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Einsamkeit und Sex und Mitleid

Roman

(12)
Helmut Krausser bringt zusammen, was nicht zusammengehört: Die unterschiedlichsten Menschen streifen durch Berlin, begegnen sich, kommen einander nah – immer auf der Suche nach dem Glück. Ein Kind wird entführt, eine mitternächtliche Hochzeit improvisiert, ein Genickschuss erkauft, der Prophet Jesaja predigt auf dem Kreuzberg, und alles ist auf ungeahnte Weise miteinander verbunden. ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ spielt auf der Klaviatur des scheinbaren Zufalls, mischt Melodram, Ironie, Suspense und Lakonik zu einem bizarren Panorama, zu einem überwältigenden Kaleidoskop des Lebens.

Ab 4. Mai 2017 im Kino: Verfilmung mit Jan Henrik Stahlberg, Friederike Kempter, Rainer Bock u.a. Regie: Lars Montag
Rezension
Wenn Sie keine Hemmungen davor haben, am Strand laut lachen zu müssen, dann ist dieses Buch die perfekte Sommerlektüre.“
JUDITH STARKE, BUCHHANDLUNG VOGEL FREIBURG

„Einfach großartig […] man hat so richtig was zu lachen.“
Lydia Brakebusch, ZITTY

"Das witzigste deutsche Buch des Jahres"
Daniel Kehlmann in FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

"Ein fabelhafter Episodenroman (...) faszinierende Einsichten in die Schönheit und Tragik unserer Existenz - verdichtet in einer Hand voll kleiner, schmutziger Geschichten, die bestimmt sind von Leidenschaft und einem ausgeprägten Gespür für menschliche Würde." KÖLNER STADTANZEIGER

"So liegt das Kess-Groteske in der einen, das Sentimentale in der anderen Wagschale (...)gemacht ist das virtuos, der Gang der Verwicklungen durchdacht, etliche Episoden sehr vergnüglich." SZ

"Helmut Krausser hat mit dieser rabenschwarzen Satire zurückgefunden zu seinen eigentlichen Qualitäten (…) der Meister kleiner dreckiger Geschichten.“ WELT

"Ein kleines Meisterstück.“
BASLER ZEITUNG

Helmut Krausser "spinnt (...) einen Reigen nach bester Artur-Schnitzler-Manier, ein Kaleidoskop der guten oder auch irregeleiteten Absichten und Träume. Das erweist sich als ein vor Realität strotzendes Sittenbild." PRISMA

"Eine Berliner Seifenoper (...) verbindet das Pornografische mit dem Sentimentalen, das große Gefühl mit der Farce, das genau Beobachtete mit dem Grotesk verzeichneten. Ein Sittenbild verwahrloster Gemüter, unterhaltsam und voller Hardcore-Komik." FAZ

"Einfach nur genial (..) eine intelligente, lakonisch dramatische, skurrile und kuriose Geschichte, die das Leben ganz genau so geschrieben haben könnte - Realsatire live, bizarr, verrückt und auf berührende Weise ungemein komisch." MAIN ECHO

"Wunderliche Charaktere, wundersame Pointen - und eine wunderbare Dramaturgie (..) Kunstvoll komponiert Krausser in seiner grandiosen Großstadtsinfonie eine den Leser bannende Musik des Zufalls (..) Zudem konstruiert der Autor wie nebenbei ein hellsichtiges Gesellschaftspanorama, das zumal die Verderbtheit, aber auch das humane Potenzial des Molochs Berlin wie in einem Brennglas abbildet. All das gelingt Krausser trotz eines halsbrecherischen Erzähltempos virtuos und in einer atmosphärischen Dichte, die hierzulande ihresgleichen sucht." SÜDKURIER BERLIN

"Ganz großes Kino." NOW!

"Ein fabelhaftes Spiegelkabinett aus Worten und voller unvorhersehbarer Wendungen. (...) Was einst dem Amerikaner John Dos Passos mit seinem berühmten Sittengemälde ´Manhattan Transfer´ im Großen gelang und 2001 in dem grandiosen erzählerischen Reigen ´Was im Leben zählt´ des Norwegers Frode Grytten eine nordische, im Mokrokosmischen angelegte Entsprechung fand, hat Krausser nun für Berlin geschaffen." WELTWOCHE

"Ein Roman, der so wunderbar und verrückt ist wie das Leben selbst."
DRESDNER MORGENPOST
Portrait
Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband ›Plasma‹ (2007), ›Verstand und Kürzungen‹ (2014), die Romane ›Eros‹ (2006), ›Die kleinen Gärten des Maestro Puccini‹ (2008), ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ (2009) ›Die letzten schönen Tage‹ (2011) und ›NIcht ganz schlechte Menschen‹ (2012) sowie die Tagebücher ›Substanz‹ (2010) und ›Deutschlandreisen‹ (2014) und der Kriminalroman ›Aussortiert‹ (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane ›Der große Bagarozy‹, ›Fette Welt‹ und ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ wurden fürs Kino verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6143-9
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,2 cm
Gewicht 253 g
Auflage 4. Auflage
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„aktuelle Grossstadt“

Hannes Schwaiger, Thalia-Buchhandlung Linz

Sein neuer Roman, ein Grossstadtroman, beschreibt die Menschen in Berlin. Menschen unterschiedlichster Art und Schichten:
einmal ist da der Callboy Vincent, der seiner Einsamkeit entrinnt, indem ein Mädchen bei ihm zu Weihnachten einbricht;
dann gibt es den Lateinlehrer, der von seiner Schule von einem Mädchen hinausgemobbt wird und in einer Bar seine Geschichtskenntnisse über die Römer bei der Kellnerin an die Frau bringt;
da ist ein Punk namens Holger, der mit seiner arroganten Art auf eigentümliche Weise seine Liebe finden will;
auch ein Junge, verliebt über beide Ohren, der die jüngere Schwester seiner Freundin wiederfindet, aber nicht die erhoffte Anerkennung bekommt;
eine frustrierte ehemalige Tänzerin, die eine Beziehung sucht, kommunikationsunfähig und frigide wirkt;
Alle diese Personen sind aus dem Leben gegriffen, aus unserer Umgebung. Sie gibt es überall, nicht nur in Berlin. Krausser schafft so eine intensive Nähe zwischen Leser und seinen Figuren, die mit ganz alltäglichen Problemen ausgestattet, aber einfach menschlich sind.
Die Sprache, die Krausser seine Protagonisten sprechen lässt, ist sehr verständlich und der Grossstadt angepasst. Sie ist schnell, zeitgemäss und erreicht eine grosse Autentizität.
Die einzelnen Kapitel knüpfen sich in weiterer Folge immer enger zusammen. Dadurch werden die Erzählungen zum Roman.
Der scheinbare Zufall bringt auch die handelnden Personen immer näher zueinander. Sie verstricken sich. Sie lernen sich auf ungeahnte Weise kennen, verlieben sich und bedrohen sich gegenseitig.
Es entsteht daher ein buntes Bild vom täglichen Leben. Es handelt sich um eine Suche nach Glück, Liebe und Verständnis. Die harte Alltäglichkeit gibt aber oft nur Einsamkeit, Sex und Mitleid von sich, der Titel des Buches ist daher sehr treffend.
Sein neuer Roman, ein Grossstadtroman, beschreibt die Menschen in Berlin. Menschen unterschiedlichster Art und Schichten:
einmal ist da der Callboy Vincent, der seiner Einsamkeit entrinnt, indem ein Mädchen bei ihm zu Weihnachten einbricht;
dann gibt es den Lateinlehrer, der von seiner Schule von einem Mädchen hinausgemobbt wird und in einer Bar seine Geschichtskenntnisse über die Römer bei der Kellnerin an die Frau bringt;
da ist ein Punk namens Holger, der mit seiner arroganten Art auf eigentümliche Weise seine Liebe finden will;
auch ein Junge, verliebt über beide Ohren, der die jüngere Schwester seiner Freundin wiederfindet, aber nicht die erhoffte Anerkennung bekommt;
eine frustrierte ehemalige Tänzerin, die eine Beziehung sucht, kommunikationsunfähig und frigide wirkt;
Alle diese Personen sind aus dem Leben gegriffen, aus unserer Umgebung. Sie gibt es überall, nicht nur in Berlin. Krausser schafft so eine intensive Nähe zwischen Leser und seinen Figuren, die mit ganz alltäglichen Problemen ausgestattet, aber einfach menschlich sind.
Die Sprache, die Krausser seine Protagonisten sprechen lässt, ist sehr verständlich und der Grossstadt angepasst. Sie ist schnell, zeitgemäss und erreicht eine grosse Autentizität.
Die einzelnen Kapitel knüpfen sich in weiterer Folge immer enger zusammen. Dadurch werden die Erzählungen zum Roman.
Der scheinbare Zufall bringt auch die handelnden Personen immer näher zueinander. Sie verstricken sich. Sie lernen sich auf ungeahnte Weise kennen, verlieben sich und bedrohen sich gegenseitig.
Es entsteht daher ein buntes Bild vom täglichen Leben. Es handelt sich um eine Suche nach Glück, Liebe und Verständnis. Die harte Alltäglichkeit gibt aber oft nur Einsamkeit, Sex und Mitleid von sich, der Titel des Buches ist daher sehr treffend.

„ungewöhnliche, moderne,schmutzige, hinreißende Liebesgeschichte“

Annemarie Radl, Thalia-Buchhandlung Murpark, Graz

Ein Callboy, eine Karrierefrau, ein arabischer Junge, ein gefeuerter Lateinlehrer - Menschen die scheinbar nichts miteinander gemein haben - streifen durch die nächtliche Großstadt auf der Suche nach Sex und Liebesglück.
Raffiniert verknüpft Helmut Krausser die losen Enden dieser Episoden zu einem außergewöhnlichen Roman.
Es ist eine ganz ungewöhnliche,moderne,schmutzige aber hinreißende Liebesgeschichte.
Ein Callboy, eine Karrierefrau, ein arabischer Junge, ein gefeuerter Lateinlehrer - Menschen die scheinbar nichts miteinander gemein haben - streifen durch die nächtliche Großstadt auf der Suche nach Sex und Liebesglück.
Raffiniert verknüpft Helmut Krausser die losen Enden dieser Episoden zu einem außergewöhnlichen Roman.
Es ist eine ganz ungewöhnliche,moderne,schmutzige aber hinreißende Liebesgeschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
7
3
2
0
0

Großstadtgedanken.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Berlin. Großstadtmenschen und Großstadtgefühle. Menschen die in der Einsamkeit ertrinken, aufeinander treffen und alle in einem Netz zusammen wieder an die Oberfläche treiben. Ein Buch bei dem es mir lange schwerfiel zu sagen wieso genau Ich es in einer Sitzung durchgelesen habe und das Ich doch immer nur weiter empfehlen kann. Das Geflecht... Berlin. Großstadtmenschen und Großstadtgefühle. Menschen die in der Einsamkeit ertrinken, aufeinander treffen und alle in einem Netz zusammen wieder an die Oberfläche treiben. Ein Buch bei dem es mir lange schwerfiel zu sagen wieso genau Ich es in einer Sitzung durchgelesen habe und das Ich doch immer nur weiter empfehlen kann. Das Geflecht aus Einzelschicksalen und Beziehungen welches Krausser hier knüpft, schafft es die simpelsten Alltagssituationen so spannend zu machen das man dieses Buch nicht aus der Hand legen kann. Großartiges Buch, etwas vulgäre Sprache - und immer wieder aufs neue überraschend!

Schönes Puzzle
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2013

Nach dem Abschied Kraussers von abgründiger, zwischen "Genie und Wahnsinn" anzusiedelnder Literatur pendelt sich einer der immernoch besten deutschen Autoren mit seinen jüngsten Werken im gehobenen Mainstream ein. Bestes Beispiel: Das kürzlich als TB erschienene "Einsamkeit und Sex und Mitleid", in sich dem auf originelle und amüsante Weise die... Nach dem Abschied Kraussers von abgründiger, zwischen "Genie und Wahnsinn" anzusiedelnder Literatur pendelt sich einer der immernoch besten deutschen Autoren mit seinen jüngsten Werken im gehobenen Mainstream ein. Bestes Beispiel: Das kürzlich als TB erschienene "Einsamkeit und Sex und Mitleid", in sich dem auf originelle und amüsante Weise die Schicksalsstränge mehrerer Personen an verschiedenen Stellen kreuzen. Eine erzählerische Leichtigkeit dieser Güte gelingt nur einem, dem alles andere bereits gelungen ist. Wer zwei bis drei Stunden ausgezeichnet unterhalten und intelligent bespasst werden möchte, ist mit diesem Titel bestens bedient.

"Biografie: Ein Spiel" (Max Frisch)
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2013

Krausser ist meines Erachtens einer der großen deutschen Gegenwartsautoren, der seinen eigenen Ton längst gefunden hat und der mich doch mit jedem neuen Buch immer wieder überrascht. Man liest den neuen Roman Kraussers so spielerisch leicht, wie er spielerisch mit seinen Figuren und deren Biografien umgeht. Man staunt über... Krausser ist meines Erachtens einer der großen deutschen Gegenwartsautoren, der seinen eigenen Ton längst gefunden hat und der mich doch mit jedem neuen Buch immer wieder überrascht. Man liest den neuen Roman Kraussers so spielerisch leicht, wie er spielerisch mit seinen Figuren und deren Biografien umgeht. Man staunt über die dramaturgische Leichtfüßigkeit, mit der er die Schicksale so grundverschiedener Charaktere verwebt und beschreibt. Wundervoll! - Allein: es stellt sich mir die Frage, ob dieser Roman ein kunstvolles literarisches Fingerknacken als Ouvertüre für seinen nächsten 'großen' Roman ist, ein schriftstellerisches Warm Up für den nächsten großen Satz. - Wie auch immer: extrem lesenswert allemal.