Briefe an einen jungen Dichter

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 91

Rainer Maria Rilke

(6)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
3,95
3,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 3,90

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab € 3,95

Accordion öffnen

eBook

ab € 0,49

Accordion öffnen

Beschreibung

Briefe sind ebenso Mittel zur Selbsterkenntnis wie ein Weg zum Gedankenaustausch mit anderen. Nur wenige waren sich dessen so tief bewusst wie der leidenschaftliche Briefeschreiber Rainer Maria Rilke. In seinen zehn 'Briefen an einen jungen Dichter', die er in den Jahren 1903/04 und 1908 an den literarisch begabten Offizier Franz Xaver Kappus schrieb, spiegeln sich Empfindsamkeit und Weitsicht, unverbrüchliches Mitgefühl und lebendige Weisheit. Mit ihrer bewundernswerten Offenheit gehören diese Briefe zum Eindrucksvollsten und Schönsten, was je in deutscher Sprache geschrieben wurde.

Produktdetails

Verkaufsrang 5377
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.06.2009
Verlag Anaconda Verlag
Seitenzahl 72
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/1,2 cm
Gewicht 144 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-440-6

Weitere Bände von Große Klassiker zum kleinen Preis

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
0
1
0
0

Die Ausgabe des Wallstein Verlags ist ein Fest für alle Sinne
von Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 24.08.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rilke ist in der Lyrik einer meiner Lieblinge, in diesen Briefen gibt er tiefe Einblicke in sein Schaffen, in sein Fühlen, in sein Verständnis von Kunst und vom Leben. Was treibt ihn um, was bedeutet Dichtung für ihn? Wo finden sich die Ideen, Inspirationen? Worauf kommt es an? Wann ist ein Kunstwerk gut? Zu dieser Frage meint R... Rilke ist in der Lyrik einer meiner Lieblinge, in diesen Briefen gibt er tiefe Einblicke in sein Schaffen, in sein Fühlen, in sein Verständnis von Kunst und vom Leben. Was treibt ihn um, was bedeutet Dichtung für ihn? Wo finden sich die Ideen, Inspirationen? Worauf kommt es an? Wann ist ein Kunstwerk gut? Zu dieser Frage meint Rilke: „Ein Kunstwerk ist gut, wenn es aus Notwendigkeit entstand. In dieser Art seines Ursprungs, liegt sein Urteil, es gibt kein anderes.“ Die Notwendigkeit kann nur aus dem Schaffenden selber kommen, er muss ein „ich muss schreiben“ in sich spüren und merken, dass ein Leben ohne dieses nicht möglich wäre für ihn. Und weiter: „Der Schaffende muss eine Welt für sich sein und alles in sich finden und in der Natur, an die er sich angeschlossen hat.“ Es bedarf also keines Suchens im Aussen, keiner Anleitungen, Urteile und Kritiken, sondern der Einkehr, des genauen Hinschauens, was im Schaffenden selber angelegt ist. Entstanden sind diese 10 Briefe in den Jahren 1903 – 1908. Sie richteten sich an Franz Kappus, ein junger Dichter, welcher sich vom Meister Rat erhoffte. Mit diesem Ansinnen war Kappus nicht allein, Rilke erhielt viele Briefe mit Fragen zur Kunst, zum Schreiben oder zum Leben allgemein. Er hat diese alle sehr sorgfältig beantwortet, so dass er in seinem Leben auf ein Briefwerk von um 15’000 Briefen kam – es gibt viele Stimmen, die seine Briefe dem literarischen Werk zurechnen wollen und sie diesem auch ebenbürtig sehen. Diese zehn Briefe sprechen dafür. Die Briefe an den jungen Dichter wurden zum ersten Mal erst nach Rilkes Tod veröffentlicht, im Jahr 1929. Sie wurden in der Folge ein Ratgeber für viele Künstler und Kreative. In dieser Neuerscheinung sind zum ersten Mal auch die Briefe von Franz Kappus abgedruckt (ausser dem ersten, mit dem alles begann). Damit ist der ganze Austausch noch klarer ersichtlich, Rilkes Antworten haben nun einen klareren Kontext erhalten. Das Buch ist wunderschön gestaltet, das Cover allein ist ein kleines Kunstwerk. Der fundierte Kommentar und das Nachwort von Erich Unglaub rundet alles ab und es ist ein Buch entstanden, das auf der ganzen Linie eine wahre Freude ist. Zu diesen Briefen über das Dichten und Dichtersein passt ein Gedicht Rilkes wunderbar: Der Dichter Du entfernst dich von mir, du Stunde. Wunden schlägt mir dein Flügelschlag. Allein: was soll ich mit meinem Munde? mit meiner Nacht? mit meinem Tag? Ich habe keine Geliebte, kein Haus, keine Stelle, auf der ich lebe. Alle Dinge, an die ich mich gebe, werden reich und geben mich aus.

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 22.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann dieses Buchlein nicht genug empfehlen. Man kann es an einem Abend lesen, das Wissen das man bekommt und die Denkweise, die man davon lernt kann aber Ihr ganzes Leben positiv beeinflussen. Sprachlich ist es sehr schön geschrieben, regt zum Nachdenken an und ist auch extrem beruhigend zu lesen.

literarisch wertvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Küssnacht am Rigi am 10.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

vermutlich sollte man diese briefe mehrmals lesen um wirklich jedes detail zu verstehen. jedenfalls bin ich von den beschreibungen der liebe und zum umgang mit der liebe schwer beeindruckt.


  • artikelbild-0
  • artikelbild-1
  • artikelbild-2
  • artikelbild-3
  • artikelbild-4