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Schall Und Wahn

Rezension
Mit dem neunten Studioalbum präsentiert das Quartett den krönenden Abschluss seiner Berlin-Trilogie. "Schall und Wahn" übertrifft die beiden Vorgänger, "Pure Vernunft darf niemals siegen" (2005) und "Kapitulation" (2007), lässig. Denn hier begeistern Tocotronic mit zwölf Songs, die inhaltlich ambivalent daherkommen und vielleicht gerade deshalb auf den Punkt treffen. Tocotronic bleiben sich auf "Schall und Wahn" im besten Sinn des Wortes treu und machen doch wieder alles ganz anders. War ihr letztes Album, "Kapitulation", inhaltlich vor allem eine Auseinandersetzung mit den großen Themen der Gegenwart, so beschäftigt sich die Band aus Hamburg diesmal auf deutlich ambivalentere Weise mit den Abgründen der menschlichen Seele und pendelt zwischen Neid, Feigheit, Gier und Liebe. Eingespielt wurden die zwölf Songs erneut in Berlin unter der bewährten Regie von Moses Schneider, der Tocotronic alle nötigen Freiheiten gewährte, die Dirk von Lowtzow, Jan Müller, Rick McPhail und Arne Zank perfekt nutzten. In Stücken wie "Ein leiser Hauch von Terror", "Die Folter endet nie" oder dem mit einer einschmeichelnden Melodie aufwartenden Titelsong überzeugt die Formation mit aufwühlenden Gitarrensounds, packenden Rhythmen und zum Teil ausufernden Improvisationen. Doch das ist nur eine Seite von Tocotronic. Denn die Band beherrscht auch die leisen Töne perfekt, wie zum Beispiel in den Titeln "Das Blut an meinen Händen" und "Im Zweifel für den Zweifel", die sie mit sanften Streicherklängen veredelt. Und mit "Mach es nicht selbst" ist Tocotronic sogar noch ein richtiger Hit gelungen. Da ist jede Gegenwehr zwecklos. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 22.01.2010
EAN 0602527296548
Genre Deutschrock/Progressiv
Hersteller Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Spieldauer 40 Minuten
Komponist Tocotronic
Verkaufsrang 746
Musik (CD)
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6,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Elegischer Kunst-Pop
von Ralf Welz aus Nürnberg am 23.03.2010

Die neue Studio-CD von Tocotronic, die der so genannten „Hamburger Schule“ entsprungen sind, besticht einmal mehr durch glasklaren Klang, lyrische Texte sowie mitunter lange Instrumentalstellen, in denen man die Gedanken schweifen lassen kann. Typisch für diese Indie-Band ist, dass sich so mancher Song einem erst nach mehrmaligem Hören erschließt.... Die neue Studio-CD von Tocotronic, die der so genannten „Hamburger Schule“ entsprungen sind, besticht einmal mehr durch glasklaren Klang, lyrische Texte sowie mitunter lange Instrumentalstellen, in denen man die Gedanken schweifen lassen kann. Typisch für diese Indie-Band ist, dass sich so mancher Song einem erst nach mehrmaligem Hören erschließt. Das war bei früheren Alben auch schon der Fall. Gesang und Melodie lassen sich dabei dennoch nie ganz greifen. Und gerade das macht den Reiz dieser Musik aus. Wer noch schwankt – „Im Zweifel für den Zweifel“

Und sie werden immer besser
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2010

Die Lieblinge des deutschen Pop-Feuilletons legen nach dem großartigen 07er-Album Kapitulation noch eine Schippe drauf und übertreffen sich wieder einmal selbst. Die Scheibe ist vielleicht etwas weniger eingängig als der Vorgänger, dafür wächst sie mit jedem Hören und bietet mit den Tracks 05 und 06 sogar zwei kleine Überraschungen.... Die Lieblinge des deutschen Pop-Feuilletons legen nach dem großartigen 07er-Album Kapitulation noch eine Schippe drauf und übertreffen sich wieder einmal selbst. Die Scheibe ist vielleicht etwas weniger eingängig als der Vorgänger, dafür wächst sie mit jedem Hören und bietet mit den Tracks 05 und 06 sogar zwei kleine Überraschungen. Mit "Stürmt das Schloss" ist auch wieder ein richtiger Klopper im Stile von "Sag alles ab" dabei. Unbedingt kaufen und die anstehenden Konzerte nicht verpassen!