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Das Innere-Kinder-Retten

Sanfte Traumaverarbeitung bei Komplextraumatisierung

»Endlich […] schreibt mal jemand klar und verständlich für all die Praktiker der Traumatherapie, wie man auf sehr schonende Art und Weise Traumaexposition ohne Traumakonfrontation machen kann.«
Jochen Peichl über den Ansatz der Autorin in »Trauma & Gewalt« 2/2009

In der Therapie von komplex – insbesondere sexuell – Traumatisierten sollte es das Ziel sein, Traumata zu integrieren, anstatt die Patienten nur zu stabilisieren. Sonst besteht die Gefahr, dass Symptome zurückkehren. Das Innere-Kinder-Retten, das sich mit jeder der bekannten Traumatherapiemethoden kombinieren lässt, arbeitet nicht mit der belastenden Konfrontation mit Traumaerinnerungen, sondern mit positiver Imagination, wodurch betroffene Erwachsene nicht mit ihren Kindheitstraumata in Berührung kommen. Nach dem Retten können die dissoziierten Anteile integriert werden.

Neben einer ausführlichen Beschreibung der schonenden Methode werden theoretische Hintergründe beleuchtet, z.B. der Selbstheilungsprozess bei Betroffenen, und viele Anregungen für die vorbereitende und begleitende Stabilisierungsarbeit gegeben. Das Buch ist einerseits für TherapeutInnen als Manual und andererseits für Betroffene als Wegweiser nützlich.
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  • Inhalt

    Einleitung

    1. Komplextraumatisierung

    1.1 Sexuelle Traumatisierung
    1.2 Traumafolgen
    1.3 Der Selbstheilungsprozess
    1.4 Symptomatik der erwachsenen Betroffenen
    1.4.1 Freeze: Dissoziation
    1.4.2 Flight: Vermeidung, Flucht- und Schutzreaktionen
    1.4.3 Fight 1: Aggression gegen sich selbst
    1.4.4 Fight 2: Aggression gegen andere

    2. Psychotherapie bei Komplextraumatisierung

    2.1 Therapeutische Haltung und Prinzipien
    2.2 Übertragung und Gegenübertragung
    2.3 Die Therapiephasen
    2.4 Positive Dissoziation
    2.5 Einordnung des Innere-Kinder-Rettens in die Traumatherapieverfahren

    3. Vorbereitung für die Methode des Innere-Kinder-Rettens: Stabilisierung

    3.1 Das innere Chaos strukturieren
    3.1.1 Die Komplextraumatisierungsfolgen und den Selbstheilungsprozess verstehen
    3.1.2 Die strukturelle Dissoziation verstehen
    3.1.3 Die inneren Anteile (Ego-States) der Erwachsenen kennenlernen
    3.1.4 Perspektiven entwickeln: Die Traumatherapie planen
    3.2 Innere Sicherheit herstellen
    3.2.1 Voraussetzung: Äussere Sicherheit
    3.2.2 Sicherheit durch die Therapie und die Therapeutin
    3.2.3 Der innere sichere Ort
    3.3 Die traumatisierten Anteile beruhigen
    3.3.1 Containments
    3.3.2 Positives EMDR und Brainspotting
    3.3.3. Helferkonferenzen
    3.3.4 Rettungsversprechen
    3.3.5 Selbstberuhigung bei Triggerung
    3.4 Die (Auto-)Aggression abmildern
    3.4.1 Entlastung von Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen
    3.4.2 Arbeit mit Täterintrojekten
    3.4.3 Umgang mit der berechtigten Wut
    3.4.4 Selbstfürsorge und Abgrenzungsfähigkeit aufbauen

    4. Das Innere-Kinder-Retten (IKR)

    4.1 Das Identifizieren der zu rettenden Kindanteile
    4.1.1 Schwer sexuell Traumatisierte
    4.1.2 Wutkinder
    4.1.3 Sehr frühe Kindanteile
    4.1.4 Die völlig Abgespaltenen
    4.1.5 Traumatisierte Erwachsene
    4.2 Die modifizierte Beobachtermethode bei dissoziativer Amnesie
    4.2.1 Phase 1: Herstellen des Traumafilms
    4.2.2 Phase 2: Dosiertes Ansehen
    4.3 Der sichere Kinderort
    4.4 Der heilsame Zwischenbereich
    4.5 Die idealen Helfer
    4.6 Das Innere-Kinder-Retten – Die Rettungsaktion
    4.6.1 Schritt 1: Sicheren Ort aufsuchen
    4.6.2 Schritt 2: Helfer beauftragen
    4.6.3 Schritt 3: Helfer retten das Kind – die Erwachsene bleibt an ihrem sicheren Ort
    4.6.4 Schritt 4: Kontaktaufnahme zwischen Erwachsener und Kind
    4.6.5 Schritt 5: Abschluss der Rettungsaktion
    4.7 Integration
    4.8 Probleme und Fragen

    5. Wirkungsweise

    Anhänge
    Anhang 1: Die Einführung des sicheren Ortes
    Anhang 2: Die Täterintrojektübung
    Anhang 3: Die modifizierte Beobachtermethode
    Anhang 4: Das Innere-Kinder-Retten (Ablauf)

    Literatur
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 225
Erscheinungsdatum November 2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8379-2085-7
Reihe Therapie & Beratung
Verlag Psychosozial Verlag GbR
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/2 cm
Gewicht 352 g
Buch (Taschenbuch)
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Sanfte Traumaverarbeitung
von Günther Matthes am 07.03.2011

Die Fähigkeit des Gehirns, mittels Vorstellungen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, machte sich die Psychotherapeutin Gabriele Kahn in ihrer Arbeit mit komplextraumatisierten Patienten zur Entwicklung einer schonenden Methode der Traumatherapie zunutze – dem „Innere-Kinder-Retten“. Dabei wertete sie die Erfahrungen mit den Pati... Die Fähigkeit des Gehirns, mittels Vorstellungen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, machte sich die Psychotherapeutin Gabriele Kahn in ihrer Arbeit mit komplextraumatisierten Patienten zur Entwicklung einer schonenden Methode der Traumatherapie zunutze – dem „Innere-Kinder-Retten“. Dabei wertete sie die Erfahrungen mit den Patienten aus und führte bereits bewährte imaginative Methoden weiter und perfektionierte sie. Ihren Patienten erspart sie somit ein oft peinigendes erneutes Durchleben der Traumatisierung um die abgespaltenen Persönlichkeitsanteile zu integrieren und die Symptome zum Verschwinden zu bringen. Kahn legt mit ihrem flüssig geschriebenen, leicht lesbaren Buch sowohl eine Anleitung für Therapeuten als auch eine Orientierung für Laien vor. Dabei beachtet sie, auch mit ihren Lesern schonend umzugehen und ist darauf bedacht, keine traumatischen Zustände bei ihnen auszulösen.