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Kabale und Liebe

Ein bürgerliches Trauerspiel

Klassiker aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Kabale und Liebe ist ein bürgerliches Trauerspiel, welches in 5 Akte gegliedert ist. Die Uraufführung fand am 15. April 1784 in Frankfurt statt.
Mittelpunkt des Stückes ist die Liebesgeschichte eines Adeligen mit einer Bürgerlichen, welche vom Vater des Liebenden untersagt und integriert wird. Eine solche Liebe war im 18. Jahrhundert praktisch chancenlos. Adlige nahmen sich zwar Mätressen aus dem bürgerlichen Stand, aber gewiss keine Ehefrauen.
Die Liebe zwischen Ferdinand von Walter, dem Sprössling des Präsidenten an einem deutschen Fürstenhof, und Luise Miller, der Tochter eines mittellosen Musikmeisters und obendrein im Gefängnis samt seiner Frau, hat keine guten Zukunftsaussichten. Um den jungen Adligen von seiner unangemessenen Freundin abzubringen und der mächtigeren Mätresse des Fürsten, Lady Milford, in die Arme zu führen, entwerfen Präsident von Walter und sein Sekretär Wurm eine Intrige: Luise wird - als Bedingung für die Freilassung ihrer Eltern aus dem Gefängnis - ein Brief an einen angeblichen Geliebten diktiert. Dieser soll Ferdinand von Luises Untreue überzeugen und entzweien.
Ferdinand stellt allerdings seinen angeblichen Nebenbuhler und Luise zur Rede. Sie ist jedoch durch einen Eid zum Schweigen verpflichtet. Erst als der verzweifelte Ferdinand sich und seine Geliebte vergiftet, gesteht sie im Sterben die Wahrheit. Selbst dem Tode nahe verzeiht Ferdinand dem Vater, bevor er dessen Kabale erliegt.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 76
Erscheinungsdatum 28.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-640-16793-7
Verlag GRIN Publishing
Maße (L/B/H) 21/14,8/0,5 cm
Gewicht 122 g
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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15,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Stürmische Intrige und Drängende Liebe

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

"Kabale und Liebe" ist eines der bekanntesten Dramen Friedrich Schillers und ein bedeutendes Werk des Sturm und Drang. Das Trauerspiel handelt von zwei Liebenden, Luise Miller und Ferdinand von Walter, deren Beziehung unter keinem guten Stern steht. Da sie aus verschiedenen sozialen Schichten stammen, sind ihre Väter mit dieser Verbindung alles andere als einverstanden. Ferdinand ist für Größeres vorgesehen und sein Vater lässt nichts unversucht um seinen Willen durchzusetzen. Mir hat dieses Drama gut gefallen. Es ist interessant aufgebaut und aufgrund der überschaubaren Charaktere übersichtlich und einfach zu lesen. Daher eignet sich dieses Werk hervorragend als Einstieg in die Welt der Dramen, auch wenn man eher an Prosa gewöhnt ist.

Gesselschaftliche Unsittilichkeiten.

Fabian Greiter, Thalia-Buchhandlung Linz

Ein Adliger der eine Bürgerliche liebt? Unvorstellbar! Zumindest zu Schillers Lebzeiten. Und genau das wird kritisiert. Es kommt wie es kommen muss: Die Protagonisten sind tot und die Trauer groß. Was lernen wir daraus? Gesellschaftliche Zwänge sind schlecht, Suizid noch schlechter. Schreibt euch das hinter die Ohren liebe Kinder.

Kundenbewertungen

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Optimal für den Unterricht
von einer Kundin/einem Kunden aus Werder (Havel) am 27.03.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Preis-Leistungsverhältnis ist hier sehr gut. Es ist halt ein Buch, welches optimal für den Schulunterricht gemacht ist. Ansonsten ist Kabale und Liebe ein typischer Klassiker, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Da es hier nichts zu bemängeln gibt, gibt es volle fünf Sterne.

Gesellschaftskritik anno 1784
von Jakob B. aus Laberweinting am 08.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Lui... Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Luise und anschließend sich selbst vergiftet, damit er sie im Himmel heiraten kann. Schiller hat dieses bürgerliche Trauerspiel 1784 veröffentlicht, es zählt bis heute zu seinen erfolgreichsten Werken und ist ein echter „Klassiker“ der Sturm-und-Drang-Zeit. Hier wird die Gesellschaft kritisiert – insbesondere der absolutistische Hof, das zu konservative Bürgertum, die Intrigenvielfalt, das Mätressenwesen usw. Doch heute noch genießt dieses Werk hohe Aktualität, da sich die Gesellschaft noch nicht grundlegend geändert hat.

Meine Meinung
von einer Kundin/einem Kunden aus Michendorf am 23.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Luise Miller und Ferdinand von Walter lieben sich. Allerdings ist ihre Liebe verboten, da die feudale Ständegesellschaft es verbietet. Und so schmieden der hinterlistige Sekretär Wurm, der Präsident von Walter und der schleimige Hofmarschall von Kalb eine feingesponnene Intrige, die dem Liebespaar letztendlich den Tod bringt … ... Luise Miller und Ferdinand von Walter lieben sich. Allerdings ist ihre Liebe verboten, da die feudale Ständegesellschaft es verbietet. Und so schmieden der hinterlistige Sekretär Wurm, der Präsident von Walter und der schleimige Hofmarschall von Kalb eine feingesponnene Intrige, die dem Liebespaar letztendlich den Tod bringt … Du hast ein Herz, lieber Walter. Ich kenne es. Warm wie das Leben ist deine Liebe und ohne Schranken wie's Unermessliche – Schenken sie einer Edeln und Würdigern – sie wird die Glücklichsten ihres Geschlechts nicht beneiden - - (Tränen unterdrückend.) mich sollst du nicht mehr sehn – Das eitle betrogene Mädchen verweine seinen Gram in einsamen Mauern, um seine Tränen wird sich niemand bekümmern – Leer und erstorben ist meine Zukunft – Doch werd ich noch je und je am verwelkten Strauß der Vergangenheit riechen. (Indem sie ihm mit abgewandtem Gesicht ihre zitternde Hand gibt.) Leben Sie wohl, Herr von Walter. Meine Meinung: Als wir es im Deutschunterricht ausgeteilt bekamen, haben wir alle natürlich gestöhnt. Auch das noch! Ein altes Buch in komischer Sprache geschrieben. Das dachte ich auch zuerst. Die erste Szene las ich drei Mal und verstand sie trotzdem nicht. Ich las trotzdem weiter. Und so langsam gewöhnte ich mich an die Sprache, die Handlungen, die ständigen Dialoge. Ich konnte mit Luise mitfühlen, aber auch mit Lady Milford. Immer wenn Kalb seinen Auftritt hatte, musste ich schon unwillkürlich grinsen. Mir war auch von Anfang an klar, dass beide sterben würden. Trotzdem ging mir ihr „Limonaden-Tod“ sehr nahe. Und: Ich hatte es freiwillig und ohne Aufforderung zu Ende gelesen. Fazit: Ein tolles, wenn auch altes Buch. Auf jeden Fall ein Klassiker! Und Leseratten, die Romeo & Julia lieben, müssen es gelesen haben ...