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Das Geheimnis des Kalligraphen

Roman

Rafik Schami

(15)
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Beschreibung

In Damaskus macht ein Gerücht die Runde: Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? Oder war sie Opfer einer Entführung der Gegner ihres Mannes? Schon als junger Mann wird Farsi als Wunderkind der Kalligraphie gefeiert. Nun arbeitet er verbissen an Plänen für eine radikale Reform der arabischen Sprache, nicht ahnend, dass zwischen Nura und seinem Lehrling Salman eine leidenschaftliche Liebe ihren Anfang nimmt - die Liebe zwischen einer Muslimin und einem Christen. Der neue Roman des deutsch-syrischen Autors ist ein großer Bilderbogen der syrischen Gesellschaft, der alle Sinne der Leser anspricht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.08.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783446233409
Verlag Hanser
Dateigröße 1508 KB
Verkaufsrang 5047

Portrait

Rafik Schami

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in München. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis, dem Prix de Lecture und mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt Rafik Schami den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.

Artikelbild Das Geheimnis des Kalligraphen von Rafik Schami

Buchhändler-Empfehlungen

Die Wahrheit ist keine simple Aprikose....

Ursula Schrott, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

...daher hat sich auch mehr als einen Kern, schreib der syrische Geschichtenerzähler Rafik Schami und nimmt uns mit in die Gassen und Suqs von Damaskus und erzählt von den Leben ihrer Bewohner... Der erste Kern der Wahrheit ist die Geschichte des Gerüchts, dass Nura, die Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi sich in seinen Lehrling Salman, einem Christen, verliebt hätte und mit ihm geflohen sei. Der zweite Kern der Wahrheit erzählt von dem Kalligraphen Hamid Farsi, und von seinem Traum, die arabische Schrift zu reformieren....Ein wunderbares Buch in dem die Seele des Orients spürbar ist...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Wunderschön!
von Bani aus Hannover am 20.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für mich ist Rafik Shami der grosste Erzähler aller Zeiten. Diese leichte Schriftart, genial. Ich lese,tauche in Strassen von Damskus,rieche den Duft von Jasmin, von Safraneis,und von Liebe. Was von eine Geschichte.

Schön aber mit zu vielen Längen
von monerl aus Langen am 11.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Der Autor nimmt den Leser wieder nach Syrien mit, in die Hauptstadt Damaskus und erschafft, wenn man sich mit Schamis Erzählkunst ein bisschen auskennt, ein großes Gemenge aus verschiedenen Protagonisten aus unterschiedlichem Stand, verschiedenen Religionen, Wünschen... Die Geschichte en... Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Der Autor nimmt den Leser wieder nach Syrien mit, in die Hauptstadt Damaskus und erschafft, wenn man sich mit Schamis Erzählkunst ein bisschen auskennt, ein großes Gemenge aus verschiedenen Protagonisten aus unterschiedlichem Stand, verschiedenen Religionen, Wünschen... Die Geschichte enthält Intriegen, Gewalt, Verwicklungen, Eifersucht, Liebe, Familie ... und kommt wegen einigen Längen sehr spät zum titelgebendem Geheimnis. Alles rankt sich um Hamid, den Kalligraphen, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die arabische Schrift umzugestalten, sie durch Vereinfachung zu reformieren. Dabei bleibt seine Frau Nura, sein und ihr soziales Leben, völlig auf der Strecke. Charaktere: Hamid, Nura, Salman - die Protagonisten. Es wird viel über ihr Leben erzählt. Nach und nach entfaltet sich das Gesamtbild und man bekommt die Figuren etwas zu fassen. Doch konnte ich zu keiner eine Art Nähe spüren. Hamid war immer ein sehr arroganter, klischeebehafteter Typ. Aber auch seine leidgeplagte Ehefrau Nura nahm mich nicht für sich ein. Trotz ihres unschönen Lebens, bedauerte ich sie nicht, und fühlte auch nicht ihr Glück als Salman zu ihrem Geliebten geworden ist. Salman nahm ich als ziemlich blass wahr. Zudem gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die den Roman vervollständigen, ihn aber auch manchmal unnötig aufblähen. Spannung: In diesem Roman ist der Titel irreführend und sehr schlecht gewählt. Ich wartete auf ein spezielles Geheimnis, das sich aufzudecken lohnt. Darauf baute sich meine Spannung auf. Nachdem es aber kein Geheimnis in dieser Form gab, quälte ich mich immer wieder durch viele Längen durch die Geschichte. Schreibstil: Der Autor ist sich in seiner Erzähl- und Schreibweise treu, die für den Leser Wiedererkennungswert hat. Hier hat mich aber gestört, dass es zum Ende noch einen zweiten Teil gab, der, für einen schönen Lesefluss, in den großen ersten Hauptteil hätte eingewebt werden sollen. So fühlte sich das Ganze für mich etwas zerpflückt an. Ende: Zum Schluss ist alles klar und keine Fragen bleiben offen. Viele Geschichten, die das große Ganze bilden, wurden auserzählt. Aber so richtig begeistern konnte mich dieser Roman nicht. Er war gut aber es reichte nicht zu einer herausragenden Geschichte, wie ich sie bei "Sophia oder der Anfang aller Geschichten" oder auch bei "Die dunkle Seite der Liebe" vorgefunden hatte. Der Fokus auf die arabische Schrift und ihre Entwicklung und die Kalligraphie war mir zu unausgewogen. Insbesondere deshalb, da ich darauf in dieser Art, durch Titel und Klappentext, nicht gefasst / vorbereitet war. Zugabe: Am Ende des Buches gibt es eine tolle Zugabe über die islamische Kalligraphie und ihre Kunstwerke, die islamische Schrift und das arabische Alphabet. Da ich die arabische Schrift liebe, sie wunderschön finde und sie gerne schreibe und zu optimieren versuche, ist das ein großes Highlight für mich. Aber ich dachte nicht, dass das mitunter das eigentliche Thema des Buches ist. Fazit: Ein typischer und ausschweifender arabischer Roman mit Themenschwerpunkten, die damals wie auch heute noch, in der arabischen Welt aktuell sind. Zu viele Geschichten in der Geschichte haben hier den Roman aufgebauscht. Ganz nett, doch Schami kann es besser.

von einer Kundin/einem Kunden aus Offenbach am 22.08.2016
Bewertet: anderes Format

Wie alles von Rafik Schami ist auch dieser Roman ein erzählerisches Gesamtkunstwerk, in das man versinkt und Zeit und Raum vergisst.

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