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Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters

Mit einer Auswahlbibliographie 1986–2008 von Walter Koch

Grundlagen der Germanistik Band 24

Bernhard Bischoff

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Beschreibung

Das Standardwerk von Bernhard Bischoff zur Paläographie erscheint nunmehr in 4. Auflage. Gegenüber der vorigen Auflage ist es um eine Auswahlbibliographie für die Jahre 1986 bis 2008 sowie um einen Abbildungsteil erweitert, durch den die Schriftbeispiele veranschaulicht werden.
Das Buch führt den Leser in das Verständnis von Schrift und Schriftlichkeit und in die Geschichte der Schriftentwicklung in der römischen Antike und im Mittelalter ein. Darüber hinaus beschreibt es den Stellenwert der Handschriften in der Kulturgeschichte und verfolgt somit eine hochaktuelle Fragestellung.
Das Werk ist zugleich Hand- und Lehrbuch, durch die unverwechselbare Sicht eines genialen Autors auch ein Stück Wissenschaftsgeschichte der Paläographie.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 436
Erscheinungsdatum 22.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-503-09884-2
Verlag Schmidt, Erich
Maße (L/B/H) 20,9/14,9/3,3 cm
Gewicht 546 g
Abbildungen 33 Abbildungen und 23 Tafeln
Auflage 4. durchges. u. erweiterte Auflage
Verkaufsrang 33728

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Ein hervorragendes Lehrbuch nicht nicht nur für Paläographie
von Brigitte Ecker BA aus Wien am 01.02.2010

Es handelt sich um die 4. Auflage mit Erweiterungen (Bildteil aus der französischen Ausgabe und einer Auswahlbibliographie 1986 – 2008 von Prof. Koch) einer Einführung in die Paläographie von der Römerzeit (mit Rückgriffen auf die Zeit davor) bis zum Ende des Zeitalters der Handschriften ca. 1500, verfasst vom damals führenden P... Es handelt sich um die 4. Auflage mit Erweiterungen (Bildteil aus der französischen Ausgabe und einer Auswahlbibliographie 1986 – 2008 von Prof. Koch) einer Einführung in die Paläographie von der Römerzeit (mit Rückgriffen auf die Zeit davor) bis zum Ende des Zeitalters der Handschriften ca. 1500, verfasst vom damals führenden Paläographen Prof. Bernhard Bischoff. Gehalt und Struktur A) Handschriftenkunde I) Schreibstoffe und –werkzeuge (Papyrus, Pergament, Palimpseste, Papier, Wachstafeln, andere Schreibstoffe, Tinte und Farben, Schreibwerkzeuge) II) Die äußeren Formen der Schriftwerke (Codex, Format, Seiteneinteilung, Einband, Rotuli und Faltbücher, Tabulae, Urkunden und Briefe) III) Schreiben und Abschreiben inkl. Fälschungen B) Geschichte der lateinischen Schrift I) Die lateinische Schrift im Altertum (die lateinische Schrift, Capitalis, ältere römische Kursive, jüngere römische Kursive, Unziale, die ältere (östliche) Halbunziale, jüngere Halbunziale, Kombination verschiedener Schriftarten, Tachygraphie II) Die lateinische Schrift im Mittelalter (lateinische Schrift in Irland, angelsächsiche Schrift, westgotische (mozarabische) Schrift und Sinai-Schrift, Entwicklung zur Minuskel in Italien und im Frankenreich, Beneventana, Vollendung und Durchsetzung der karolingischen Minuskel, Schriftentwicklung vom späten 9. bis zum 12. Jahrhundert, Gotische Textura (Textualis), Gotische Kursive und Bastarda, humanistische Schrift III) Ergänzendes (Abkürzungen, Interpunktion und Verwandtes, Musikalische Notation, Zahlzeichen, Geheimschriften) C) Handschrift in der Kulturgeschichte Römisches und christliches Altertum, Frühmittelalter, Karolingische Zeit, Vom 10. bis 12. Jahrhundert, Spätmittelalter, Zeitalter des Humanismus Ein Abkürzungsverzeichnis, ein Literaturverzeichnis, Register der zitierten Autoren, der Namen, zitierten Handschriften, Texte, ein Sachregister und ein Tafelteil runden den Band ab- Der angenehme Schriftgrad auch bei den Anmerkungen ermüdet das Auge nicht und man nimmt den Band immer wieder gerne zur Hand. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und der Tafelteil erleichtern das Lernen. Das Werk ist auch für Anfänger und Laien leicht verständlich und anregend geschrieben. Das Thema wird auch durch sehr ausführliche Fußnoten und Randthemen wie Musiknoten und Kurzschriften erschöpfend behandelt, ebenfalls sehr positiv hervorzuheben sind die umfangreichen Abkürzungs- und Literaturverzeichnisse. Zahlreiche Verzeichnisse und Register erleichtern das Auffinden gesuchter Informationen. Die Qualität des Buches beweist, dass der Band zum vierten Mal neu aufgelegt wird. Die vorliegende dürfte keine Wünsche mehr offen lassen. Der Rom-Teil auch für das Fach Papyrologie hervorragend geeignet und für Studierende, Wissenschaftler und Interessierte nicht nur der Germanistik, sondern auch der Alten und Mittelalterlichen Geschichte und der Klassischen Philologie unbedingt zu empfehlen.


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