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Hannas Töchter

Roman

Fischer TaschenBibliothek Band 51080

Marianne Fredriksson

(4)
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Beschreibung

Anna, Hanna und Johanna - drei Frauen, drei Generationen, eine Familie. "Hannas Töchter" ist die sensibel und zugleich kraftvoll erzählte Lebensgeschichte von drei Frauen, die die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte atemberaubend und einfühlsam nachvollziehen lässt. Marianne Fredriksson hat ein warmherziges und außergewöhnliches Buch über die Liebe in Zeiten des Umbruchs geschrieben.

Marianne Fredriksson wurde für diesen Roman in Schweden und Deutschland zur Autorin des Jahres gewählt.

Marianne Fredriksson wurde 1927 in Göteborg geboren. Als Journalistin arbeitete sie lange für bekannte schwedische Zeitungen und Zeitschriften. Im Jahre 1980 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Sämtliche Romane der Autorin wurden in Deutschland große Bestsellererfolge. Die Autorin starb am 12. Februar 2007.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51080-1
Reihe Fischer TaschenBibliothek 51080
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,4/9,4/2,5 cm
Gewicht 261 g
Originaltitel Anna, Hanna och Johanna
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Senta Kapoun

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Kundenbewertungen

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Klein aber fein
von ML aus Basel am 24.11.2009

Anhand der Gegenwart und Vergangenheit wird (eine) die Geschichte (Familien-)Geschichte Schwedens erzählt. Faszinierend, poetisch und mit angemessenen, klaren Worten erfahren wir die Geschichte von Hanna, Anna und Johanna. Diese drei Frauen, aus einer Familie und drei Generationen haben es nicht immer leicht. Doch immer find... Anhand der Gegenwart und Vergangenheit wird (eine) die Geschichte (Familien-)Geschichte Schwedens erzählt. Faszinierend, poetisch und mit angemessenen, klaren Worten erfahren wir die Geschichte von Hanna, Anna und Johanna. Diese drei Frauen, aus einer Familie und drei Generationen haben es nicht immer leicht. Doch immer finden sie ihre Erfüllung. Hierin liegt auch das Geheimnis des Buchs und die Magie. Ideal zum Verschenken und Geniessen, ein Buch, dass man nicht nur einmal liest!

Liebevolle und spannende Familiengeschichte
von Xirxe aus Hannover am 26.08.2009

Das Thema des Romans ist schnell erzählt: Die Lebensgeschichte dreier Frauen einer Familie in Schweden aus aufeinanderfolgenden Generationen, Großmutter, Mutter, Tochter. Daneben wird der Leserin und dem Leser in beeindruckender Art und Weise die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte vor Augen geführt.... Das Thema des Romans ist schnell erzählt: Die Lebensgeschichte dreier Frauen einer Familie in Schweden aus aufeinanderfolgenden Generationen, Großmutter, Mutter, Tochter. Daneben wird der Leserin und dem Leser in beeindruckender Art und Weise die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte vor Augen geführt. Beeindruckend finde ich wie es der Autorin gelingt, jeder ihrer Protagonistinnen eine eigene Sprache zu geben, die nicht nur die Zeit, sondern ebenso die Lebensverhältnisse widerspiegelt. Am Auffälligsten tritt dies gewiss bei Hanna zutage. Hanna, die Großmutter, geb. 1871, ist sicherlich die Ungebildetste der drei. Mit 12 vergewaltigt, schwanger und dadurch mit dem Makel als Hure gekennzeichnet, war sie von klein auf gezwungen, hart zu arbeiten um die Existenz ihrer Familie zu sichern. Nicht sie als Mensch war wichtig, sondern nur ihr Bemühen, ihre Arbeit, um ihren Kindern und ihrem Mann ein möglichst gesichertes Dasein zu bieten. Genauso stellt sich auch ihre Sprache dar: Keine Ich-Erzählung (statt dessen ein(e) allmächtige(r) Erzähler(in), schlichte, kurze Sätze, teilweise werden Wort- oder Satzteile einfach verschluckt. Nichts Überflüssiges, nur das Notwendigste. Alles was nicht unmittelbar dem Überleben dient, wird argwöhnisch betrachtet (lesen, musizieren, Zärtlichkeiten...). Es ist erschütternd zu erfahren, unter welch harten und zum Teil brutalen Bedingungen die Menschen zu dieser Zeit (und vermutlich nicht nur in Schweden) um ihre Existenz kämpften. Ganz anders bei Johanna, geb. 1902 und Anna, geb. 1937. Beide konnten sich weiterbilden und entsprechend ändert sich auch die Sprache: längere Sätze, reflektierter, bei Johannas Lebensbeschreibung ist sie zudem selbst die Erzählerin. Was vielleicht daran liegt, dass sie mit sich selbst am meisten eins war. Durch diese Wahl der unterschiedlichen Sprach-/Schriftweisen kommt man den Hauptfiguren dieses Romans trotz ihrer Unterschiedlichkeit und der Zeitabstände sehr nah. Und erkennt immer wieder, wieviel die einzelnen Personen mit ihren Vorfahren gemeinsam haben, auch wenn sie es nicht immer wahrhaben wollen. Ein wunderbares Buch: eine warmherzige, liebevolle Familiengeschichte durch die man nebenbei noch viel über die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft erfährt.

Ein außergewöhnliches Werk
von einer Kundin/einem Kunden aus Windischgarsten am 09.09.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein gelungenes Lesewerk von der ersten bis zur letzten Seite.


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