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Zähne und Klauen

Erzählungen

T. C. Boyle

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Beschreibung

Die 14 neuesten Erzählungen aus dem skurrilen Universum des T. C. Boyle: Mensch gegen Tier - Triebe gegen Verstand

Ein junger Mann nimmt eine afrikanische Raubkatze zu sich nach Hause, um ein Mädchen zu beeindrucken, und schon bald tobt sich in seinem Schlafzimmer die Natur aus. Eine Frau - des faden Vorstadtlebens mit Mann und Gärtchen überdrüssig - tut sich nachts mit streunenden Hunden zusammen. Sie bleibt nicht lange allein ...

"Brillant und äußerst humorvoll erzählt."
Zahnärztekammer Niedersachsen 12/2010

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21194-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,2 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Tooth and Claw
Übersetzer Anette Grube, Dirk van Gunsteren

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Boyle ist perfekt in der Lage, mit dem zwinkernden Auge und eine alle Sinne ansprechende Weise seine Geschichten an die Leser zu bringen.
von Detlef Knut am 03.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Er wusste nicht, wie es passiert war - mangelnde Voraussicht seinerseits, mangelndes Engagement, mangelnde Planung, mangelnde Rücklagen für schlechte Zeiten -, aber in rascher Folge verlor er seinen Job, seine Freundin und das Dach über dem Kopf, und eines Morgens erwachte er auf dem Gehsteig vor der Post." ("Hier kommt") Mit ... "Er wusste nicht, wie es passiert war - mangelnde Voraussicht seinerseits, mangelndes Engagement, mangelnde Planung, mangelnde Rücklagen für schlechte Zeiten -, aber in rascher Folge verlor er seinen Job, seine Freundin und das Dach über dem Kopf, und eines Morgens erwachte er auf dem Gehsteig vor der Post." ("Hier kommt") Mit solch faszinierender Spannung, die auf das Porträt eines Verlierers hinweist, kann der Leser rechnen, wenn er sich den vorliegenden Erzählband zur Hand nimmt. Wer Boyle kennt, ist schon gespannt auf das Ende einer Geschichte, bevor er sie überhaupt zu lesen begonnen hat, bevor er weiß, wovon sie handelt. Mit diesem 2005 in den USA erschienenen Erzählband zeigt der Autor einmal mehr seinen Spaß beim Feinschleifen seiner Sätze. Novellen, Erzählungen und Kurzgeschichten haben auf der anderen Seite des Teiches einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland, wo solche Schreibübungen lediglich von preisgekrönten Schriftstellern geduldet werden. Für die Amerikaner gehören solche kürzeren Geschichten ganz einfach zu jedem Autor. Boyle ist die Lust am Gestalten dieser Geschichten anzumerken. Damit schafft er selbst in sehr kurzen Geschichten eine solche Dichte an Umfeld und Geschehen, dass man das Gefühl hat, trotzdem einen ganzen Roman gelesen zu haben. So ist es auch bei den 14 Geschichten dieses Bandes. Bei „Windsbraut“ entwickelt sich auf einer stürmischen Insel eine romantische Liebesbeziehung zwischen einem eher zurückgezogen lebenden Inselbewohner und einer amerikanischen Vogelkundlerin, die von den Inselbewohnern nur die Frau mit den Vögeln oder die Vogelfrau genannt wird. Sehr humorvoll wird eine Romanze aufgebaut, bis es schließlich in einem Desaster endet. In „Der freundliche Mörder“ geht es um einen Rekordversuch im Wachsein eines Radiomoderators, bei dem er die Leute auf der Straße durch ein Schaufenster zuschauen lässt. In "Chicxulub" erfährt ein Ehepaar vom Unfall ihrer Tochter, auf dem Weg in die Klinik leiden sie Qualen. Meteoriteneinschläge in Sibirien und in Mittelamerika demonstrieren die Unabwendbarkeit mancher Ereignisse und erhöhen mit ihrer ständigen Unterbrechung der laufenden Handlung die Spannung, die darin besteht, zu erfahren, wie es der Tochter geht. "Hier kommt" erzählt die Geschichte eines Mannes, der alles verloren hat und gerade auf der Straße wach geworden ist. So langsam wird ihm bewusst, dass ihn der Alkohol im Griff hat, weil alle seine Probleme verschwinden, sobald er etwas getrunken hat. Bis er schließlich ein Verbrechen beobachtet. "Geblendet" spielt auf den südamerikanischen Estancias, auf welcher sich ein Wissenschaftler an die Untersuchung der UV-Strahlung macht. Doch so unaufhörlich er den Estancieros von den negativen Auswirkungen der Strahlung auf Mensch und Tier predigt, so unnachgiebig muss er von einer Estancia zur nächsten ziehen. "Gegen die Wand" wird sprichwörtlich das Leben eines jungen Mannes gefahren, der sich vor dem Vietnamkrieg drückt, vom Kiffen auf harte Drogen umsteigt und nichts anderes als Rausch im Sinn hat, obwohl sich ihm Alternativen bieten. Fingerübungen sind diese Geschichten vom amerikanischen Autor, der selbst einen Großteil seiner Jugend als Hippie durchlebte, allemal. Dem Boyle-Leser wird die eine oder andere Figur nicht ganz fremd vorkommen. So weisen die Inselbewohner in "Windsbraut" eine gewisse Ähnlichkeit mit den kauzigen Einwohnern des Alaska-Örtchens Boynton auf und von dem rauschbesessenen Typen in "Gegen die Wand" gibt es in "Drop City" gleich eine ganze Kommune. Die Geschichten gleichen Charakterstudien, die früher oder später den Protagonisten und Antagonisten in seinen Romanen als Grundlage dienen. Die behandelten Themen sind sehr vielschichtig und obwohl so manche von ihnen mit einem Desaster endet, in welcher der Protagonist ein Chaos hinterlässt, sind viele sehr humorvoll geschrieben und treiben dem Leser ein Schmunzeln oder gar die Tränen ins Gesicht. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass er nicht alles so ernst nehmen sollte, wie es am Ende aussieht. Boyle ist perfekt in der Lage, mit dem zwinkernden Auge und eine alle Sinne ansprechende Weise seine Geschichten an die Leser zu bringen. In der deutschen Fassung wird er sehr passend von den beiden Übersetzern unterstützt.

Tierisch spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2010

Wieder ein toller Kurzgeschichtenband von T.C. Boyle! Boyles Geschichten leben vor allem von der erzählerischen Qualität. In der Handlung gibt es kaum effekthascherische Wendungen, was den Eindruck erweckt, der Autor hätte das Niedergeschriebene selbst so erlebt. Dadurch wirken die Geschichten nie erfunden. Der Grundton wirkt d... Wieder ein toller Kurzgeschichtenband von T.C. Boyle! Boyles Geschichten leben vor allem von der erzählerischen Qualität. In der Handlung gibt es kaum effekthascherische Wendungen, was den Eindruck erweckt, der Autor hätte das Niedergeschriebene selbst so erlebt. Dadurch wirken die Geschichten nie erfunden. Der Grundton wirkt distanziert und reportartig. Die Handlungen spielen sich in den unterschiedlichsten sozialen Milieus ab. Dabei kann Boyle die Welt eines reichen Pensionärs genauso unterhaltsam und authentisch schildern wie die eines 20-jährigen Barkeepers, einer verrückten Verhaltensforscherin oder eines Obdachlosen. Für Liebhaber von Kurzgeschichten (und denen, die es noch werden wollen) sehr zu empfehlen.

Zähne und Klauen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2010

Nach den wunderbaren Kurzgeschichten Sammlungen "Wenn der Fluß voll Whisky wär", "Schluß mit cool", "Fleischeslust", "Greasy Lake" und "Tod durch Ertrinken" hat Boyle erneut die Lust auf die kleine Form gepackt. In "Zähne und Klauen" präsentiert uns Boyle einmal mal mehr vierzehn Geschichten, die von grotesken Situationen, kauz... Nach den wunderbaren Kurzgeschichten Sammlungen "Wenn der Fluß voll Whisky wär", "Schluß mit cool", "Fleischeslust", "Greasy Lake" und "Tod durch Ertrinken" hat Boyle erneut die Lust auf die kleine Form gepackt. In "Zähne und Klauen" präsentiert uns Boyle einmal mal mehr vierzehn Geschichten, die von grotesken Situationen, kauzigen Gestalten und menschlichen Abgründen handeln. Versehen mit dem ihm eigenen, hintergründigen Humor und seiner Fabulierlust, sind die "kurzen Storys" so verdichtet und packend, dass man glaubt eher "kleine" Romane zu lesen. Interessant und abwechslungsreich!


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