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Emilia Galotti / Minna von Barnhelm

Dramen

Fischer Klassik Band 90138

Für Friedrich Schlegel war das bürgerliche Trauerspiel ›Emilia Galotti‹ ein großes Beispiel »dramatischer Algebra«. Irgendwie aber wollen die Gleichungen dieses Stücks aus heutiger Sicht nicht mehr aufgehen. Das Bürgertum jedenfalls kommt mit seinem Tugendwahn im Stück mindestens so schlecht weg wie der despotische Adel. Und moderner als die Titelheldin ist ohnehin eher eine Figur wie die Gräfin Orsina mit ihrer bissigen Bemerkung: »Wie kann ein Mann ein Ding lieben, das, ihm zum Trotze, auch denken will? Ein Frauenzimmer, das denkt, ist ebenso ekel als ein Mann, der sich schminket.«

Mit den Beiträgen zu beiden Werken aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Portrait
Gotthold Ephraim Lessing, am 22. Januar 1729 in Kamenz geboren, studierte ab 1746 Theologie und ab 1748/49 Medizin in Leipzig und Wittenberg. Ab 1748 war er Theaterschriftsteller und Rezensent. 1750 begegnete er Voltaire, mit Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai war er eng befreundet. 1767 ging er als Dramaturg ans neu gegründete Nationaltheater nach Hamburg, 1770 wurde er Bibliothekar der Herzoglich-Braunschweigischen Bibliothek in Wolfenbüttel. Er starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig. Lessing gilt als der wichtigste Dramatiker der deutschen Aufklärung.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90138-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2 cm
Gewicht 206 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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9,80
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Ohnsorg-Theater des 18. Jahrhunderts
von Mandurah aus Wunstorf am 16.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war –... „Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war – und sogar für eine Stadt die Kriegsteuer vorschießt, steht er nach Ende des Krieges plötzlich völlig mittellos und von allen außer seinem treuen Diener Just im Stich gelassen da. Ein Arm ist durch eine Kriegsverletzung gelähmt, die Stadt will von dem ausgelegten Geld nichts mehr wissen, der König zweifelt an seiner Loyalität, seine anderen Diener sind alle mit seinem restlichen Hab und Gut durchgebrannt und so kommt es, dass er sich für seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht mehr gut genug findet. Statt sich jedoch von seinen Mitmenschen helfen zu lassen, blockt er alle Versuche ihn zur Vernunft zu bringen ab. Seine Verstocktheit geht so weit, dass er selbst Geld dann nicht annimmt, wenn es sich dabei tatsächlich um ehemalige Schulden ihm gegenüber handelt und seine Verlobung mit Minna von Barnhelm möchte er ebenfalls auflösen, denn was soll sie mit ihm als Versehrten, der keine Ehre mehr hat und ihr auch materiell nichts bieten kann. Doch seine Verlobte kämpft gemeinsam mit ihrer Bedienten auf raffinierte Weise um ihren Major und zum Schluss gibt es in allen Punkten für alle Beteiligen ein Happy End. Da das Lustspiel nicht mehr das jüngste ist, ist der Sprachstil und das übersteigerte Empfinden der Beteiligten für den Leser recht gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch in die damalige Zeit hineinversetzen kann, kommt voll auf seine Kosten, „Minna von Barnhelm“ dürfte damals für die Leute im Theater das gewesen sein, was uns heute das Ohnsorg-Theater ist.

Liebeswirren
von raubkatzal aus Wien am 12.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irrungen, Missverständnisse.. Die Liebe ist schon kompliziert, nicht nur für unsereins in der heutigen Zeit, auch für Major Tellheim und seine liebe Minna, die keine Chancen ungenützt lässt, zu beweisen, dass die Frauen doch das stärkere Geschlecht sind, und die Zügel in der Hand haben ;-)