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Das Buch des Wandels

Wie Menschen Zukunft gestalten

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Eine aufregende Reise durch die Geschichte unserer Zukunft

Wir reden täglich über die Veränderungen, denen wir ausgesetzt sind, über die radikalen Umwälzungen der Globalisierung oder den rasanten Wandel der Technologie. Viele fürchten sich vor Veränderungen, weil sie einen Verlust an Gewissheiten und Sicherheit erwarten. Matthias Horx zeigt eindrücklich, dass Zeiten des Wandels vor allem Chancen bieten und dass wir tatsächlich viel besser darin sind, mit Veränderungen umzugehen und Neues auszuprobieren, als wir denken. Ein großer gesellschaftspolitischer Wurf von Matthias Horx, der es wie kein anderer versteht, mit historischem Bewusstsein darüber nachzudenken, wie wir künftig leben wollen.

Portrait
Matthias Horx, geboren 1955, ist der profilierteste und einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum und Autor vieler erfolgreicher Bücher. 1999 gründete er das Zukunftsinstitut, einen Prognose-Think-Tank, der heute zahlreiche europäische Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen berät. Seit 2007 ist er auch Dozent für Trend- und Zukunftsforschung an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen. Zuletzt erschien von ihm bei DVA Das Megatrend-Prinzip. Wie die Welt von morgen entsteht (2011).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 11.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55150-9
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 21,5/13,8/3,6 cm
Gewicht 544 g
Abbildungen mit Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
15,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Wandel? Wieso? Mit mir? Na klar!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2011
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Welt ändert sich. Ständig werden wir mit Neuem konfrontiert. Im Beruf und Privat. Ständig werden wir aus unserer Komfortzone heraus getrieben. Ist das natürlich? Müssen wir uns wirklich wandeln? Können wir nicht bleiben wie wir sind? Fragen über Fragen. Matthias Horx hat sich diesen Fragen angenommen. Er zeigt die Zwangsläufigkeit... Die Welt ändert sich. Ständig werden wir mit Neuem konfrontiert. Im Beruf und Privat. Ständig werden wir aus unserer Komfortzone heraus getrieben. Ist das natürlich? Müssen wir uns wirklich wandeln? Können wir nicht bleiben wie wir sind? Fragen über Fragen. Matthias Horx hat sich diesen Fragen angenommen. Er zeigt die Zwangsläufigkeit des Wandels auf, geht aber auch auf die verständlichen Sorgen bzw. auf die Gefahren ein. Außerdem erklärt er wie Wandel gelingen kann und welche Rolle die Resource Vertrauen dabei spielt. Ein spannnend geschriebenes Buch, das jeder lesen sollte.

Alles Leben ist Veränderung ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 18.06.2011

Matthias Horx ist ein gefragter Berater, wenn es darum geht, wie Menschen wirtschaftlich, politisch und ökologisch ihr Leben ändern, und die Angst vor der Zukunft durch eine echte Wandlungsfähigkeit ersetzen sollten. Dabei ist es ihm wichtig zu erkennen, dass Veränderungen, die aus äußeren, politischen, gesellschaftlichen oder auch individuellen Zwängen... Matthias Horx ist ein gefragter Berater, wenn es darum geht, wie Menschen wirtschaftlich, politisch und ökologisch ihr Leben ändern, und die Angst vor der Zukunft durch eine echte Wandlungsfähigkeit ersetzen sollten. Dabei ist es ihm wichtig zu erkennen, dass Veränderungen, die aus äußeren, politischen, gesellschaftlichen oder auch individuellen Zwängen entstehen und zur Anpassung zwingen, nicht gleich Wandel sind, der sich „durch einen Prozess der freien Wahl, der aufsteigenden Freiheit, des wachsenden Bewusstseins uns selbst zu verändern“ darstellt: „Wandel heißt, dass wir uns mit Hilfe der vielfältigen Veränderungen der Welt auch innerlich verwandeln“. Mit insgesamt zehn Kapiteln geht der Autor diese schwierige Argumentation an, indem er sich mit den Einstellungen der „Alarmisten“ genau so auseinandersetzt, wie mit denen der „Stoiker“, und natürlich auch mit denen der „Besserwisser“. Das Bild von der (hässlichen) Raupe, die zum (wunderschönen) Schmetterling wird, dient ihm dazu, die Möglichkeiten des Wandels aufzuzeigen, aber auch die des bewussten Wollens als menschliche Eigenschaft der Zustimmung zu einem guten Leben zu verdeutlichen. Der Weg der Menschheit von den Jäger- und Sammlerkulturen hin zum „Big Man“, der „Macht-euch-die-Erde-untertan“ - Ideologie, der „Stadtluft-macht-frei“- Hoffnung, der Industrialisierung und Spezialisierung, bis hin zum lokalen und globalen „Immer-weiter-immer-schneller-immer-mehr-immer-höher“- Denken beschreibt der Autor nicht als Menetekel, sondern als sachliche Darstellung einer scheinbar logischen, unabwendbaren Entwicklung. Ob es die Menschenopfer waren, die von den indianischen Stammeskulturen auf der Halbinsel Yukatan zur Besänftigung der strafenden Götter dargebracht wurden, oder die mörderischen Kriege über die Jahrhunderte hinweg, immer sind es aggressive Kulturen der Angst und die Kulturen des Scheiterns, die apokalyptische Situationen herbeiführen. Gegenübergestellt werden dabei „Zyklen des Fortschritts“ als Formen eines schnellen und graduellen Wandels. Die Analyse von einer adaptiven Kultur, die basiert auf Lebensbedingungen, wie eine das Überleben der Menschen sichernde Umwelt, eine gemeinsame symbolische Sprache, sinnstiftende, angstbannende Rituale, wirksame Sanktionen und ein bewahrendes, kollektives Gedächtnis, hin zu einer dynamischen Zivilisation, mit verbindlichen sozialen Normen und als verbindlich akzeptierte Ethiken, einer adaptiven Gesetzgebung, einem funktionierenden Ordnungs- und Verwaltungssystem, Gewaltenkontrolle und –teilung, sowie einem motivierenden Leistungsethos, verdeutlicht die Spannweite von Fortschritt und Krise. Immerhin, so der Autor, es sind die Krisen und Brüche im Entwicklungsprozess, die den Wandel bewirken. Dabei werden die Krisen in der Menschheitsgeschichte, bis hin zu den aktuellen Kapitalismus-, Finanz- und Wirtschaftskrisen, erklärt als „Störungen, die dann entstehen, wenn bestimmte Steuerungs- und Selbstorganisationen nicht mehr funktionieren“. Es sind die wirkenden Sog- oder Zugfaktoren, die den Wandel im Leben der Menschen verankern.