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Buchners Schulbibliothek der Moderne / Genazino, Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

Text & Kommentar

Buchners Schulbibliothek der Moderne. Text & Kommentar Band 33

Friedbert Stühler

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Beschreibung

Der jugendliche Romanheld fliegt vom Gymnasium und tritt nur widerwillig eine Bürolehrstelle an. Seine Begabung liegt aber im Beobachten und Schreiben, und so findet er sich bald als Hobbyjournalist in einer interessanten Doppelexistenz. Der Weg seiner Selbstfindung mündet schließlich in den Wunsch, einen Roman zu schreiben.

Wilhelm Genazino, geb. 1943 in Mannheim, lebt heute als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main. 1998 erhielt er den 'Großen Literaturpreis' der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2004 den 'Georg-Büchner-Preis'. 2007 wurde Wilhelm Genazino mit dem 'Kleist-Preis' und der 'Corine' ausgezeichnet. 2010 erhielt er den 'Rinke-Sprachpreis', im Jahr 2012 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und 2014 den Samuel-Bogumil-Linde-Preis.

Friedbert Stühler (Jahrgang 1952) Studium in den Fachbereichen Germanistik, Klassische Philologie und Philosophie. Staatsexamen in Erlangen und Regensburg. Er unterrichtet am Herder-Gymnasium Forchheim Deutsch, Latein und Ethik. Mehrere Veröffentlichungen von unterrichtspraktischen Beiträgen in verschiedenen Fachzeitschriften.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Karl Hotz
Seitenzahl 137
Erscheinungsdatum 24.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7661-3983-2
Verlag Buchner, C.C.
Maße (L/B/H) 20,3/12,6/1,4 cm
Gewicht 154 g
Auflage Auflage 2009
Schulformen Sekundarstufe II
Klassenstufen 5. Klasse, 6. Klasse, 7. Klasse, 8. Klasse, 9. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch

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Kundenbewertungen

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Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
von P. Ritter aus Aschaffenburg am 03.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wilhelm Genazinos Romane strotzen vor ironisch-dramatischer Schönheit. So auch Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Der Autor zeichnet ein liebevoll, detailliertes Bild der 60er Jahre. Nur der junge Weigand will nicht so recht in diese „heile“ Welt passen. Er fliegt mit 17 vom Gymnasium, findet einfach keine Lehrstelle, obwohl ih... Wilhelm Genazinos Romane strotzen vor ironisch-dramatischer Schönheit. So auch Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Der Autor zeichnet ein liebevoll, detailliertes Bild der 60er Jahre. Nur der junge Weigand will nicht so recht in diese „heile“ Welt passen. Er fliegt mit 17 vom Gymnasium, findet einfach keine Lehrstelle, obwohl ihn seine Mutter unterstützt, wo sie nur kann. Getrieben von ihr stellt er sich in jedem möglichen Unternehmen vor, doch jedes Mal scheitert er an kleinen Hürden und sei es nur an der beschlagenen Kakaoflasche eines Vorgesetzten. Das stört den jungen Mann aber in keinster Weise, denn ihm ist klar das er Romancier werden möchte. Letztendlich findet seine Mutter aber doch eine Stelle für ihn und so schlittert Herr Weigand in ein Doppelleben ab, denn kurz, nachdem er die Stelle in der Spedition angetreten hat, ergattert er einen Posten beim örtlichen Anzeigeblatt. Tagsüber erledigt er von nun an allerhand Handlangertätigkeiten in der Spedition, am Abend besucht er Veranstaltungen für die Zeitung und nachts schreibt er seine Artikel. So begleitet ihn der Leser vom ersten Arbeitstag, über den ersten Kontakt zu „richtigen“ Schriftstellern, hin zum ersten Haschischrausch, bis zum tot seiner unerfüllten Liebe und dem Einzug in die eigene Wohnung. Das schöne an diesem Buch ist, das es so wahr ist. Auch wenn ich die 60er Jahre nicht miterlebt habe, hat mich Genazino auf keiner Seite zweifeln lassen, dass diese Geschichte nicht irgendwann, irgendwo passiert sein könnte. Wenn man Genazino ließt, gleitet man ab, in eine Welt, in der jedes kleine Detail wichtig erscheint und jedes Ereignis eine eigentümliche Schönheit birgt. Man identifiziert sich mit den Charakteren, möchte weinen, wenn sie weinen, schreien wenn ihnen zum Schreien zumute ist und letztendlich, wenn man die letzte Seite gelesen hat, bleibt ein Lächeln übrig.

ein kleines Glanzstück
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie schön es doch ist, wenn man noch nicht so genau weiß, was man will...zumindest, wenn man gerade 17 Jahre alt ist. Eigentlich ist nur klar und selbstverständlich , daß ein Leben als Künstler wahr und wahrhaftig ist...die Eltern, eher gesagt, die Mutter sieht es anders und so wird ein Doppelleben daraus...der junge Mann macht ... Wie schön es doch ist, wenn man noch nicht so genau weiß, was man will...zumindest, wenn man gerade 17 Jahre alt ist. Eigentlich ist nur klar und selbstverständlich , daß ein Leben als Künstler wahr und wahrhaftig ist...die Eltern, eher gesagt, die Mutter sieht es anders und so wird ein Doppelleben daraus...der junge Mann macht eine kaufmännische Lehre und ist in der Freizeit als Reporter unterwegs...nur mit der richtigen Frau ist das noch so eine Sache...alles ähnlich wie bei Kafka ! herrlich ironisch geschrieben und leider viel zu kurz....

In der Reihenfolge bitte
von Polar aus Aachen am 14.08.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei manchem mag die Reihenfolge anders lauten als bei Genazino und zuerst kommt die Wohnung, dann erst die Frau und vielleicht sogar ein Kind, wiederum andere fühlen sich zum Künstler berufen, und pflegen einen Roman in der Schublade, bevor sie die Frau an sich treffen, mit der sie ihr Leben teilen wollen. Wilhelm Genazinos Held... Bei manchem mag die Reihenfolge anders lauten als bei Genazino und zuerst kommt die Wohnung, dann erst die Frau und vielleicht sogar ein Kind, wiederum andere fühlen sich zum Künstler berufen, und pflegen einen Roman in der Schublade, bevor sie die Frau an sich treffen, mit der sie ihr Leben teilen wollen. Wilhelm Genazinos Held, mit Büchern großgeworden, entscheidet sich als erstes für eine Frau und teilt das Schicksal der meisten Männer, er muß plötzlich feststellen, daß man als Paar womöglich doch nicht so gut zurechtkommt, zumal wenn man der Mutter zuliebe einer Tätigkeit nachgeht, die einem aufgezwungen wurde, man heimlich ein Doppelleben als Reporter führt und einem als einzige Entscheidung noch bleibt, neben welcher Frau man aufwachen möchte. Da kann man schon kritisch abwägen, unsicher werden, vielleicht noch einer Nebenbuhlerin eine Chance einräumen. Wie alles ineinander hängt, das eine nicht ohne das andere will, die vorgestellte Freiheit nie den Status der Rebellion erreicht, wird von Genazino mit soviel Humor ausgeschmückt, daß man sich als Leser einmal mehr bei diesem Autor nur über eines ärgert: Zu kurz geraten, Herr Genazino. Sie lassen es zu, daß uns ihre Helden ans Herz wachsen und dann ist der Roman schon aus. Gut, daß kurz darauf ein neues Kabinettstück erscheint.


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