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Sputnik Sweetheart

Roman

»Im Frühling ihres zweiundzwanzigsten Lebensjahres verliebte sich Sumire zum allerersten Mal. Heftig und ungezügelt, wie ein Wirbelsturm über eine weite Ebene rast, fegte diese Liebe über sie hinweg.«
Sumires Kosename für die siebzehn Jahre ältere Miu ist »Süßer Sputnik«. Auf einer Reise durch Europa verschwindet Sumire plötzlich auf geheimnisvolle Weise.
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburō Ōe, außerdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 29.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6100-2
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,6 cm
Gewicht 267 g
Originaltitel Supuutoniku no koibito
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Zeichen und Symbole

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Murakami präsentiert mir „Sputnik Sweetheart“ seiner eingeschworenen Leserschaft eine Dreiecksbeziehung, wie sie in der Unterhaltungsliteratur des Öfteren vorkommt. Mit dem Unterschied, dass sich der männliche Hauptprotagonist in ein junges Mädchen verliebt hat, dass eigentlich eine andere Frau liebt. Literarisch wird dieses Thema schon sehr ausgeschlachtet und bis aufs Äußerste strapaziert, aber soweit ich mich erinnern kann, ist es das erste Mal, dass ich vom japanischen Gegenwartsromancier eine Geschichte gelesen habe, in der er eben jenes literarischen Baustein benutzt. Und obwohl ich diesen Baustein schon ein bisschen ordinär finde, war ich dann doch ganz erstaunt und überrascht, was nun Murakami daraus macht. Wenn ein Roman klobig geschrieben ist, Lücken sich auftun, die Glaubwürdigkeit fehlt und Handlungsstränge voraussehbar sind, kann das schon ärgerlich sein, genauso wie sich wiederholende Elemente. Letzteres mag auf den ersten Blick langweilig sein, denn wenn sich Murakami wiederholt liegt darin keine Langeweile. Ich kann nicht genau sagen weshalb, aber wenn ich einen seiner Romane beginne zu lesen, finde ich Zuflucht in diesen Welten, tauche ab und lasse die physische Welt hinter mir. Es geht aber nicht nur um die Liebe einer Frau zu einer anderen, Sputnik Sweetheart ist einmal mehr ein Roman, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Der Mond spielt eine nicht unwesentliche Nebenrolle, die Leser die 1Q84 kennen, können sich vorstellen in welchen Zusammenhang und auch hier ist der surreale Plot, der Dreh und Angelpunkt in der Erzählung. Es geht auch um das Schreiben an sich und bei ein oder zwei Szenen lässt er den Leser wissen wie ein Roman entsteht. Ich hatte das Gefühl dem Künstler über die Schulter beim Schreiben zu beobachten. Es geht aber auch, so wie in der Überschrift meiner Rezension um Zeichen und Symbole, die in Murakamis Werken gerade so omnipräsent sind. Hier lässt er den erzählenden Lehrer Sumire den Unterschied erklären. Apropos erzählender Lehrer: Auch in Sputnik Sweetheart wirken seine Personen so real, sodass es mir ein leichtes war, mich in sie hineinzuversetzen. Manchmal hab ich mich selbst ein Stück weit entdeckt und so rückt dieser Roman eindeutig in meine persönliche Top 5, meiner persönlichen Haruki Murakami - Best Of Liste. Vielleicht ist er nicht so monumental wie Mr. Aufziehvogel und an die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki kommt er, zumindest meiner geringen Meinung nach, nicht genügen weit heran. Allerdings vereint, wie oben schon kurz erwähnt, er in diesem feinen kleinen Werk gekonnt Realismus und Fantastik und ist eine Erzählung ohne Ende. Dem Leser ist es überlassen sich eines Auszudenken. Für beginnende und zukünftige Murakami Fans, ist dieses Werk unbedingt zu empfehlen.

Einer meiner Juwelen

Milli, Thalia-Buchhandlung Wien

Der Grundschullehrer K. lässt uns kurz in sein Leben tauchen. So lernen wir auch seine beste Freundin, die angehende Schriftstellerin und die Frau in die er einseitig verliebt ist, Sumire kennen. Sumire schreibt, wie sie ihr Leben lebt, vollkommen chaotisch und ohne jegliche Struktur. Als sie sich jedoch Hals über Kopf in die 17 Jahre ältere Geschäftsfrau Miu verliebt, ändert sie vieles in ihrem Leben. Sie fängt an für Miu zu arbeiten, kleidet sich anders und zieht um, verliert dabei aber auch vor allem ihre Fähigkeit zu schreiben. Als Sumire auf einer Geschäftsreise verschwindet reist K. sofort hinterher um zu erfahren was geschehen ist und taucht dabei in die Welt des Unerklärlichen ein. Wieder einmal lässt uns Murakami in eine Welt voller bizarrer und surrealistischer Ereignisse eintauchen. Dabei können wir besonders intensiv an K.s und Sumires Leben teil haben. Ein kleines Juwel in meinem Bücherregal.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
8
3
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Dreiecksbeziehung, die geprägt ist von unerwiderter Liebe und der eigenen Identitätssuche.Murakamis Sprachenwelt ist einfach einzigartig.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch, so faszinierend wie einzigartig, so phantastisch wie absurd, so großartig wie verwunderlich! Murakami überzeugt, begeistert und reißt mit!

von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2017
Bewertet: anderes Format

Die in diesem Roman geschilderte Dreiecksbeziehung gehört nicht zu meinen liebsten Geschichten von Murakami, aber das ist bei diesem Autor meckern auf hohem Niveau!