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Der eingebildete Kranke

Suhrkamp BasisBibliothek Band 123

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.
Portrait
Walser, Johanna
Johanna Walser, geboren 1957 in Ulm, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Konstanz. Sie ist als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen tätig, häufig in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Martin Walser.

Walser, Martin
Martin Walser wurde am 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren. Nach seinem Arbeitsdienst erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges von 1944 bis 1945 als Soldat der Wehrmacht. Nach Kriegsende machte er 1946 in Lindau am Bodensee-Gymnasium das Abitur und studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Mit einer Dissertation zu Franz Kafka wurde er 1951 in Tübingen promoviert. Von 1949 bis 57 arbeitete er beim Süddeutschen Rundfunk. In dieser Zeit unternahm er Reisen für Funk und Fernsehen nach Italien, Frankreich, England, CSSR und Polen und schrieb erste Hörspiele.1950 heiratete er Katharina Neuner-Jehle. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Franziska, Alissa, Johanna und Theresia hervor. Seit 1953 wurde Walser regelmäßig zu den Tagungen der Gruppe 47 eingeladen, die ihn 1955 für die Erzählung Templones Ende auszeichnete. Sein erster Roman Ehen in Philippsburg erschien 1957 und wurde ein großer Erfolg. Walser lebte von da an mit seiner Familie als freier Schriftsteller erst in Friedrichshafen und dann in Nußdorf am Bodensee.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 118
Erscheinungsdatum 19.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-18923-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/11,5/1,5 cm
Gewicht 92 g
Auflage 4. Auflage
Unterrichtsfächer Deutsch
Übersetzer Johanna Walser, Martin Walser
Schulbuch (Taschenbuch)
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5,20
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein hochaktuelles Buch, eine wundervolle Komödie
von H. Seewald aus Berlin am 19.05.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Obschon die Medizin seit dem Zeitalter des Sonnenkönigs gewaltige Fortschritte gemacht hat, so ist dieses Buch doch nach wie vor aktuell hinsichtlich der Patienten-Beschaffung, wie sie durch einen Großteil der Ärzteschaft in Kumpanei mit der Pharmaindustrie betrieben wird. Da werden zum Beispiel völlig normale Werte für Blutdruc... Obschon die Medizin seit dem Zeitalter des Sonnenkönigs gewaltige Fortschritte gemacht hat, so ist dieses Buch doch nach wie vor aktuell hinsichtlich der Patienten-Beschaffung, wie sie durch einen Großteil der Ärzteschaft in Kumpanei mit der Pharmaindustrie betrieben wird. Da werden zum Beispiel völlig normale Werte für Blutdruck und Cholesterin als krank eingestuft, die Grenze zwischen "gesund" und "nicht gesund" vorsätzlich verschoben, mit dem einzigen Ziel, Krankenkassen und Patienten zu schröpfen. Nicht das Wohl der Patienten ist die Motivation dieser Leute, sondern die nackte Gier nach Profit. Das Buch "Die Krankheitserfinder" von Jörg Blech sei in diesem Zusammenhang wärmstens empfohlen. Es lassen sich leider, wie zu Molieres Zeiten, leicht- und autoritätsgläubige Menschen einreden, ihnen würde was fehlen, sie wären krank. Für diese Pseudo-Patienten ist "Der eingebildete Kranke" die richtige Medizin. Molieres Meisterwerk ist aber weitaus facettenreicher, doch dieses herauszufinden sei der geneigten Leserin und dem geneigten Leser überlassen, wobei ich viel Vergnügen wünsche.

...und der Esel, das bist du
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 20.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei heitere, kurzweilige Komödchen ganz in Moliéres typischem Stil. Heute muss man von seinem Vater zum Glück nicht mit einem Doktorensohn zwangsverheiratet werden, damit der Vater seine Hypochondrie kostengünstig behandeln lassen kann. Puh!

Unter die Ärzte gefallen
von Polar aus Aachen am 11.10.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei han... Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei handelt es sich um eine scharfe Analyse menschlicher Abgründe und eines gesellschaftlichen Missstandes. Nur wußte Molière auch, dass man Kritik besser in ein Lachen verpackt. Wer macht sich nicht gerne über Hyperchonder lustig. Vor allem wenn sie wie bei Molière nicht sehen wollen, was um sie herum geschieht, bereit sind, gar die eigne Tochter zu opfern, um die Arztgebühren zu senken. Molière Stück hat die Jahrhunderte überlebt, vor allem, weil sich nicht viel zwischen Patient und Arzt geändert hat. Die medizinische Versorgung strebt ein Höchstmaß an, neue Behandlungsmethoden erlauben den Menschen ein längeres Leben. Das Leben hinter der Statistik, abseits der Atteste, zwischen auf Heilung bedachter Patienten und den Göttern in Weiß ist, wie bei Molière zu sehen, demselben Spott ausgesetzt.