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Kafka am Strand

Roman - Geschenkausgabe

Haruki Murakami

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Beschreibung

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Der 15-jährige Kafka Tamura reißt von zu Hause aus und flüchtet vor einer düsteren Prophezeiung seines Vaters auf die Insel Shikoku. Seine abenteuerliche Reise führt ihn in eine fremde Stadt, wo er der faszinierenden Bibliotheksleiterin Saeki begegnet und ihr verfällt. Er macht die Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen alten Mann, der mit Katzen sprechen kann, und gleitet ab in eine fremde, seltsame Welt. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Wo endet diese Reise voller rätselhafter Begegnungen und labyrinthischer Wege?



Ausstattung: mit Lesebändchen

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 891
Erscheinungsdatum 21.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74043-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 14,6/10,1/4 cm
Gewicht 379 g
Originaltitel Umibe no Kafuka
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 19902

Portrait

Haruki Murakami

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

Artikelbild Kafka am Strand von Haruki Murakami

Buchhändler-Empfehlungen

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Sehr gutes Einstiegsbuch in Murakamis Literatur. Eine ungewöhnliche, surreale Handlung, die nicht nur einmal regelrecht kafkaesk anmutet und auch vor verstörenden Passagen nicht zurück schreckt. Die Geschichte übt eine eigene Faszination aus,für die man aber auch offen sein muss.

Philipp Urbanek, Thalia-Buchhandlung Wien

Die Charaktere wandeln zwischen Traum und Wirklichkeit, Ebenen vergleichbar mit den Erzählungen des Romantikers E.T.A. Hoffmann,eine fantastische Geschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
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Dieser Japaner produziert die schrägsten Ideen und kann sie versprachlichen.
von Io am 25.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Murakami ist verrückt. Woher hat er sie? Er, als Beobachter von Menschen, baut eigene Erfahrungen und Beobachtungen aus und fügt Fantasieelemente hinzu. Wie, du widersprichtst? Wie soll es denn sonst gehen? ---Es ist sehr unterhaltsam und lustig. Immer wieder kommen Momente, an denen man gar nicht erwarten kann, wie es weiter ge... Murakami ist verrückt. Woher hat er sie? Er, als Beobachter von Menschen, baut eigene Erfahrungen und Beobachtungen aus und fügt Fantasieelemente hinzu. Wie, du widersprichtst? Wie soll es denn sonst gehen? ---Es ist sehr unterhaltsam und lustig. Immer wieder kommen Momente, an denen man gar nicht erwarten kann, wie es weiter geht. Nicht tiefsinnig genug um bewegend wie Naokos Lächeln zu sein. However, wenn Ihnen der Sinn nach einem fröhlichen Himmelfahrtskommando der Unterhaltsamkeit steht, dann: Hayoku - beeil dich - schnapp dir Kafka am Strand!

von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2020
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch ist definitv: außergewöhnlich, skurril, fantastisch, dramatisch, hat wunderbare liebenswerte Figuren, Wendungen die einen staunen lassen! Absoluter Lesetipp!

von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2019
Bewertet: anderes Format

Die Reise eines 15-jährigen - entführt uns (typisch Murakami) über gelegentlich surreal-phantastische Pfade in das Innerste des Protagonisten. Tiefsinnig, komisch, außergewöhnlich!


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  • An Geld bist du jetzt auch irgendwie gekommen, ja?", sagt der Junge namens Krähe in seiner üblichen, etwas schwerfälligen Sprechweise, als wäre er gerade aus dem Tiefschlaf erwacht und als funktionierten seine Sprechmuskeln noch nicht richtig. Aber das ist reine Attitüde, in Wirklichkeit ist er hellwach. Wie immer. Ich nicke.
    "Wie viel ungefähr?"
    Ich überschlage die Summe noch einmal im Kopf.
    "Ungefähr 400 000 in bar. Außerdem kann ich noch ein bisschen mit der Karte vom Bankkonto ziehen. Natürlich wird das nicht ewig reichen, aber für den Anfang geht's doch, oder?"
    "Nicht schlecht", sagt Krähe. "Für den Anfang ..."
    Ich nicke.
    "Aber das ist doch nicht das Geld, das dir der Weihnachtsmann letztes Jahr gebracht hat, oder?" "Nein", sage ich.
    Krähe verzieht ironisch die Lippen und sieht sich um. "Es stammt aus irgendjemandes Schublade hier -könnte das sein?"
    Ich gebe keine Antwort. Natürlich weiß er ganz genau, woher das Geld kommt. Er braucht gar nicht so drumherum zu reden. Das tut er nur, um mich aufzuziehen.
    "Schon gut", sagt Krähe. "Du brauchst ja Geld. Dringend. Irgendwie musstest du es ja in die Finger bekommen. Leihen, erschwindeln, stehlen . " egal wie. Es gehört doch sowieso deinem Vater. Für den Anfang wirst du schon zurechtkommen. Aber was gedenkst du zu tun, wenn die 400 000 aufgebraucht sind? Geld wächst nicht von alleine im Portemonnaie nach wie Pilze im Wald. Du musst essen und irgendwo schlafen. Irgendwann ist es dann alle."
    "Das überlege ich mir, wenn es so weit ist", sage ich.
    "Das überlege ich mir, wenn es so weit ist", äfft Krähe mich nach und breitet die Handflächen aus, wie um das Gewicht meiner Worte zu ermessen.
    Ich nicke.
    "Zum Beispiel Arbeit suchen oder was?" "Vielleicht."
    Krähe schüttelt den Kopf. "Dazu musst du das Leben erst mal besser kennen. Wie soll denn ein fünfzehnjähriger Junge in einer fremden Gegend einen Job finden? Du hast ja nicht mal die Schule abgeschlossen. Wer wird so jemanden schon einstellen?"
    Ich erröte ein bisschen. Ich werde immer gleich rot.
    "Ist ja schon gut", sagt Krähe. "Außerdem bringt die ganze Schwarzseherei nichts, wenn man noch nicht mal angefangen hat. Du hast dich entschieden, jetzt musst du deinen Entschluss in die Tat umsetzen. Schließlich ist es dein Leben. Konkret bleibt dir nichts anderes übrig, als das zu tun, was du vorhast."
    Genau, immerhin ist das mein Leben.
    "Aber vor allem musst du jetzt stark werden."
    "Ich gebe mir Mühe."
    "Stimmt", sagt Krähe. "In den letzten Jahren bist du ganz schön kräftig geworden. Das kann ich nicht leugnen."
    Ich nicke.
    "Allerdings bist du erst fünfzehn", sagt Krähe. "Dein Leben hat, gelinde ausgedrückt, gerade erst begonnen. Die Welt ist voll von Dingen, denen du noch nie begegnet bist. Von denen du überhaupt noch keine Vorstellung hast."
    Wie üblich sitzen wir nebeneinander auf dem alten Ledersofa im Arbeitszimmer meines Vaters. Krähe schätzt diesen Raum sehr. Er liebt die kleinen Gegenstände, die es hier gibt. Gerade spielt er mit einem gläsernen Briefbeschwerer, der die Form einer Biene hat. Natürlich lässt er sich nicht blicken, wenn mein Vater zu Hause ist.
    "Eins steht jedenfalls fest", sage ich, "ich muss hier raus. Daran ist nicht zu rütteln."
    "Mag sein", pflichtet Krähe mir bei. Er legt den Briefbeschwerer auf den Tisch und verschränkt die Hände hinter dem Kopf. "Aber das ist keine Lösung für alles. Ich will deinen Entschluss nicht ins Wanken bringen, aber ich weiß nicht, ob du dem Ganzen wirklich entkommen kannst, auch wenn du noch so weit fährst. Du solltest dir nicht allzu viel von der Entfernung versprechen."
    Ich denke über die Entfernung nach. Krähe drückt sich seufzend die Fingerkuppen auf beide Augenlider. Dann spricht er mich aus dem Dunkel seiner geschlossenen Augen an.
    "Spielen wir unser Spiel?"
    "Einverstanden." Ich schließe ebenfalls die Augen und atme langsam und tief ein.
    "A