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Schopenhauer im 20. Jahrhundert

Geschichte der Schopenhauer-Gesellschaft

Andreas Hansert

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Beschreibung


Arthur Schopenhauer (1788-1860) war einer der größten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Um die Wirkung seines Denkens zu befördern, gründete der Indologe Paul Deussen, der Freund Nietzsches, 1911 die bis heute bestehende Schopenhauer-Gesellschaft. Das Buch behandelt schwerpunktmäßig die ersten fünfzig Jahre dieser Gelehrtenvereinigung. Es zeichnet das Ringen um wissenschaftliches Profil und die akademische Anerkennung Schopenhauers nach, stellt die Editionsgeschichte der Schopenhauer-Werke dar und porträtiert mit Deussen, Hans Zint und Arthur Hübscher die Präsidenten der Gesellschaft sowie die wichtigsten ihrer Mitglieder. Darüber hinaus rekonstruiert es eindringlich die Einwirkung der Zeitgeschichte vom Kaiserreich, über die Weimarer Zeit, insbesondere die außergewöhnlichen Schwierigkeiten in der NS-Zeit bis hin zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

Dr. Andreas Hansert, geb. 1958, ist Historiker und Soziologe. Er lebt und arbeite in Frankfurt a. M. Schwerpunkte seiner Forschungen und Publikationen sind Stadt- und Kulturgeschichte, Bürgertum in der NS-Zeit, altes Stadtpatriziat und Adel u. a.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 10.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-205-78589-7
Verlag Böhlau Wien
Maße (L/B/H) 21,6/14,4/2,3 cm
Gewicht 411 g
Abbildungen 18 Illustration(en), schwarz-weiß

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  • Vorwort des Präsidenten der Schopenhauer-Gesellschaft
    1. Paul Deussen und die Schopenhauer-Gesellschaft
    Schopenhauer - Paul Deussen (1845–1919) - Deussens Ausgabe
    der Werke Schopenhauers - Die Gründung der Schopenhauer-
    Gesellschaft 1911 - Die Schopenhauer-Gesellschaft unter
    der Führung Deussens 1911–1919 - Das Ringen um wissenschaftliches Profil
    2. Wirren und Spaltungen in der frühen Weimarer Zeit
    Organisatorische Neuerungen - Die Gründung des Schopenhauer-
    Archivs 1921 - Die Abspaltung der Völkischen: Die Neue
    Deutsche Schopenhauer-Gesellschaft - „Wissenschaft“ und „Gemeinde“ im Konflikt -
    3. Die Ära Hans Zint
    „Linke“ Tendenzen des Schopenhauerianismus - Die grossen Kongresse -
    4. Die Schopenhauer-Gesellschaft in der NS-Zeit
    Arthur Hubscher (1897–1985) - Exkurs: Kontroverse Schopenhauer-
    Rezeption bei Hitler und Rosenberg - Zint und Mockrauer in Bedrängnis - Die Gesellschaft unter Anpassungsdruck -
    Der nicht ganz reibungslose Übergang von Zint auf Hubscher
    1936 Die neue Schopenhauer-Ausgabe Hubschers 1937–1941
    Die „Hinauswahl“ der Juden 1937 - Die Schopenhauer-Feiern
    1938 - Das Frankfurter Schopenhauer-Museum 1938–
    - Affären und Entwicklungen während des Krieges - Geschönte Bilanz -5. Nach 1945
    Schopenhauer-Interpretation im Schatten des Faschismus - Reorganisation
    des Institutionellen und der Schopenhaueriana -Rückkehr der Emigranten anlässlich der Tagung 1955 - Etablierung
    der Schopenhauer-Gesellschaft -
    6. Schlaglichter zur weiteren Entwicklung
    Anhang
    Anmerkungen - Abkürzungen - Zitierweise der Werke
    Schopenhauers - Quellen - Abgekürzt zitierte Literaturtitel
    - Abbildungsnachweis - Danksagung des Autors - Personenregister?