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Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country-Star war

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Yuris Eltern haben dem sowjetischen Lettland schon lange den Rücken gekehrt und ignorieren hartnäckig, dass sie ihren amerikanischen Traum in den Sand gesetzt haben. Um jeden Preis wollen sie im öden Brauereinest Milwaukee heimisch werden. Yuris Vater ist von Wodka auf Bourbon umgestiegen, seine Mutter pflastert die Wände mit Werbeanzeigen. Nur Yuri scheint irgendwie aus der Art zu schlagen. Der 15-Jährige verliebt sich ausgerechnet in Hannah, die engagierte Kommunistin. Doch dann pustet der Wind of Change das Leben der Familie erst richtig durcheinander: Plötzlich fällt die Berliner Mauer, die lettischen Verwandten reisen an und Yuri klaut ein Auto, um seine Angebetete zu beeindrucken …
«Bei Toutonghi trifft osteuropäischer Humor auf die amerikanische Fähigkeit, filmreife Geschichten zu erzählen.» (Brigitte)
«Eine anrührende und zugleich urkomische Geschichte über das Erwachsenwerden in unruhigen Zeiten.» (Financial Times Deutschland)
«Pauls Toutonghi erzählt mit viel Charme und Einfühlungsvermögen eine geradezu hinterwäldlerische und intime Provinzgeschichte, die sich entpuppt als Schauplatz oder abseitiger Ausfluss der großen Historie.» (Deutschlandradio Kultur)
«Ein Roman, so verrückt wie das Leben selbst.» (Maerkische Allgemeine)
«Komisch – und rührend!» (NEON, 2009/05)
«Toutonghi erzählt mit großem Herzen, voll skurriler Ideen und Personen – das ist schlicht und einfach hinreißend.» (Galore)
«Eine Geschichte vom Erwachsenwerden, die unter die Haut geht und wahnsinnig komisch ist.» (WDR)
Portrait
Pauls Toutonghi

Pauls Toutonghi, geboren 1976 als Sohn eines ägyptischen Vaters und einer lettischen Mutter, lebt in Portland, Oregon. Seine Texte wurden in der «New York Times» und der «Boston Review» veröffentlicht, für seine Kurzgeschichten erhielt er unter anderem den renommierten Pushcart Prize. Bei Rowohlt•Berlin erschien sein Debütroman «Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country-Star war» (2009).

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.10.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783644102217
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 2588 KB
Übersetzer Eva Bonne
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine baltische Familiengeschichte, erzählt mit viel Humor und schrägem Witz
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Erzählt wird die Geschichte des 16-jährigen Yuri Balodis, dessen Eltern in den 60er-Jahren aus Lettland in die USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ausgewandert sind. Er wächst bei seiner ihn behütenden Mutter und seinem Bourbon-trinkenden Vater in Milwaukee auf, beide sprechen hartnäckig nur amerikanisch mit ihm und halten ebenso... Erzählt wird die Geschichte des 16-jährigen Yuri Balodis, dessen Eltern in den 60er-Jahren aus Lettland in die USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ausgewandert sind. Er wächst bei seiner ihn behütenden Mutter und seinem Bourbon-trinkenden Vater in Milwaukee auf, beide sprechen hartnäckig nur amerikanisch mit ihm und halten ebenso stur am amerikanischen Traum fest, an dem sie eigentlich gescheitert sind. Zwischen all dem steht nun Yuri, der sich für seine lettischen Wurzeln interessiert und angeregt durch die überbordend phantasievollen Erzählungen des Vaters ein offenes Ohr für sozialistische Lebensentwürfe hat. Es ist noch dazu die Zeit des zusammenbrechenden Sozialismus in Europa, die Sowjetunion triftet auseinander und die Mauer in der DDR fällt. Und dann gibt?s da noch Hanna, in die Yuri sich verliebt, die aber zusammen mit ihrem Vater eher linkem Gedankengut anhängt. Zwischendurch reisen etliche Verwandte aus dem Baltikum an, die das Chaos perfektionieren. Und dann läuft etwas ganz gewaltig schief, und am Ende steht eine Straftat, die die ganze Familie zu zerstören droht. Mit viel, manchmal ganz schön schrägem Humor und noch mehr Sympathie erzählt Toutonghi inspiriert durch seine eigene Familiengeschichte die Geschichte einer baltischen Familie im ausgehenden 20.Jahrhundert, deren Vorstellungen vom Leben sehr eigen sind. Voller Dramatik und Melancholie führt Yuris Weg durch die Pubertät, und er erlebt das Scheitern seines Vaters an seinen eigenen Ansprüchen, am Alkohol und an dem ersehnten und nun doch nicht glückselig machenden System. Am Ende wachsen Toutonghis Protagonisten über sich selbst hinaus und finden ganz nahe zueinander und nicht einmal die Widrigkeit des Todes vermag sie zu trennen.