorbereitung für einen Besuch in Barcelona, eignet sich aber auch hervorragend zum Träumen auf dem Sofa!

Unauslöschliche Heimat
von Michael Lehmann-Pape am 28.09.2012
Bewertet: Einband: Paperback

Anzusehen, vor allem „Anzuhören“ sind ihm seine katalanischen Wurzeln zunächst nicht. Daniel Brühl ist erfolgreicher deutschsprachiger Schauspieler ohne jeden Akzent. Was Wunder, ist er doch in Köln aufgewachsen als Sohn eines Deutschen und einer Spanierin. Ganz gewiss aber wird es wohl so sein, dass er ebenso in Spanien... Anzusehen, vor allem „Anzuhören“ sind ihm seine katalanischen Wurzeln zunächst nicht. Daniel Brühl ist erfolgreicher deutschsprachiger Schauspieler ohne jeden Akzent. Was Wunder, ist er doch in Köln aufgewachsen als Sohn eines Deutschen und einer Spanierin. Ganz gewiss aber wird es wohl so sein, dass er ebenso in Spanien als Landeskind durchgehen wird (und das nicht nur aufgrund der Sprache). Die spanische Kultur, die katalanische Lebensart, diese ist eben auch die Seine. Von Herzen, wie man nun in seinem Reiseführer, eigentlich seiner Liebeserklärung an Barcelona, nachlesen kann. Nicht umsonst hat sich Daniel Brühl, neben Berlin, in Barcelona einen Wohnsitz eingerichtet. Im „echten“ Barcelona, wie er deutlich betont. Warum das so ist, warum Barcelona für ihn auch Heimat und Sehnsucht ist, das legt er auf den gut 190 Seiten des Buches in ganz entspannter Form, illustriert mit vielen bildhaften Eindrücken, nun vor. Eine Art der Darstellung, der man seine eigene Begeisterung abspürt und in der es ihm in Form und Inhalt gelingt, durchaus auch den Leser für Stadt und Leute, Leben und Kultur in Barcelona, zumindest ein stückweit, mit zu begeistern. Zumindest all jene Leser, die dem südlichen Lebensstil einiges abgewinnen können (bei allen Problemen von Stadt und Land, bei aller Nerverei, die eine solche Lebenshaltung auch mit sich bringen kann und die Brühl ebenfalls nicht verschweigt). Wobei Spanien nicht gleich Spanien ist. Es ist schon eine besondere Geschichte und eine besondere Lebenshaltung der Katalanen, die in Barcelona komprimiert und breit zum tragen kommt und die Brühl durchaus in ihren Besonderheiten darzustellen und zu würdigen weiß. Eine Konzentration, die nicht zuletzt bei „Barca“ im Camp Nou fast religiöse Komponenten mit annimmt. Klar, dass Brühl den Fußball Barcelonas nicht ausnehmen kann in seinen Schilderungen von Cafés, Wohnvierteln, Kellnern, Restaurants, öffentlichen Plätzen und, immer wieder, den Menschen der Stadt. Dies alles natürlich aus sehr subjektiver Sicht (aus der Brühl in seiner lockeren Schreibweise nie einen Hehl macht), in der „sein“ Viertel, García, eine durchaus tragende Hauptrolle spielt. Was im Übrigen nicht schlecht gewählt ist. Denn hier kennt Brühl sich bestens aus und hier gelingt es ihm sehr gut, die Stadt hinter den touristischen Attraktionen und hinter den Touristenströmen zu zeigen. Vom guten Cava (Champagner) über Austernschlürfen bis zum Casino und den Vergnügungen des „kleinen Mannes“ (Hunderennen), von versteckten, urtümlichen Cafés über prachtvoll verzierte Häuser bis hin zu luxeriösen Geschäften und Restaurants, Brühl nimm den Leser mit in die Vielfalt von Architektur und öffentlichem Leben, erzählt durchaus aber auch aus dem „Nähkästchen“ seiner persönlichen „Geschichten“ und seiner Familie. Nicht ohne hier und da auch in Stereotype zu verfallen (der „Heißblütige andalusische Großvater“ ebenso wie der „Macho-Mutige Torero“) und manchmal ein wenig auch „dampf zu plaudern“ („berstend laute Nächte“). Alles in allem erfährt der Leser eine ganze Menge über Barcelona, das katalonische Leben und Daniel Brühl selbst. In einem locker und leicht geschriebenen Buch, dass durchaus, mit einigen Abstrichen, gut zu lesen ist und die vielfältige, persönliche Eindrücke und die innere Verbundenheit des Daniel Brühl zu seiner zweiten (oder ersten?) Heimat widerspiegelt.