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Stephen Hawking, das Universum und Gott

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Wissenschaft und Religion - ist das wirklich ein Kampf zwischen völlig unterschiedlichen Welten?
Einige Autoren scheinen davon auszugehen, wie etwa Richard Dawkins oder auch Stephen Hawking. Sie
bringen dafür zahlreiche Argumente - halten diese aber einer näheren Prüfung wirklich stand?
Prof. John Lennox ("Hat die Wissenschaft Gott begraben?") setzt sich in seinem neuen Buch mit dem
aktuellen Bestseller von Stephen Hawking "Der große Entwurf: Eine neue Erklärung des Universums"
auseinander und liefert gute Argumentationshilfen für den Glauben.
Portrait
John Lennox ist Ire und Mathematikprofessor an der Universität Oxford. Durch zahlreiche Vorträge auf Tagungen und Konferenzen ist er auch in Deutschland gut bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 19.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-417-26389-3
Verlag SCM Brockhaus, R.
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/1 cm
Gewicht 119 g
Originaltitel God and Stephen Hawking. Whose design is it anyway?
Auflage 5
Übersetzer Christian Rendel
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

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Es beginnt stark und lässt am Schluss ebenso stark nach
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfach am 13.07.2015

Mit beinahe mathematischer Präzision zeigt John Lennox, dass die naturwissenschaftliche Forschung kein geeignetes Werkzeug ist, um existenzielle Aussagen über Gott zu machen, weil sie bereits arbeitsmethodisch nur das im Visir hat, was unabhängig von der Existenz Gottes gültig ist. Daraus folgert er konsequent, dass der Glaube an die universelle... Mit beinahe mathematischer Präzision zeigt John Lennox, dass die naturwissenschaftliche Forschung kein geeignetes Werkzeug ist, um existenzielle Aussagen über Gott zu machen, weil sie bereits arbeitsmethodisch nur das im Visir hat, was unabhängig von der Existenz Gottes gültig ist. Daraus folgert er konsequent, dass der Glaube an die universelle Gültigkeit der Naturgesetze keinen Widerspruch zum Glauben an Gott darstellt. Leider wird er gegen Ende seines Buches seiner eigenen Argumentation untreu, indem er versucht, die christliche Vorstellung eines Mensch gewordenen Gottes, der nach seiner Auferstehung ein leeres Grab hinterlässt, zu rehabilitieren. Dies gelingt ihm nur, indem er sozusagen durch die Hintertür die universelle Gültigkeit der Naturgesetze dann doch wieder einschränkt auf die Fälle, in denen Gott nicht aktiv in das Geschehen eingreift. (Genau dies - ein aktives Eingreifen Gottes - wäre aber bei Jesu Auferstehung gegeben.) Damit rehabilitiert er genau das, was seiner Ansicht nach der Glaube an Gott eben gerade nicht sein soll: Nämlich der Glaube an einen Lückenbüßer-Gott, der sich in Phänomenen offenbart, die naturwissenschaftlich nicht erklärbar sind. - Leider ein enttäuschendes Ende eines ansonsten vom Ansatz her sehr gut geschriebenen Buches. Lesenswert ist es aber auf jeden Fall.