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Das Buch der neununddreißig Kostbarkeiten

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Die schönsten Kolumnen, Erzählungen und Gedichte der letzten 20 Jahre

Ein nerviger Patient im Kleinkrieg mit einer hartgesottenen Sprech­stundenhilfe, ein eskalierender Ehestreit im Auto auf der Fahrt zur Schwiegermutter, der Leidens­bericht eines Nichtschwimmers.

«Bei Jan Weiler blitzt unter dem Witz fast immer auch das Düstere hervor. (...) Für diese Nachtseite liebe ich den wirklich komischen Autor Jan Weiler.» Elke Heidenreich
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.05.11
Die Kostbarkeit Nr. 15 in diesem Buch ist ein Interview mit Peter Alexander zu seinem 75. Geburtstag, das der Autor am 25.05.2001 geführt hat. Hier erzählt der größte deutschsprachige Showmaster von seinen Filmen, dem Fernsehen, seiner Ehe. Und er will Jan Weiler unbedingt zum schwimmen im Wörthersee einladen. Weiler kann nicht schwimmen, Alexander will es ihm beibringen. Weiler ist verzweifelt und wird von Alexanders Frau gerettet, er kann das Interview zu Ende führen. Seine letzte Frage ist: Denken Sie manchmal an den Tod? Alexander: Den ignoriere ich. Und ich hoffe, er mich auch. Leider hat er ihn 2011 nicht mehr ignoriert. Nur einer von 39 ganz unterschiedlichen Texten in diesem Buch. Der Titel des Buches verspricht Großes, es werden einem aber keine 39 Kostbarkeiten, sondern nur 39 ausgelutschte Kaugummis geboten. Jan Weiler ist ein köstlicher Autor, er verarbeitet die Normalität in Geschichten, die weit über die Norm des Normalen hinausgehen. Maria, ihm schmeckt?s nicht war sein wunderbar komisches Debüt, Drachensaat eine gereifte Gesellschaftssatire. Dieses Buch wiederum bietet nur Texte und Interviews die Weiler in der Süddeutschen, auf zeit.de und in anderen Medien veröffentlicht hat. Manchmal durchaus lustig und erhellend, aber man fragt sich, warum muss man dieses Durcheinander von Kolumnen, Interviews, Erzählungen und Gedichten nochmals in einem Buch zusammenfassen? Für die, die alle Weiler-Bücher haben müssen, ist das ein feiner Regal-Kauf, für alle, die auf einen neuen Roman hofften, ein großes Ärgernis."
Portrait
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete als Texter in der Werbung, absolvierte dann die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des "Süddeutsche Zeitung Magazins". Heute lebt er als Autor mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 395
Erscheinungsdatum 11.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-463-40609-1
Verlag Kindler Verlag
Maße (L/B/H) 21/13,5/3,5 cm
Gewicht 474 g
Abbildungen mit 15 4-farbigen Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Eine farbenfrohe Sammlung "menschelnder" Schicksale
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.08.2011

Jan Weiler hat seine Vergangenheit durchstöbert und zwischen Kisten und zerfallendem Mobiliar alte Schätze zutage gefördert: Die Kolumnen, Erzählungen, Gedichte und Hörspieltexte des Bestsellerautors sind nun im "Buch der 39 Kostbarkeiten" nachzulesen - ein Vergnügen für die Fans kurzweiliger Geschichten über Menschen wie du und ich. Weiler erzählt mit viel... Jan Weiler hat seine Vergangenheit durchstöbert und zwischen Kisten und zerfallendem Mobiliar alte Schätze zutage gefördert: Die Kolumnen, Erzählungen, Gedichte und Hörspieltexte des Bestsellerautors sind nun im "Buch der 39 Kostbarkeiten" nachzulesen - ein Vergnügen für die Fans kurzweiliger Geschichten über Menschen wie du und ich. Weiler erzählt mit viel Humor vom Kleinkrieg zwischen einem Patienten und einer Sprechstundenhilfe und vom Ehestreit im Auto auf der Fahrt zur Schwiegermutter. Er berichtet, was er auf seinen vielen Lesereisen erlebt hat und macht sich über das Verhunzen der deutschen Sprache lustig. Ein Beispiel: Uwe diktiert seiner Sekretärin einen letzten Brief an seine Verflossene. Seine Abrechnung nach dem Ende einer "total tollen Beziehung" gerät auch zur Betrachtung menschlicher Gefühle: "Was ist Liebe?", fragt Uwe ins Diktiergerät. "Liebe ist Ficken bis zum Umfallen, anschließend Hypothekenzinsen abbezahlen und im Abstand von drei Jahren ins Gras beißen." Amüsant ist auch der Text "Europa aus dem Kopf", in dem Weiler aufschreibt, was einem zu europäischen Ländern so alles "durchs Hirn rauscht": In Belgien, schwadroniert er augenzwinkernd, "haben sie ausgezeichnete Pralinen" und in Dänemark "massenhaft durchstrichene Os". Das Buch enthält zudem Interviews, in denen Jan Weiler Prominenten mit seinen Fragen auf die Pelle rückt. Und dann darf in so einem Sammelband auch ein Stück über die angeheiratete italienische Familie nicht fehlen. Schließlich wurde der Autor mit dem witzigen, autobiografisch gefärbten Roman "Maria, ihm schmeckt’s nicht!" und Folgebänden wie "Antonio im Wunderland" berühmt.