Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Band 1)

Combray

Die verlorene Zeit Band 1

Stéphane Heuet, Marcel Proust

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Beschreibung

Der Geschmack einer Madeleine erweckt diese Regung und ruft die Erinnerungen Marcels an seine Kindheit in Combray zurück. Immer wieder versucht er, die vergangene, verlorene Zeit gegenwärtig zu machen. Es sind atmosphärische Details, von denen aus sich ein literarisches Universum entwickelt, das um ein zentrales Thema kreist: Liebe.
Seit über 14 Jahren arbeitet Stéphane Heuet an der Umsetzung von Marcel Prousts Literaturklassiker Auf der Suche nach der verlorenen Zeit als Graphic Novel. Mit Combray erscheint nun endlich der erste Teil dieses Mammutprojektes in deutscher Sprache. Der Text ist genial adaptiert und der einzigartige Erzählstil Prousts in ebenso imaginative wie assoziative Bildfolgen umgesetzt.

Marcel Proust, geb. am 10. Juli 1871 in Auteuil, starb am 18. November 1922 in Paris. Sein siebenbändiges Romanwerk 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' ist zu einem Mythos der Moderne geworden. Eine Asthmaerkrankung beeinträchtigte schon früh Prousts Gesundheit. Noch während des Studiums und einer kurzen Tätigkeit an der Bibliothek Mazarine widmete er sich seinen schriftstellerischen Arbeiten und einem nur vermeintlich müßigen Salonleben. Es erschienen Beiträge für Zeitschriften und die Übersetzungen zweier Bücher von John Ruskin. Nach dem Tod der über alles geliebten Mutter 1905, der ihn in eine tiefe Krise stürzte, machte Proust die Arbeit an seinem Roman zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Sein hermetisch abgeschlossenes, mit Korkplatten ausgelegtes Arbeits- und Schlafzimmer ist legendär. 'In Swanns Welt', der erste Band von Prousts opus magnum, erschien 1913 auf Kosten des Autors im Verlag Grasset. Für den zweiten Band 'Im Schatten junger Mädchenblüte' wurde Proust 1919 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Die letzten Bände der Suche nach der verlorenen Zeit wurden nach dem Tod des Autors von seinem Bruder herausgegeben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 71
Erscheinungsdatum 19.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86873-261-0
Verlag Knesebeck
Maße (L/B/H) 32,2/22,9/1,5 cm
Gewicht 678 g
Originaltitel Combray
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Kai Wilksen

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Dr. Ralf ROTHER, Thalia-Buchhandlung Wien

Hundert Jahre nach dem Erscheinen von "Du côté de chez Swann", als dem ersten Band des Romanwerks "A la recherche du temps perdu", beginnt der Reclam Verlag mit Herausgabe einer Neuübersetzung der Romanbände "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Ein Projekt, das allemal große Anerkennung gebührt. Die letzte Übersetzung des Werks von Marcel Proust publizierte die renommierte Eva Rechel-Mertens für den Suhrkamp Verlag. Das war in den Jahren 1953 bis 1957. Der Übersetzer ist Bernd-Jürgen Fischer und unterrichtet am Fachbereich der Germanistik an der FU-Berlin. Schon im Jahr 2002 fiel er mit der Herausgabe des Proust-Lesebuches "Trois places, trois femmes, trois metiers" auf, in dem er einige neuübersetzte Proust-Texte vorstellte. Auch wenn es für die Leserin mühsam wäre, die verschiedenen Übersetzungen zu vergleichen und abzuwägen, so kann ein erneutes Lesen der proustschen Romane nie ein Fehler sein.

Kundenbewertungen

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Eine interessante, sehr gelungende Umsetzung
von Circlestones Books Blog am 15.05.2021

„Es ist verlorene Liebesmühe, unsere Vergangenheit heraufbeschwören zu wollen. Alle Anstrengungen unseres Geistes sind vergeblich, Sie verbirgt sich außerhalb seiner Reichweite, in irendeinem unvermuteten Gegenstand.“ (Zitat Seite 13) Thema 1998 begann der französische Autor und Zeichner Stéphane Heuet, fasziniert vom Origi... „Es ist verlorene Liebesmühe, unsere Vergangenheit heraufbeschwören zu wollen. Alle Anstrengungen unseres Geistes sind vergeblich, Sie verbirgt sich außerhalb seiner Reichweite, in irendeinem unvermuteten Gegenstand.“ (Zitat Seite 13) Thema 1998 begann der französische Autor und Zeichner Stéphane Heuet, fasziniert vom Originalwerk von Marcel Proust, an einer Comic-Adaption zu arbeiten. 2012 waren sechs Bände als Graphic Novel in französischer Sprache erschienen, die seit 2014 auch in einer deutschen Ausgabe vorliegen. Inhalt Viele Jahre lang erinnert sich Marcel, wenn er nachts aufwacht und nachzudenken beginnt, nur an sein Zimmer in Combray, die abendlichen Rituale des Zu-Bett-Gehens. Bis er eines Tages seine Mutter besucht, ein Stückchen einer Madeleine in seinen Tee taucht und plötzlich kehren die Erinnerungen an seine Jugendzeit lebhaft und mit allen Gefühlen und Gerüchen zurück. Umsetzung Diese Graphic Novel orientiert sich an Band 1 des Werkes „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust. Durch seine Auswahl der für ihn wichtigen Kernszenen, die er textlich und zeichnerisch umsetzt, und auch den Aufbau der Bildfolgen, gelingt es Stéphane Heuet, die Stimmung des Originalwerkes einzufangen. In der berühmten Szene, als Marcel plötzlich durch den Geruch und dann Geschmack eines in Tee getauchten Stückchens einer Madeleine auch in die Erinnerungen an seine Kindheit eintaucht, fühlen auch wir uns sofort in diese besondere Situation versetzt. Der Stil der Zeichnungen erfasst die damalige Zeit bis in das kleinste Detail, ist gleichzeitig modern und einfühlsam und verbindet sich mit dem Text zu einer Einheit, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Fazit Eine sprachlich und zeichnerisch überzeugende, interessante und lebendige Umsetzung des Originaltextes, in deren Bildersprache man sofort eintaucht, immer wieder neue Details entdeckend. Für mich ist es gleichzeitig eine späte Anregung, mich doch noch auf das Originalwerk einzulassen, denn diese Graphic Novel macht auch neugierig.

So viel Zeit ... Zeit um
von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

früh schlafen zu gehen! "Longtemps, je me suis couché de bonne heure.", "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen.", diesen berühmten ersten Satz aus Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" kennt wohl jeder. Mehr aber auch nicht! Ich auch nicht, habe diese Lektüre immer auf die Rente verschoben, wenn man ganz vi... früh schlafen zu gehen! "Longtemps, je me suis couché de bonne heure.", "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen.", diesen berühmten ersten Satz aus Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" kennt wohl jeder. Mehr aber auch nicht! Ich auch nicht, habe diese Lektüre immer auf die Rente verschoben, wenn man ganz viel Zeit hat. Die hatte ich aber jetzt, und ein Anfang ist gemacht! Und ein Ende bei insgesamt ca. 4000 Seiten auch nicht in Sicht: wunderbar!

Durch die Vielzahl
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse e... an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse ein, wodurch diese dem Leser auch in Erinnerung bleiben und ihn keinesfalls durch ihre Vielzahl überfordern. Ein Genuss! Ich lese den Proust in der Reclam-Ausgabe, also in einer neueren Übersetzung, da ich mir einen festen Einband wünschte, kann daher keine Vergleiche zu der ursprünglichen Suhrkamp-Übersetzung anstellen. 4000 Seiten im Taschenbuchformat mochte ich mir nicht geben. Das Buch selbst ist sehr handlich, beinhaltet zwei Bändchen, damit man sich sowohl die aktuelle Textstelle wie auch die aktuelle Seite bei den ausführlichen Anmerkungen im hinteren Teil markieren kann. Dazu gibt es ganz zum Abschluss noch eine Inhaltsübersicht, in der thematisch angeordnet die wichtigsten Ereignisse mit zugehöriger Seitenzahl stichpunktartig aufgelistet sind. Ein grossartiger Service, kann sich der Leser so die Handlung immer wieder schnell zurückrufen. Und falls einem ein Punkt doch mal völlig in Vergessenheit geraten ist findet man die betreffende Passage schnell wieder. Nach ein par Zeilen kommt dann der "ach ja"-Effekt. Tolle Ausgabe! Ich habe mir schon längere Zeit überlegt, nach den alten Russen und Franzosen den Proust vorzunehmen, es aber immer wieder aufgrund der angeblich schwierigen Verständlichkeit seiner Texte aufgeschoben. Dass ich jetzt endlich angefangen habe war die absolut richtige Entscheidung, ich bin glücklich. Ich lese ihn daher bewusst langsam, sinniere gerne über das mir erlesene; was hätte ich auch davon, ihn in nur zwei Nächten durchzunehmen?

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