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Das Spiel des Engels

Roman

Ein Labyrinth voller Geheimnisse
Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse ...
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Fantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewiger Schönheit regiert wird.
Portrait
Carlos Ruiz Zafón begeistert mit seinen Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. »Der Schatten des Windes«, »Das Spiel des Engels«, »Der Gefangene des Himmels« und »Das Labyrinth der Lichter« waren allesamt internationale Bestseller. Auch »Marina«, der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen »Der Fürst des Nebels«, »Mitternachtspalast« und »Der dunkle Wächter«. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 720 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783104000916
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel El juego del Ángel
Dateigröße 1904 KB
Übersetzer Peter Schwaar
Verkaufsrang 7616
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Geduld zahlt sich aus
von KittyCatina am 10.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Barcelona Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts verdient sich der junge Autor David sein Geld mit dem Schreiben einer Reihe Schauerromane. Doch dann bekommt er das Angebot ein ganz besonderes Buch zu schreiben. Anfangs noch misstrauisch, erklärt sich David später dennoch bereit, für den mysteriösen Verleger Andreas Corelli zu a... Im Barcelona Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts verdient sich der junge Autor David sein Geld mit dem Schreiben einer Reihe Schauerromane. Doch dann bekommt er das Angebot ein ganz besonderes Buch zu schreiben. Anfangs noch misstrauisch, erklärt sich David später dennoch bereit, für den mysteriösen Verleger Andreas Corelli zu arbeiten. Von diesem Augenblick an beginnen sich rund um David mysteriöse Vorfälle zu häufen, die scheinbar alle mit seiner neuen Arbeit zusammenzuhängen scheinen. Bald schon ist auch er selbst nicht mehr sicher. Es ist Jahre her, dass ich „Der Schatten des Windes“ gelesen habe, ein Roman, der mich wahnsinnig gepackt hat. Nun war es an der Zeit, den zweiten Band der Reihe rund um den Friedhof der vergessenen Bücher zur Hand zu nehmen und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn dieser Roman nicht mehr so ganz an seinen Vorgänger heran reicht. Ich bin mir sicher, dass der Schreibstil von Carlos Ruiz Zafón sicher nicht jedem zusagt, mir gefällt er allerdings wirklich gut, auch wenn ich wieder ein bisschen gebraucht habe, mich an ihn zu gewöhnen. Dieser ist nämlich sehr ausführlich und beschreibend, was die Geschichte andererseits auch sehr bildlich und lebendig macht. Dazu kommen sehr viele Fremdworte und spanische Orts- und Straßennamen, die im Deutschen einfach nicht gebräuchlich sind. Allerdings haben mir die oftmals wahnsinnig witzigen und sarkastischen Dialoge super gut gefallen und ich musste sehr oft lachen. Mit der Handlung in diesem Buch hatte ich allerdings schon ein paar Probleme. Nicht nur, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um in die Geschichte hinein zu finden, war sie mir manchmal leider auch ein bisschen zu chaotisch und ich habe bis zum Ende nicht so ganz verstanden, auf was sie eigentlich hinaus wollte. Gut, auf den fantastischen Touch in diesem Roman muss man sich erst einmal einlassen können, aber das ist mir recht gut gelungen. Trotzdem bin ich mit dem ganzen religiösen oder eben nicht religiösen Kontext nicht so richtig zurecht gekommen. Und auch die Dialoge zwischen David und Corelli sind ziemlich verwirrend. Allerdings muss ich auch sagen, dass sich die Spannung ab circa Seite zweihundert extrem steigert und ich mich plötzlich in einem wahnsinnig rasanten Kriminalroman wiedergefunden habe, der mich mit einer leicht schaurigen Note komplett in seinen Bann gezogen hat. Ab da ist es mir kaum noch gelungen, diesen Roman zur Seite zu legen und ich musste einfach immer weiter lesen. Dazu haben mir die reichlichen kleinen Geschichten nebenbei sehr gut gefallen, ob es die süße aber tragische Liebesgeschichte ist, die mit eingebaut wurde, die Freundschaft von David zu seinem Mentor Vidal und zum Buchhändler Sempere, der übrigens der Großvater von Daniel aus dem ersten Band ist, oder aber auch die Lebensgeschichten der vielen verschiedenen Charaktere. Wo wir auch schon bei eben diesen wären. Hier schafft es der Autor, einzigartige Persönlichkeiten zu schaffen, angefangen beim etwas kauzigen Protagonisten David Martin, der einerseits ein richtiger Miesepeter ist, andererseits aber auch ein gutes Herz hat. Das Gegenstück zu ihm ist die lebensfrohe, aufgeweckte Isabella, ein junges Mädchen, welches sich von seiner Art so gar nicht einschüchtern lässt. Außerdem gibt es noch besagten Vidal, Sempere und seinen Sohn und ganz viele verschiedene Nebencharaktere, die mir allesamt richtig gut gefallen haben. Nur Christina und Corelli haben mir nicht ganz so gut gefallen, was daran liegt, dass Christina nur eher oberflächlich geschrieben ist und Corelli zu undurchsichtig. Ich wusste zwar, dass er mit Vorsicht zu genießen ist, aber so richtig konnte ich ihn bis zum Ende des Buches nicht einschätzen. Ich muss zugeben, dass ich diesem Roman anfangs nicht mehr als drei Sterne geben wollte, doch ich musste meine Meinung im Laufe der Geschichte ändern, weil sie mich einfach gepackt hat. Für mich ist sie nicht nur eine Hommage an die Bücher, sondern auch ein spannender Krimi mit einer schaurig schönen Atmosphäre in der durch die wunderbaren Dialoge auch der Humor nicht zu kurz kommt. Dennoch kann er, wie gesagt, nicht an den ersten Band heran reichen.

Der beeindruckendste zeitgenössische Autor
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 10.04.2017

Die "Barcelona-Reihe" von Carlos Ruiz Zafon ist meines Erachtens das beeindruckendste Werk der letzten Dekade. Carlos Ruiz Zafon versteht es, den Leser bis zum Ende in seinen Bann zu ziehen. Die melancholische Grundstimmung lässt den Leser nachdenklich und mit dem Verlangen nach mehr zurück.

Engel? Eher teuflisch düster...
von Fugu am 28.04.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch von Carlos Ruiz Zafon verwirrt hauptsächlich und am Schluss schloss ich das Buch mit einem "Hä? Was war das denn?" Die Geschichte ist zu voll gepackt, teilweise völlig verwirrend, undurchschaubar und endet auch in einigen Sackgasen. Es wirkt, als hätte der Autor selbst den Überblick verloren. David Martin, ein Autor... Dieses Buch von Carlos Ruiz Zafon verwirrt hauptsächlich und am Schluss schloss ich das Buch mit einem "Hä? Was war das denn?" Die Geschichte ist zu voll gepackt, teilweise völlig verwirrend, undurchschaubar und endet auch in einigen Sackgasen. Es wirkt, als hätte der Autor selbst den Überblick verloren. David Martin, ein Autor, soll für einen mysteriösen Mann ein Buch über "Glauben" schreiben, das Macht haben soll. Man glaubt, das sei der Hauptteil der Geschichte - aber irgendwie verliert sich das immer mehr. Und die Rolle von Patron Corelli ist völlig unklar - Engel oder Teufel? Neben dem Schreiben beschäftigt sich David aber auch mit dem Haus, in dem er lebt und das ein düsteres Geheimnis verbirgt. Als er versucht, das Geheimnis zu lüften, sterben die damit verbunden Personen wie die Fliegen. Frisst ihn der Autoren-Auftrag für den mysteriösen Corelli auf, der ihn dafür seine Krankheit überleben liess, oder doch eher die undurchsichtige Geschichte mit dem Haus? "Das Spiel des Engels" kommt nicht annähernd an "Schatten des Windes" heran. Barcelona wirkt einfach nur grau und düster, ideal für all das Übel, welches diese Geschichte ausspuckt. Es hat zwar einige spannende und packende Passagen, aber irgendwie fällt die Geschichte auseinander und überzeugt im Grossen und Ganzen nicht.