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Der Hass auf den Westen

Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren. Mit e. Vorw. d. Autors

(4)
Ausgezeichnet mit dem „Literaturpreis für Menschenrechte“ 2008

Auf dem Nährboden gegenseitigen Unverständnisses und in dem Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung wächst der Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen – mit weitreichenden Folgen für die globale Friedenspolitik. Auf seiner Suche nach Antworten nimmt Jean Ziegler seine Leser mit auf eine lange Reise, die von den internationalen Konferenzsälen in New York und Genf bis in die entlegendsten Dörfer Nigerias und Boliviens führt. Präzise und engagiert formuliert der Bestsellerautor unbequeme Wahrheiten, denen die reichen westlichen Länder sich stellen müssen – zum Wohle aller.

Portrait
Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris, er war von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Mitglied im Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats und im Beirat von "Business Crime Control".

Jean Ziegler wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt als UN-Experte nach der Ermordung Patrice Lumumbas („Ich habe mir geschworen, nie wieder, auch nicht zufällig, auf der Seite der Henker zu stehen.“). Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« haben erbitterte Kontroversen ausgelöst und ihm internationales Ansehen. Zuletzt erschien der Weltbesteller »Das Imperium der Schande«“ im C. Bertelsmann Verlag. Ziegler gehört zu den international profiliertesten und charismatischsten Kritikern weltweiter Profitgier und ist derzeit Mitglied des UN-Menschenrechtsrates.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 14.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15649-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,5/2,5 cm
Gewicht 248 g
Originaltitel La Haine de l'Occident
Übersetzer Hainer Kober
Buch (Taschenbuch)
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„Das alte Lied.“

Fabian Greiter, Thalia-Buchhandlung Innsbruck

"If we think that we can do what we want around the world, and not incite hatred, then we have a problem.", das sagte Ron Paul - und fasst damit die Grundidee von "Der Hass auf den Westen" perfekt zusammen.

Der Westen schürt den Hass auf sich selbst.

Genozide, Ausbeutung, Enteignung. Dies sind drei Beispiele für die Schandtaten die sich in's kollektive Gedächtnis der betroffenen Völker eingebrannt haben.

Jean Ziegler führt uns unsere Fehler in gewohnt unverblümter Manier vor Augen.

Mein Fazit: Absolut lesens- und empfehlenswert, wenngleich es teilweise etwas trocken daherkommt.
"If we think that we can do what we want around the world, and not incite hatred, then we have a problem.", das sagte Ron Paul - und fasst damit die Grundidee von "Der Hass auf den Westen" perfekt zusammen.

Der Westen schürt den Hass auf sich selbst.

Genozide, Ausbeutung, Enteignung. Dies sind drei Beispiele für die Schandtaten die sich in's kollektive Gedächtnis der betroffenen Völker eingebrannt haben.

Jean Ziegler führt uns unsere Fehler in gewohnt unverblümter Manier vor Augen.

Mein Fazit: Absolut lesens- und empfehlenswert, wenngleich es teilweise etwas trocken daherkommt.

„Ein aktuelles Thema fesselnd geschrieben“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Jean Ziegler lehrt uns, die Werte und die Weltherrschaft des Westens mit den Augen der Völker des Südens zu sehen. Nur wenn wir verstehen, welche traumatischen Verletzungen Sklaverei und Ausbeutung, gepaart mit Arroganz und moralischer Überheblichkeit im Bewusstsein dieser Völker hinterlassen haben, werden wir in der Lage sein, den daraus resultierenden Hass, der dem Westen entgegenschlägt, durch konkretes Handeln zu überwinden.
Jean Ziegler lehrt uns, die Werte und die Weltherrschaft des Westens mit den Augen der Völker des Südens zu sehen. Nur wenn wir verstehen, welche traumatischen Verletzungen Sklaverei und Ausbeutung, gepaart mit Arroganz und moralischer Überheblichkeit im Bewusstsein dieser Völker hinterlassen haben, werden wir in der Lage sein, den daraus resultierenden Hass, der dem Westen entgegenschlägt, durch konkretes Handeln zu überwinden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Guter Süden, böser Westen
von Tom Kratzsch am 28.05.2012

Ziegler beschreibt die Verfehlungen "des Westens" in den armen Ländern. Das macht der Autor sehr pauschal, er prangert "den Westen" an, teilweise mit Argumenten von Bürgern aus eben diesen Ländern. Gleichzeitig benennt Ziegler einige Missständen in armen Ländern, um gleichzeitig ein Loblied auf diese zu singen. Kritik an dortigen... Ziegler beschreibt die Verfehlungen "des Westens" in den armen Ländern. Das macht der Autor sehr pauschal, er prangert "den Westen" an, teilweise mit Argumenten von Bürgern aus eben diesen Ländern. Gleichzeitig benennt Ziegler einige Missständen in armen Ländern, um gleichzeitig ein Loblied auf diese zu singen. Kritik an dortigen Missständen fallen sehr kurz aus.