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Rawls Recht der Völker

Menschenrechtsminimalismus statt globaler Gerechtigkeit? (Beiträge zur Politikwissenschaft, Band 7)

Andreas Bock

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Beschreibung

Das »Recht der Völker« formuliert eine anspruchsvolle Theorie globaler Gerechtigkeit. Was von der Rezeption praktisch nicht wahrgenommen wird. Die zentralen Punkte von Rawls' Werk - die Konzeption der Völker (die anstelle von Individuen als die entscheidenden Akteure angesprochen werden), der Menschenrechte (die ausdrücklich ohne liberale Rechte auskommt), der Pflicht zur Unterstützung (die gerade kein Prinzip distributiver Gerechtigkeit ist) und der Forderung nach Tolerierung nichtliberaler, aber achtbarer Völker (die an die Konzeption der Völker und Menschenrechte gekoppelt ist) - sind Gegenstand von falscher und ungenauer Interpretation.

So ist es wenig verwunderlich, dass das »Recht der Völker« als bloßes Zugeständnis an den status quo missverstanden wird, das im Interesse einer Anerkennung durch liberale und nichtliberale Völker bereit ist, die Idee einer umfassenden Menschenrechtskonzeption aufzugeben, und damit auch den Anspruch auf globale Gerechtigkeit. Das Gegenteil ist richtig.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 171 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783831607464
Verlag Herbert Utz Verlag
Dateigröße 884 KB

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