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Ich war Hitlers letztes Aufgebot

Meine Erlebnisse als SS-Kindersoldat

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Das letzte Aufgebot der Nazis gegen Kriegsende bestand zum Teil aus Kindern. Eines davon ist der Hamburger Günter Lucks, Jahrgang 1928. Ende 1944 wird der 16-jährige HJler zu einer Grundausbildung der Wehrmacht nach Böhmen geschickt, im März 1945 wird er für die «Kampfgruppe Böhmen in der SS-Panzergrenadierdivision Hitlerjugend» rekrutiert. Einen Monat später werden die Jungen an die Front bei Wien geschickt. Das Kind kämpft und tötet – und gerät in sowjetische Gefangenschaft. Es beginnt eine jahrelange Odyssee durch diverse Lager im Baltikum und in Russland. Lucks hat Glück im Unglück; sein Sprachtalent, seine Musikalität, seine Anstelligkeit und sein kindliches Äußeres (das ihm den Spitznamen «Bubi» einträgt) verschaffen ihm Freunde auch bei den Russen. In Tuschino, seiner letzten Station, erlebt er die erste große Liebe seines Lebens zu einer jungen Russin, die er zeitlebens nicht vergessen wird. Erst 1950 kehrt er nach Hamburg zurück, von jeglicher patriotischen Abenteuerlust kuriert.
Portrait
Günter Lucks

Günter Lucks, Jahrgang 1928, war nach der Ausbildung bis 1955 bei der Post tätig. Danach arbeitete er im graphischen Gewerbe, ab 1962 bis zur Rente im Axel Springer Verlag. Dort war er lange Jahre Betriebsrat. Eine Einladung der Bundeswehr in Gründung, ihr als Offizier beizutreten, hatte er abgelehnt.


Harald Stutte

Harald Stutte ist Historiker, Politikredakteur bei der «Hamburger Morgenpost» und Autor verschiedener Reisemagazine. Er wurde mit dem Reportagepreis der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.05.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644426016
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 3115 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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erlebte Geschichte
von Vielgood aus Hamburg am 16.04.2012
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch dokumentiert einen grausamen Abschnitt der deutschen Geschichte aus der Sicht des Kindes und später jungen Erwachsenen G.L., der diese Zeit selbst miterlebte und lange von den Eltern getrennt war. Er wurde von einem zum nächsten Gefangenenlager gebracht, insgesamt 11 an der Zahl. Er berichtet ehrlich von seinem... Dieses Buch dokumentiert einen grausamen Abschnitt der deutschen Geschichte aus der Sicht des Kindes und später jungen Erwachsenen G.L., der diese Zeit selbst miterlebte und lange von den Eltern getrennt war. Er wurde von einem zum nächsten Gefangenenlager gebracht, insgesamt 11 an der Zahl. Er berichtet ehrlich von seinem anfänglichen Stolz fürs Vaterland noch kämpfen zu dürfen bis hin zum entschiedenen NEIN, was Krieg angeht. Wie er seine Meinung unterwegs ändert mit dem, was er erlebt.

Erlebte Geschichte greifbar gemacht
von Daniel Keck aus Karlsruhe am 07.11.2010
Bewertet: Taschenbuch

Das Thema Kriegsgefangenschaft ist ein von unserer Großvatergeneration oft verschwiegenes und unter den Teppich gekehrtes Kapitel der eigenen Biografie. Die Jahre in Russland wurden zu einer Grau- und Tabuzone über die nicht geredet wurde. Umso wichtiger und interessanter ist dieser Erlebnisbericht des Autors. Dieser wurde als SS-Kindersoldat in den... Das Thema Kriegsgefangenschaft ist ein von unserer Großvatergeneration oft verschwiegenes und unter den Teppich gekehrtes Kapitel der eigenen Biografie. Die Jahre in Russland wurden zu einer Grau- und Tabuzone über die nicht geredet wurde. Umso wichtiger und interessanter ist dieser Erlebnisbericht des Autors. Dieser wurde als SS-Kindersoldat in den letzten Kriegstagen 1945 an die Front geschickt und schildert seine Erlebnisse von der Indoktrinierung und Ausbildung über den Kampfeinsatz bis zur Gefangennahme. Die Erzählweise versetzt den Leser mitten ins Geschehen, man leidet, friert und hungert ein klein wenig mit... Ein sehr wichtiges Dokument für lange Zeit!

Nicht nur für Hamburger
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 21.08.2010
Bewertet: Taschenbuch

Das ist ein wirklich tolles Buch, sehr lebendig erzählt und so authentisch und ehrlich. Die Geschichte des Günter Lucks hat mich sehr bewegt. Dieses Buch sollte nicht nur jeder Hamburger lesen.