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Die Frau im Tal

Roman

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In seinem neuen Roman zeichnet Ketil Bjørnstad einfühlsam den Weg des jungen Pianisten Aksel Vinding aus tiefer Verzweiflung zu neuer Hoffnung. Vor der Kulisse der kargen Landschaft Nordnorwegens entfaltet der Autor eine mitreißende Geschichte voller Leidenschaft.

Nach dem Freitod seiner Frau fällt Aksel Vinding in eine tiefe Depression. Er zieht sich zurück und sagt eine geplante Konzerttournee durch Europa ab. Im hohen Norden, kurz vor der russischen Grenze, hofft er Ruhe zu finden und neue Kraft zu schöpfen. Es ist aber nicht nur die Beschäftigung mit der Musik, die Aksel dorthin treibt, es gibt auch einen ganz persönlichen Grund: Sigrun, die Schwester seiner verstorbenen Frau, lebt dort. Sie ist die Frau im Tal. Aksel wird von ihr und ihrem Mann herzlich aufgenommen, aber Sigrun erinnert ihn jede Minute an seine Frau, und er verliebt sich leidenschaftlich.

Aksel gibt in den kleinen Orten der Eismeerküste Konzerte, spielt Rachmaninow, Grieg und Chopin. Seine Trauer bekämpft er mit Alkohol, schließlich stürzt er sich in ein Verhältnis mit Sigrun. Ein dramatischer Vorfall auf einer Langlauftour beendet jäh die Zeit im Norden und zwingt Aksel, nach Oslo zurückzukehren.

Dort in seiner alten Wohnung schöpft er neue Hoffnung auf eine andere Zukunft. Befreit von den widersprüchlichen Gefühlen für Sigrun kann er sein Frühjahrskonzert mit den versöhnlichen Klängen Mozarts gestalten. So betritt er das Podium: »erfüllt von der tiefen Freude aller Musiker, wenn sie die Musik spielen, die sie lieben«.
Portrait

Ketil Bjørnstad, geboren 1952, studierte in Oslo, London und Paris klassisches Klavier. Sein musikalisches Debüt gab er im Alter von 16 Jahren mit dem Philharmonischen Orchester Oslo, wandte sich dann aber der Jazzmusik und dem Schreiben zu. Sein erster Gedichtband erschien 1972. Heute lebt Bjørnstad als Schriftsteller und Musiker mit seiner Familie in Oslo. Zu seinen erfolgreichsten Büchern zählen Villa Europa und Oda sowie die Trilogie um den jungen Pianisten Aksel Vinding: Vindings Spiel, Der Fluß und Die Frau im Tal.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 335 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783458731801
Verlag Insel Verlag
Dateigröße 1259 KB
Übersetzer Lothar Schneider
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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anspruchsvoll und düster
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman ist das dritte Buch und der Abschluss der Trilogie um den Hauptprotagonisten Aksel Vinding. Der insgesamt handlungsarme Verlauf spielt zum großen Teil im hohen Norden Schwedens, wo der junge Pianist ein Klavierkonzert von Rachmaninow einstudieren möchte. Die Stimmung dieses anspruchsvollen Romans ist traurig und düster, denn der... Der Roman ist das dritte Buch und der Abschluss der Trilogie um den Hauptprotagonisten Aksel Vinding. Der insgesamt handlungsarme Verlauf spielt zum großen Teil im hohen Norden Schwedens, wo der junge Pianist ein Klavierkonzert von Rachmaninow einstudieren möchte. Die Stimmung dieses anspruchsvollen Romans ist traurig und düster, denn der Tod ist in vielen Variationen stets präsent. Trotz der schönen Sprache vermögen weder Aksels Liebe noch die musikalischen Themen meine Seele zu erreichen.

"Die Frau im Tal"
von Lisa Weigel aus Leipzig am 21.09.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Noch lange nachdem ich hörte, dass der Roman „Vindings Spiel“ um den jungen Pianisten Aksel Vinding der erste Teil einer Trilogie werden solle, fragte ich mich, wie Bjoernstad wohl einen würdigen Abschluss aussehen lassen würde. Ich war sehr gespannt. Wurde ich vom letzten Teil der Trilogie enttäuscht? Erstmal: Von... Noch lange nachdem ich hörte, dass der Roman „Vindings Spiel“ um den jungen Pianisten Aksel Vinding der erste Teil einer Trilogie werden solle, fragte ich mich, wie Bjoernstad wohl einen würdigen Abschluss aussehen lassen würde. Ich war sehr gespannt. Wurde ich vom letzten Teil der Trilogie enttäuscht? Erstmal: Von Bjoernstads Sprachfluss, der eine ganz eigene Atmosphäre erschafft, kann man nicht enttäuscht sein. Die Formulierungen klingen noch eine ganze Weile im Kopf nach. Unbedingt möchte ich Ihnen auch Bjoenrstads „Villa Europa“ empfehlen. Aber ansonsten? Ich möchte niemandem etwas verraten, denn um ehrlich zu sein beneide ich jeden, der die drei Bücher noch vor sich hat. Trotzdem kann ich sagen: Als Leser schließt man „Die Frau im Tal“ zufrieden und mit dem Gefühl, dass Aksel, der ja vom Schicksal zur Genüge gebeutelt wurde, nun seinen Weg finden wird und erwachsen geworden ist. Wir Leser können ihn getrost gehen lassen.