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>>Geschenkideen zu Weihnachten - Buch-Schnäppchen, die begeistern*

Laher, L: Herzfleischentartung

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buch.Preis 2001

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Kunststoff-Einband
gebundene Ausgabe
Wider besseres Wissen konstatiert ein Arzt im Innviertler NS-Lager Weyer lange Zeit harmlose Todesursachen - bis er Ende 1940 mitten im Dritten Reich die Staatsanwaltschaft einschaltet. Ludwig Lahers Roman ist ein beklemmendes Werk, das sich über weite Strecken der Sprache und Logik der Mörder bedient.
Portrait

Ludwig Laher, geboren 1955 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg, Dr. phil.; lebt in St. Pantaleon Oberösterreich). Er schreibt Prosa, Lyrik, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Übersetzungen; dazu kommen wissenschaftliche Arbeiten. Mehrere Bücher, bei Haymon: Selbstakt vor der Staffelei. Erzählung (1998), Wolfgang Amadeus junior: Mozart Sohn sein. Roman (1999), Herzfleischentartung. Roman (2001), So also ist das / So That's What It's Like. Zweisprachige Anthologie (2002), Aufgeklappt. Roman (2003), Folgen. Roman (2005), Und nehmen was kommt. Roman (2007). Ixbeliebige Wahr-Zeichen? Über Schriftsteller-'Hausorthographien' und amtliche Regel-Werke (Studienverlag, 2008). Zuletzt: Einleben. Roman (2009) und Verfahren. Roman (2011, Longlist des Deutschen Buchpreises 2011).

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 194
Erscheinungsdatum 12.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85218-808-9
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/11,5/1,8 cm
Gewicht 200 g
Auflage 1
Verkaufsrang 31690
Buch (Kunststoff-Einband)
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9,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Ein Muss für jeden Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2019

Dieses Buch gibt in einem beängstigend klaren Stil die Grausamkeiten zweier Arbeitslager wieder, die in der Geschichte vergessen wurden und erst durch Laher wieder ans Licht getreten sind. Besonders abstoßend wirken die Verwendung des NS-Jargons an gezielten Stellen, sodass man als Leser der Gegenwart einen Eindruck davon bekomm... Dieses Buch gibt in einem beängstigend klaren Stil die Grausamkeiten zweier Arbeitslager wieder, die in der Geschichte vergessen wurden und erst durch Laher wieder ans Licht getreten sind. Besonders abstoßend wirken die Verwendung des NS-Jargons an gezielten Stellen, sodass man als Leser der Gegenwart einen Eindruck davon bekommt, wie damals über Menschen gesprochen und wie mit ihnen umgegangen wurde. Das Buch deckt in ungeschönter Weise die Verbrechen der NS-Offiziere auf und hört nicht 1945 auf, sondern verfolgt die Geschehnisse bis 1955. Diese letzten 10 Jahre thematisieren die Verurteilung der Verbrecher, die zumeist lächerlich milde ausfiel. Besonders empfehlenswert ist das Nachwort, in dem Laher von den Folgen der Buchveröffentlichung schreibt. Also unbedingt mitlesen! Ich hatte Gänsehaut. Für mich eines der besten und schockierensten Bücher, die ich je gelesen habe.

Faszinierend
von Ziza aus AUSTRIA am 30.05.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe dieses Buch mit 18 gelesen und es ist wirklich außergewöhnlich gut. Laher schreibt in einem unvergleichlichen Stil. Es gab Textpassagen die ich Zigmal gelesen habe. Dieses Buch ist mehr als nur empfehlenswert.