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Christine

Roman

(8)
Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur

Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.

Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.

Portrait
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt die Spiegel-Bestseller Mind Control und (zusammen mit Owen King) Sleeping Beauties.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 896 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641053864
Verlag Heyne
Dateigröße 719 KB
Verkaufsrang 18.541
eBook
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Liebe auf den ersten Blick
von NiWa aus Euratsfeld am 20.05.2016
Bewertet: Taschenbuch

Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick als Arnie den verrosteten 58er Plymouth Fury am Straßenrand sah und wusste, dass es sein Auto ist. Er musste diesen Wagen unbedingt haben, egal wie heruntergekommen das Ungetüm war. Dieser oder keiner, denn er hat sich sofort in das Auto verliebt,... Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick als Arnie den verrosteten 58er Plymouth Fury am Straßenrand sah und wusste, dass es sein Auto ist. Er musste diesen Wagen unbedingt haben, egal wie heruntergekommen das Ungetüm war. Dieser oder keiner, denn er hat sich sofort in das Auto verliebt, dass ab sofort nur mehr Christine genannt wird. Und man sieht, wie schnell Liebe zu Besessenheit werden kann. Stephen King hat einen Faible für Autos, zumindest habe ich mir das schon öfter gedacht, weil es doch einige Werke von ihm gibt, in dem er ein Auto zum Grauenvollen stilisiert. Vor der Lektüre habe ich mich aber schon gefragt, ob ein Buch über einen 58er Plymouth Fury überhaupt interessant sein kann, doch der Autor hat mich mal wieder eines Besseren belehrt. ?Christine? ist erstmals 1983 erschienen und die Handlung spielt dementsprechend in den späten 70er-Jahren. Neben Christine stehen die Jungen Dennis Guilder und Arnie Cunningham im Vordergrund, die gerade dabei sind, die Schule zu beenden und das richtige Studium für sich auszuwählen. Die Geschichte wird zuerst von Dennis Guilder - Arnies besten und leider einzigen Freund - erzählt. Dennis war dabei, als sich Arnie in Christine verliebte. Dennis hat versucht, seinem Freund diesen Fehlkauf auszureden. Denn schon allein beim Gedanken an das Geld, das man in die Reparatur investieren müsste, hat ihm den Magen umgedreht. Und Dennis war auch der Erste, der Arnies verrückten Spleen mit dem Oldtimer akzeptiert und ihm den Rücken gegen seine Eltern stärkt. Außerdem war er auch der Erste, dem aufgefallen ist, dass mit Christine etwas nicht stimmt und sich Arnie langsam aber sicher wie ein Wahnsinniger benimmt. Wer sich mit Stephen Kings Werken auseinandersetzt weiß, dass der Horror im Detail steckt. Zuerst wird man mal eingelullt. Die Charaktere breiten ihr Leben vor dem Leser aus, lassen ihn teilhaben, führen ihn in ihre Welt ein und langsam, ganz langsam, tut sich das Grauen auf. So ist es auch bei diesem Werk. Zwar ist Dennis von Vornherein bewusst, dass mit Christine etwas nicht stimmen kann, aber er tut es als Einbildung oder unbewusste Eifersucht auf die Freizeit des Freundes ab. Immer drastischer wird die Veränderung, die Arnie durchläuft, und dann kommt Dennis zu dem Punkt, an dem er die Augen nicht mehr vor dem Entsetzlichen verschließen kann. Gerade diese Erzählart gefällt mir immer wieder ausgesprochen gut. Ich mag es, wenn ich die Figuren kennenlerne, wenn sie mir ihr Leben und ihre Gedanken zeigen, und dann auch noch so plastisch wirken, als ob sie aus der Realität gegriffen werden. Manchmal stelle ich mir vor, dass Stephen King nicht nur als Autor der Meister des Horrors ist, sondern eigentlich ein boshafter Wechselbalg, der echte Menschen mit Hilfe der Hölle in seine Bücher steckt, weil sie beim Lesen so lebendig auf mich wirken. Mit ?Christine? greift er mehrere Themen auf, die sich allesamt rund in das Gesamtbild einfügen. Einerseits setzt er sich mit Besessenheit im weltlichen Sinn auseinander. Also damit, dass ein Mensch in einer Sache oder Tätigkeit so aufgehen kann, dass ihm alles rundherum egal zu werden droht. Andrerseits stellt er die Bereiche Freundschaft, Veränderung und das Erwachsen werden in den Raum, welchen er durch den ?Nachhall des Bösen? einen schaurigen Horror-Anstrich verleiht. Die Horror-Elemente sind wahnsinnig gut durchdacht und die hier eingebrachte Vorstellung vom Alltagsgegenstand Auto, der ein Eigenleben hat, finde ich schauriger als irgendein Monster, das direkt aus der Hölle kommt. Wenn ich mir vorstelle, dass mich mein Auto plötzlich attackiert, weil ich es vernachlässigt habe, oder sich selbstständig auf Achse macht, weil es auf Menschen in meinem Leben eifersüchtig ist, bekomme ich es richtig mit der Angst zutun. Auch Kings ?Christine? hat seine Längen, seine Momente des Grauens und lebendigen Charaktere. Es ist ein guter King, im typischen Stil geschrieben, und lädt nicht nur den routinierten Kingleser zum Fürchten ein.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Buch über Eifersucht und Liebe. Das kann nur King so umsetzen. Man lässt sich immer tiefer mit reinziehen. Atemberaubend

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Für mich gehört dieser Roman zum Besten was Stephen King bisher geschrieben hat. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend!