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Der unsichtbare Gorilla

Wie unser Gehirn sich täuschen lässt

(3)
Christopher Chabris und Daniel Simons wurden durch ihr »Gorilla-Experiment« weltberühmt: Sie ließen einen Mann im Gorillakostüm durch ein Basketballspiel laufen – und die Hälfte der Zuschauer nahm ihn überhaupt nicht wahr. Überall lässt sich diese Unaufmerksamkeitsblindheit beobachten: Polizisten gehen an schweren Unfällen vorbei. Hollywoodfilme wimmeln von Fehlern. Denn unsere Wahrnehmung funktioniert absolut selektiv. Die Autoren entlarven die Beschränktheit unserer Wahrnehmung, unserer Fähigkeit zu erinnern und unserer Auffassungsgabe. Vor allem aber zeigen sie, wie oft wir völlig unbegründet auf unsere Intuitionen vertrauen. Und wie wir unserem Bewusstsein doch noch auf die Sprünge helfen können.
Rezension
»In unterhaltsamen Kapiteln erzählen die Autoren Anekdoten und unterfüttern sie mit Fakten aus der Forschung. Erhellend «, Natur und Kosmos, 01.04.2012
Portrait
Daniel Simons ist Professor für Psychologie an der University of Illinois. Er gehört zu den Spitzenwissenschaftlern der kognitiven Psychologie.Sein »Gorilla-Experiment« von 1999 (zusammen mit Christopher Chabris) gilt als eines der berühmtesten Experimente der Psychologie.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783492952958
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 696 KB
Übersetzer Dagmar Mallett
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Nicht schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 22.11.2011

Ziemlich interessante Untersuchungen! Dank den Autoren Daniel Simons und Christopher Chabris lernt man viel über Konzentration und so weiter. Es ist spannend die Thesen, Befunde und so weiter von den beiden Autoren Daniel Simons und Christoph Chabris zu lesen.

Unscharfe Wahrnehmungen
von Michael Lehmann-Pape am 12.07.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“, dieser alte Spruch erhält nach der Lektüre des Buches der beiden Psychologen Chabris und Simons eine deutliche Fundierung und scheint nicht nur ein Spruch über manchmal selektive Wahrnehmung zu sein, sondern eher die Grundlage dessen, auf der unser Gehirn Wahrnehmungen filtert... Dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“, dieser alte Spruch erhält nach der Lektüre des Buches der beiden Psychologen Chabris und Simons eine deutliche Fundierung und scheint nicht nur ein Spruch über manchmal selektive Wahrnehmung zu sein, sondern eher die Grundlage dessen, auf der unser Gehirn Wahrnehmungen filtert und verarbeitet, mithin dann auch Grundlage dessen, worauf unsere Entscheidungen und Erinnerungen beruhen. Es ist ein überzeugendes und erstaunliches Experiment, welches dem Buch den Titel gegeben hat und den Auslassungen der Autoren zunächst zugrunde liegt. Eine Frau im Gorillakostüm wurde von den beiden Autoren in einen Raum geschickt, in dem Menschen per Aufgabe damit beschäftigt waren, auf einem Videoschirm einem Basketballspiel mit einer klaren Beobachtungsaufgabe zuzuschauen. Die Hälfte der ausgewählten Zuschauer hatten bei der Befragung im Nachgang keine Erinnerung an dieses nun wirklich äußerst auffällige Geschehen im gleichen Raum, in dem sie sich die ganze Zeit befanden. Nur eines der praktischen Beispiele, von denen sich viele im Buch finden lassen, die darauf hindeuten, dass die Aufmerksamkeit des Menschen äußerst selektiv ist und mehr auf dem beruht, was man meint, sehen oder glauben zu wollen, als auf dem, was tatsächlich, faktisch vor den Augen passiert. Das alles wäre ja nicht sonderlich aufregend oder schwierig, wenn nicht die persönliche Wahrnehmung des Menschen in direkter Ursache Grundlage für die mannigfaltigen Lebenshaltungen und Entscheidungsfindungen im Leben wären. Eine schwierige Erkenntnis, welche die Autoren dem Leser in flüssig und leicht verständlicher Sprache mit auf den Weg geben. Vieles von dem, von dem Menschen steif und fest behaupten, es sei die Wahrheit und richtig, beruht auf illusionären Wahrnehmungen und einer oft vertrauenswürdig erscheinenden Intuition, die nicht selten einfach eine Täuschung ist. Je mehr man auf bestimmte Ereignisse (und/oder innere Haltungen) sich fokussiert, desto enger wird der Aufmerksamkeitsbereich und desto weniger an Breite dessen, was geschieht, bekommt man mit. Ein „Tunnelblick“ entsteht, in Folge dessen die Vielfalt der Eindrücke (oder der möglichen inneren Varianten), schlichtweg ausgeblendet werden und für eine breite Entscheidungsfindung somit nicht mehr zur inneren Verfügung stehen. Die menschliche Wahrnehmung ist anfällig, fehlbar und leicht zu manipulieren. Dies ist die Quintessenz der Forschung der beiden Autoren, welche sie beredt, fundiert und verständlich darzustellen verstehen. Zum Ende des Buches hin erfolgt noch ein Blick auf die Möglichkeiten des „Trainings“. Anhand von Genies wie Mozart und Bobby Fischer (Schachgroßmeister) erläutern die Autoren, welche Trainings zu Verbesserungen der Aufmerksamkeit führen. Übung und nichts als Übung statt wohlfeiler Ratgeberliteratur. Ein Buch, das gerade deswegen so interessant ist, weil es schlüssig eine menschliche Grundüberzeugung nicht nur in Frage stellt, sondern eindeutig widerlegt. Die Überzeugung, auf seine eigenen Wahrnehmungen völlig vertrauen zu können und gegen Täuschungen weitestgehend gefeit zu sein. Menschen überschätzen sich in Bezug auf ihren Verstand weit mehr, als man glauben mag.

Kennen Sie das Groilla-Experiment?
von Stephanie Karrer aus St.Gallen am 10.06.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Erfinder dieses Experiments (unbedingt selber mal machen!) haben ihre Erkenntnisse in diesem Buch zusammengefasst. Wie kann es sein, dass wir offensichtliche Dinge nicht sehen, dass bei vielen Unfällen "Der kam aus dem Nichts" die Entschuldigung ist oder wir eben Gorillas übersehen. Ein tolles, nachvollziehbares und super verständliches Buch... Die Erfinder dieses Experiments (unbedingt selber mal machen!) haben ihre Erkenntnisse in diesem Buch zusammengefasst. Wie kann es sein, dass wir offensichtliche Dinge nicht sehen, dass bei vielen Unfällen "Der kam aus dem Nichts" die Entschuldigung ist oder wir eben Gorillas übersehen. Ein tolles, nachvollziehbares und super verständliches Buch über das Hinsehen und doch nicht bewusst Wahrnehmen!