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Gefahr oder Segen?

Die Täufer in der politischen Kommunikation

Schriften zur politischen Kommunikation Band 5

Astrid Schlachta

Anabaptists - danger or blessing for Early Modern Societies? Up to the 18th century Anabaptists were persecuted in various regions of the Old Reich and its neighbouring territories. Toleration remained a matter of negotiation. Thepresent study examines the Anabaptists in their communicative relations - towards the authorities which in regard to the Anabaptist understanding could never be "christian", towards other confessional deviant subjects and as argument in debates on the toleration of confessional deviance. The emerging horizontal and vertical line of communication shows the Anabaptists as incorporated into the political-societal system of the Early Modern Times and as political actors. Via the Anabaptists Early Modern political spaces as well as ideas that constitute society and possibilitis to integrate confessional deviant subjects appear from a different point of view. In the synopsis from the 16th to the 18th century we gain insight into the changes of the juridical regulations on confessional and political-societal norms and into the long tradition of arguments that exclude or include.>
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Beschreibung

Die Täufer – Gefahr oder Segen für frühneuzeitliche Gesellschaften? Bis ins 18. Jahrhundert wurden Täufer in einzelnen Regionen des Reichs und Teilen seiner angrenzenden Gebiete verfolgt; Tolerierung blieb Verhandlungssache. Dieser Band betrachtet die frühneuzeitlichen Täufer in ihren kommunikativen Beziehungen – zu den Obrigkeiten, die nach täuferischem Verständnis nie christlich sein konnten, zu anderen konfessionell devianten Untertanen und als Argument in Debatten über die Tolerierung konfessioneller Devianz. Die so entstehende horizontale und vertikale Kommunikationsschiene zeigt die laut ihrer Bekenntnisse eigentlich apolitischen Täufer als Teil des politischen Systems und als politische Akteure. Über die Täufer eröffnet sich ein neuer Blick auf die Strukturen frühneuzeitlicher politischer Räume, auf Ideen, die Gesellschaft konstituierten, und auf die Möglichkeiten von Gesellschaften, konfessionell deviante Untertanen zu integrieren. Es zeigen sich der Wandel der rechtlichen Bestimmungen, die Auseinandersetzungen über konfessionelle und politisch-soziale Normen sowie die lange Tradition von Argumenten, die ausgrenzen oder tolerieren.

Dr. Astrid von Schlachta ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Universität Regensburg. Sie forscht zu Täufern in der Frühen Neuzeit, Geheimprotestantismus, regionalen politischen Kulturen und Landtagsgeschichte..
Dr. Angela De Benedictis ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Alma Mater Studiorum Università di Bologna..
Dr. Gustavo Corni ist Professor für Zeitgeschichte an der Università degli Studi di Trento..
Prof. Dr. Brigitte Mazohl lehrt Österreichische Geschichte und ist Leiterin des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck..
Dr. Luise Schorn-Schütte ist Professorin Emeritus für Neuere Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main..
Dr. Daniela Rando ist Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Università degli Studi di Pavia.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 484
Erscheinungsdatum 18.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89971-758-7
Verlag V&R Unipress
Maße (L/B/H) 25,1/16,9/4,7 cm
Gewicht 1064 g

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