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Watchmen - Die Wächter

Malin Akerman, Billy Crudup, Matthew Goode, Carla Gugino, Jackie Earle Haley

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Beschreibung

Die Geschichte spielt im Jahre 1985 in einem fiktiven Amerika. Maskierte Superhelden sind Teil des täglichen Lebens, und die "Uhr des Jüngsten Tages" - die des Stand der Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion anzeigt - steht auf fünf vor zwölf. Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber wild entschlossene maskierte Rächer Rorschach zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin noch einmal mit den ehemaligen Mitgliedern der Liga, die gemeinsam schon in früheren Zeiten gegen das Verbrechen gekämpft haben, und stößt auf eine Verschwörung...

Das Bild liegt in seinem originalen Bildformat von 2,40:1 (anamorph) vor. Die Schärfe ist hervorragend. Gestochen scharf und absolut detailreich, bleibt es auch bei großflächigerer Projektion ein Bild von großartiger Qualität. Der Kontrast, obwohl recht dunkel gehalten, und der Schwarzwert sind exzellent und makellos. Die Farben wurden komplett nachbearbeitet und sind in ihren zumeist dunklen und blau-kühlen Tönen kräftig strahlend. Hintergrundrauschen oder kompressionsbedingte Unruhen gibt es so gut wie gar nicht. Natürlich ist das Bild auch absolut frei von Artefakten jeglicher Art. Platz nach oben gibt es wohl noch für die Blu Ray-Variante.

Zur Rezension lag nur die Single Disc vor. Diese enthält als einziges Extra eine kurze Doku zum Thema: Mechanik – Technologien einer fantastischen Welt (OmU, ca. 15 min), in der über Quantenphysik, Naturgesetze und wie sie in der Verfilmung realistisch umgesetzt wurden, diskutiert wird.

Der Ton liegt in drei Sprachen vor. Die deutsche Synchro, natürlich die englische Originalversion und eine zusätzliche türkische Synchronfassung. Alle drei Tonspuren liegen in DD 5.1 vor. Die Abmischung der DF und der engl. OF sind identisch. Obwohl der Film recht dialoglastig ist, spielt sich das Geschehen trotzdem nicht überwiegend an der Front ab. Zahlreiche Umgebungsgeräusche und die Musikuntermalung sorgen für eine beinahe stete Surroundatmosphäre. In den Actionszenen zeigt der Ton aber was er wirklich drauf hat. Hier maximiert sich der Sound zu einem kräftigen und dynamischen Spektakel mit zahleichen direktionalen Effekten, dass es eine Freude ist. Hier gibt es einen exzellenten und detailreichen Klang mit räumlicher Kulisse. Auch der Subwoofer kommt oft genug zum Einsatz. Es gibt optionale deutsche, englische und türkische Untertitel.

Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erblickte sie endlich das Licht der Leinwand. Die filmische Adaption von einem der besten Comics aller Zeiten: WATCHMEN, ein abgeschlossenes zwölfbändiges Graphic Novel aus der Feder von Alan Moore (From Hell, V for Vendetta, League of Extraordinary Gentlemen) und Dave Gibbons. Allerdings wird Moores Name nirgends im Film erwähnt, weil er, aufgrund seiner Abneigung gegenüber Hollywood, damit nichts zu tun haben wollte. Dabei ist die Umsetzung nichts weniger als gelungen und spektakulär anzusehen. Das Drehbuch von David Hayter und Alex Tse hält sich erstaunlich dicht an der epischen Vorlage. Natürlich musste ein wenig gestrafft werden, um es dem Medium anzugleichen, aber sonst blieb man weitgehend treu. Die größte Umgestaltung bleibt aber das Ende, das gegenüber dem Graphic Novel radikal verändert wurde.

Es gibt eine lange Exposition, man lässt sich sehr viel Zeit für die verschiedenen Charaktere und es wird viel gesprochen. Es gibt auch erstaunlich wenig Action, angesichts der Laufzeit. Man setzt mehr auf Dialoge und Charaktere. Überhaupt wirkt der ganze Film recht entschleunigt. Er ist kein dummes, hektisches, oberflächliches Blockbuster-Spektakel für aufmerksamkeitsgestörte Multiplex-Zombies, was auch die Einspielergebnisse beweisen, denn die große Masse blieb weg. Nein, dies ist keine risikofreie, filmische Anbiederung an Kinder. Dieser Film will ernst genommen werden und geht deshalb einige Risiken ein, die man sonst in Hollywood vermeidet.

Die Erzählperspektive wechselt ständig zwischen den fünf gleichberechtigten Protagonisten hin und her. Innerhalb deren Erzählstränge gibt es noch weitere Flashbacks und Zeitsprünge, die die umfangreiche Geschichte beleuchten. Die Figuren sind auch keine reinen (Super-)Helden mit sauberer Weste. Es sind komplexe Gestalten in einer überaus komplexen Geschichte über mehrere Zeitebenen, die nicht immer als einfache Identifikationsfiguren taugen. Die Rollen wurden mit weitgehend unbekannten Darstellern besetzt, was für so einen Ensemblefilm absolut richtig ist. Niemand sticht auf diese Weise hervor. Wenn es überhaupt signifikante Schwachpunkte am Film gibt, dann jenen, dass einige Schauspieler doch recht blass bleiben und wenig Eindruck hinterlassen.

Regisseur Zack Snyder (DAWN OF THE DEAD, „300“) ist ein Ikonoklast. Seine Filme zeichnete schon immer ein absoluter Stilwillen aus und so war es auch zu erwarten, dass WATCHMEN im Bezug auf die Bildgestaltung Futter für die Sinne wird. Und in der Tat wurde das Ergebnis stylisch und visuell opulent. Düstere, dreckige, in Regen getauchte Bilder sorgen für eine atmosphärische, dem Film Noir angelehnte Ästhetik. Und wie schon bei „300“ spielt Snyder auch hier wieder mit dem Tempo und wechselt zwischen Zeitlupe und Fastmotion hin und her. Wirklich innovativ mag das nicht sein, aber es ist einfach schön anzusehen. Allein die aufwendige Vorspann-Sequenz ist schon famos und setzt Standards für die Zukunft. Erstaunlich ist auch der Härtegrad dieses Filmes. Wenn es mal zur Sache geht, dann aber richtig. Keinen weichgespülten PG-13 Kram bekommt man serviert, sondern knallharten R-Rated Bodycount mit herben Splattereinlagen. Familienunterhaltung sieht anders aus!

Aufgrund der epischen Vorlage geriet schon die Kinofassung (ca. 155 min auf DVD) sehr lang. Langweilig ist er deshalb aber noch nicht. Im Gegenteil. WATCHMEN ist großartiges Sinneskino, bei dem praktisch alles stimmt. Den Filmemachern gelang eine Comic-Verfilmung, die wesentlich erwachsener als vergleichbare Projekte daherkommt, weil sie ihr Sujet zum Glück ernst nimmt und ihre Figuren und deren Geschichte nie der Lächerlichkeit preisgibt. Die Ausgestaltung wurde dabei so reich an Details, das man sicher erst bei mehrmaligem Ansehen alles wirklich mitbekommt und zu schätzen weiß. Ein Highlight des Jahres!

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 20.08.2009
Regisseur Zack Snyder
Sprache Deutsch, Englisch, Türkisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch)
EAN 4010884539509
Genre Action/Fantasy
Studio Paramount Home Entertainment
Originaltitel Watchmen
Spieldauer 155 Minuten
Bildformat 16:9 (2,40:1), Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Türkisch: DD 5.1
Produktionsjahr 2009

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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1
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Who watches the Watchmen?
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2013

Wenn einer diesen Comic verfilmen darf, dann ist es Zack Snyder. Nachdem er schon mit 300 gezeigt hat, dass er das Händchen für Comicverfilmungen hat – und dies mit Men of Steel auch weiterhin zeigt – ist ein wahres Meisterwerk entstanden. Bildgewaltige Zeitlupenaufnahmen, untermalt von Klassikern von Leonard Cohen, Bob Dylan od... Wenn einer diesen Comic verfilmen darf, dann ist es Zack Snyder. Nachdem er schon mit 300 gezeigt hat, dass er das Händchen für Comicverfilmungen hat – und dies mit Men of Steel auch weiterhin zeigt – ist ein wahres Meisterwerk entstanden. Bildgewaltige Zeitlupenaufnahmen, untermalt von Klassikern von Leonard Cohen, Bob Dylan oder Hendrix. Snyder setzt den Comic ziemlich genau um und bringt durch seine düsteren Bilder die bedrückende Stimmung, die schon im Comic herrschte, dem Zuschauer noch näher. Who watches the Watchmen? Jeder sollte es tun!

Mal eine ganz andere Comic-Verfilmung
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2010

Hintergründige Comic-Action über alternde maskierte Verbrecherjäger und Superhelden, deren Superheldentum in den alternativen 1980er Jahren der USA verboten wird. Der Film ist sehr anders als andere Comic-Verfilmungen à la Spider-Man, 300 etc. Bei Watchmen handelt es sich nicht um einen klassischen Gut-gegen-Böse-Kampf, sondern ... Hintergründige Comic-Action über alternde maskierte Verbrecherjäger und Superhelden, deren Superheldentum in den alternativen 1980er Jahren der USA verboten wird. Der Film ist sehr anders als andere Comic-Verfilmungen à la Spider-Man, 300 etc. Bei Watchmen handelt es sich nicht um einen klassischen Gut-gegen-Böse-Kampf, sondern um ein Abwägen zwischen Pragmatismus und Idealismus auf vielen Ebenen. Keiner der Charaktere passt in das sonst übliche Schwarz-Weiß-Muster, das so typisch für das Comic-Genre ist.

Watchmen
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2009

Alan Moores bahnbrechenden Comic zu verfilmen war sicherlich riskant. Im Vergleich zu anderen Superhelden-Verfilmungen ist "Watchmen" eher kopflastig, politisch und kompliziert. Also nicht unbedingt auf ein Massenpublikum zugeschnitten. Trotz dessen bietet der Film eine packende Geschichte, glaubwürdige (!) Superhelden und atemb... Alan Moores bahnbrechenden Comic zu verfilmen war sicherlich riskant. Im Vergleich zu anderen Superhelden-Verfilmungen ist "Watchmen" eher kopflastig, politisch und kompliziert. Also nicht unbedingt auf ein Massenpublikum zugeschnitten. Trotz dessen bietet der Film eine packende Geschichte, glaubwürdige (!) Superhelden und atemberaubende Effekte. Regisseur Zack Snyder geht bei der Umsetzung keine Kompromisse ein und konzentriert sich auf zentrale Fragen: Wie weit darf man gehen, um den Frieden zu sichern und was ist Gut, was Böse? Watchmen ist auf jeden Fall ein Ereignis für Comic-Freunde und Cineasten, die auch mal mitdenken möchten.


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