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Becks letzter Sommer

Roman

Beck ist nicht zu beneiden. Mit der Musikerkarriere wurde es nichts, sein sicherer Job als Lehrer ödet ihn an, und sein Liebesleben ist ein Desaster. Da entdeckt er in seiner Klasse ein unglaubliches Musiktalent: Rauli Kantas aus Litauen. Als Manager des rätselhaften Jungen will er es noch mal wissen, doch er ahnt nicht, worauf er sich da einlässt ... Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Ein magischer Sommer, in dem noch einmal alles möglich scheint.

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Was für eine geniale Geschichte! Weil sie so perfekt, so leicht und zugleich traurig, voll Humor und Bitterkeit, Glück und Unglück erzählt ist. Und das alles von einem 23-jährigen Autor. Benedict Wells, Du bist zu beneiden. So viel Talent in Deinem Alter, das spricht für eine große Autorenkarriere.
Portrait

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt >Becks letzter Sommer< erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Wie bereits sein dritter Roman >Fast genial< steht auch sein soeben erschienener Roman >Vom Ende der Einsamkeit< auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 453
Erscheinungsdatum 24.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24022-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11,4/3 cm
Gewicht 348 g
Auflage 11. Auflage
Verkaufsrang 9957
Buch (Taschenbuch)
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12,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Urbanek, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein humorvoll, dahin fließender Roman über einen gescheiterten, verkifften Idealisten, der krampfhaft versucht, seine Jugend noch ein Jahr hinauszuzögern. Ein grandioses Debüt.

Ein Sommer voller Musik

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Robert Beck ist Musik und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Selbst ist er ein erfolgloser Musiker und hat nach einem Streit seine Band verlassen. Nur mit Charlie hat er regelmäßig Kontakt. Er hat keine Freundin, nur mit der Kellnerin im Cafe gegenüber flirtet er hin und wieder. In der Schule wird er auf einen seiner Schüler aufmerksam, der mit seinen Lügen genauso wie mit seinem musikalischen Talent aus der Masse heraussticht. Beck hat einen wunderbaren Roadmovie-Roman geschrieben, der auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle, verfilmt wurde. Es geht um Musik, wie auch ums Erwachsenwerden, auch wenn letzteres manchmal eben 40 Jahre lang dauert. Der Hauptprotagonist ist ein Schullehrer der es sich verschrieben hat, einem seiner Schüler zu der Karriere zu verhelfen, die er selbst nie geschafft hat. Zeitgleich müht er sich um die schöne Lara, die gegenüber seiner Wohnung, als Kellnerin in einem Cafe jobbt. Sein Freund Charlie, der ständig glaubt sterben zu müssen und der ständig über das Leben philosophiert, nervt ihn. Allerdings ist Charlie sein einziger Freund. Becks letzter Sommer wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und gegen Ende des Romans, sogar aus dem Blickwinkel des Schriftstellers. Man bekommt den Eindruck, dass diese Geschichte genau so, oder ein wenig anders, sich zu getragen haben könnte. Darüber schweigt sich Wells allerdings aus. Auf alle Fälle ist es ein Roman, der durch seine Protagonisten besticht, durch seine ganz eigene Erzählweise einen sehr persönlichen Touch bekommt und aus der Menge an guter Literatur herausragt. Wells ist ein sehr junger Schriftsteller und kann sich in eine ganze Liga junger unverbrauchter Literaten einreihen. Da wären zum Beispiel Ben Brooks, Joey Goebel und Eduard Louis, um ein paar zu nennen, deren Werke ich in den letzten Jahren gelesen und gemocht habe. Einige davon, werden wahrscheinlich auch zukünftige Klassiker sein und schließlich braucht auch die Literaturszene frisches Blut um auch künftige Generationen zum Lesen zu bewegen. „Becks letzter Sommer“ ist mein erster Roman, den ich von Wells gelesen habe, aber ganz sicher nicht der letzte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Eine skurrile und einfühlsame Geschichte über Wünsche und Entscheidungen
von Nina P. aus Berlin am 21.05.2019

Ich habe das Buch vor allem in Häppchen auf dem Arbeits- und Heimweg gelesen. Und, die Art war für mich genau das Richtige. Oft drängte sich das Bedürfnis auf Herrn Beck zu schütteln und wach zu rütteln und das Buch, aufgrund der vielen unüberlegten Entscheidungen des Hauptprotagonisten, in die Ecke zu pfeffern. Schlussendlich h... Ich habe das Buch vor allem in Häppchen auf dem Arbeits- und Heimweg gelesen. Und, die Art war für mich genau das Richtige. Oft drängte sich das Bedürfnis auf Herrn Beck zu schütteln und wach zu rütteln und das Buch, aufgrund der vielen unüberlegten Entscheidungen des Hauptprotagonisten, in die Ecke zu pfeffern. Schlussendlich habe ich mich dann doch für das Weiterlesen entschieden. Das Buch ist meiner Ansicht nach ein gelungenes Portrait eines Menschen, der lieber im Bewährten verharrt und sich vor jeder erdenklichen Entscheidung drücken möchte. Die Situationen, in die Herr Beck dadurch gelangt, sind meist spontan, skurril und ungewollt komisch bis dramatisch. "Becks letzter Sommer" ist ein Warnschild für all jene, die keine Entscheidungen treffen wollen und so lange in einem Zustand der Unentschlossenheit verharren, bis das Schicksal oder wegen meiner der Zufall, für sie entscheidet. Gleichsam ist es ein erhobener Zeigefinger, für diejenigen, die "Glück" in einen zu engen Rahmen fassen. Ich bin auf "Becks letzten Sommer" durch eine Kurzgeschichten-Sammlung zum Thema Musik gestoßen. Der Wunsch danach erfolgreicher Musiker zu werden und die verlorene Leidenschaft für das Musizieren geben mir daher eine erwünschte Würze für die Rahmenhandlung. Es hat mir allerdings so gut gefallen, dass ich auch zu weiteren Büchern von Benedict Wells greifen werde, auch ganz ohne Musik-Bezug. Ich empfehle das Buch allen träumenden, pragmatischen, entscheidungsfreudigen und entscheidungslosen Menschen. Und allen, die Musik ebenso lieben wie ich.

Robert Beck, der einsamste Mann der Welt.
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2019

Obwohl alles sehr trist und verzweifelt ist, habe ich selten so viel geschmunzelt beim Lesen. Robert Beck kommt charakterlich kaum weiter und alle scheitern bei ihren Versuchen ihr Leben herumzureißen. Es ist mit so viel Witz und Ironie geschrieben, dass man trotzdem gerne in dem Buch leben würde und Becks Freund werden möchte. ... Obwohl alles sehr trist und verzweifelt ist, habe ich selten so viel geschmunzelt beim Lesen. Robert Beck kommt charakterlich kaum weiter und alle scheitern bei ihren Versuchen ihr Leben herumzureißen. Es ist mit so viel Witz und Ironie geschrieben, dass man trotzdem gerne in dem Buch leben würde und Becks Freund werden möchte. Ich bin mir nicht sicher ob ich enttäuscht bin vom Ende oder ob ich die Gesc eben darum ganz besonderns schätze. Nur eins ist klar: Ich habe irgendeine Beziehung zu diesem Buch aufgebaut. Meine Empfehlung: Lest es und entscheidet selbst ob es euch zum Lachen oder Weinen bringt!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2018
Bewertet: anderes Format

Für mich ein Klassiker. Wells' tragikomischer Roman über das Leben, verpasste Chancen und ein letzter Moment, wo alles möglich zu sein scheint. Eine ehre gelesen zu haben.