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Der Koch

Diogenes Hörbuch Band 80289

Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau, denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea, die von seinen Fähigkeiten weiß, zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs. Anfangs kochen sie für Kunden, die ihnen eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch ihr Erfolg spricht sich herum, und eine weitaus zahlungskräftigere Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft – und deren Grauzonen. Maravan hat Sorge, das Geschäft könne ›unanständig‹ werden. Und das wird es. Doch er benötigt das Geld, um seine Familie in Sri Lanka am Leben zu erhalten.
Portrait
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Elefant‹ und ›Allmen und die Erotik‹ – sowie seine ›Business Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Heikko Deutschmann
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 29.01.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783257802894
Verlag Diogenes Verlag AG
Auflage 8. Auflage
Spieldauer 437 Minuten
Hörbuch (CD)
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Buchhändler-Empfehlungen

Suter reizt die Geschmackssensoren

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Ein wunderbarer neuer Suter, tamilische Küche kombiniert mit Molekularküche, sehr sinnlich, man riecht förmlich die Zutaten. Aphrodisierende Küche trifft auf internationale Machenschaften, Finanzkrise und Bürgerkireg auf Sri Lanka.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
3
4
0
1
0

langweilig und oberfächlich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er... Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

Aussergewöhnlich, spannend, hochinteressant
von Evelyn Kaltenbach aus Basel am 18.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von der Idee des Love Food zum politischen Background bis zum Schreibstil ganz grosse Klasse!

guter Unterhaltungsroman
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches. ... Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches. Letztendlich aber scheint mir die Mischung aus Zeitgeschehen, Kriminalstory und Sinnlichkeit zu sehr unter einem verkaufsfördernden Aspekt kalkuliert. Die Rezepte am Ende des Buches sind für Liebhaber der exotischen Küche eine Bereicherung.