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Im Land der Freien

MIt dem Greyhound durch Amerika

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Andreas Altmann begibt sich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit dem Greyhound-Bus fährt er von New York bis San Francisco – eine Reise voller Abenteuer. Er zeigt uns ein Amerika, das kein Reiseführer zu zeigen vermag.
Portrait
Andreas Altmann lebt als Schriftsteller in Paris. Er hat achtzehn Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller. Bei DuMont erschienen: ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet.
www.andreas-altmann.com
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 20.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6124-8
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/1,7 cm
Gewicht 194 g
Auflage 3. Auflage
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Heute morgen begegnete ich Jesus auf der Interstate 10
von Susanne Pichler aus Linz Lentia am 10.06.2013

Andreas Altmann, einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands, begibt sich in diesem Buch auf eine Reise durch die USA. Ausgehend von New York fährt er quer durch das Land nach San Francisco. Als Fortbewegungsmittel dienen ihm die legendären Greyhound-Busse, die praktisch alle Orte des Landes miteinander verbinden. Dieser Reisebericht hat beinahe... Andreas Altmann, einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands, begibt sich in diesem Buch auf eine Reise durch die USA. Ausgehend von New York fährt er quer durch das Land nach San Francisco. Als Fortbewegungsmittel dienen ihm die legendären Greyhound-Busse, die praktisch alle Orte des Landes miteinander verbinden. Dieser Reisebericht hat beinahe schon etwas Anachronistisches. Zum ersten Mal wurde er 1999 veröffentlicht, also vor 9/11 und der permanenten Terrorbedrohung, die in aktuellen Reiseberichten latent fast immer eine Rolle spielt. Somit ist er auch Zeugnis einer vergangenen Epoche. Andreas Altmanns Reise liegt ein merkwürdiges Konzept zugrunde. In beinahe allen Städten sucht er die heruntergekommenen Stadtteile auf, steigt in den billigsten Motels ab, trifft auf Drogendealer, Huren und Kleinkriminelle. Selten nur wandelt er auf touristischen Spuren. In Memphis besucht er Graceland, um Elvis Presley Tribut zu zollen. Doch auf die meisten Städte reagiert er beinahe allergisch. Ganz besonders negativ fällt seine Reaktion auf die Amerikaner selbst aus. Jedes Lächeln und jedes freundliche Wort wird von ihm zynisch abgetan. Die typische amerikanische Freundlichkeit wird von ihm arrogant belächelt. Ich empfinde es als besonders störend, dass Andreas Altmann als Reiseschriftsteller dem von ihm besuchten Land so dermaßen mit Verachtung und Hohn begegnet. Sein eigenes Wissen und seine eigene Intelligenz schätzt er dagegen sehr hoch ein. Doch für die dicken, dummen und ach so freundlichen Amerikaner findet er kaum ein freundliches Wort. Versöhnlich ist dann das Ende seines Reiseberichtes. Denn in San Francisco kann er sich der Schönheit des von ihm besuchten Landes nicht mehr entziehen. Wenn die Golden Gate und der Pazifik im Sonnenschein funkeln, dann findet auch ein Zyniker wie Andreas Altmann kein negatives Wort mehr. Alles in allem ein zwar interessanter aber auch sehr verachtender Blick auf Amerika, der ein schales Gefühl zurücklässt.