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Dead / Alex Cross Bd.13

Thriller

Alex Cross Band 13


Auge um Auge, Blut für Blut …

Zwei kaltblütige Psychopathen, ein Ziel: Alex Cross muss sterben! Der 13. Fall für den weltberühmten Profiler Alex Cross.

Washington D.C. ist geschockt und fasziniert von einem Mörder, der seine Taten spektakulär und mit größtmöglichem Publikum in Szene setzt. In Colorado plant ein anderes kriminelles Superhirn in einem Hochsicherheitsgefängnis seine triumphale Rückkehr in die Freiheit. Beide Psychopathen haben einen Mann im Fadenkreuz: den Profiler Alex Cross. Sie spielen ein Katz-und-Maus-Spiel, eiskalt, rachsüchtig, medienwirksam. Sie halten sich für diabolischer, als alle anderen Massenmörder je zuvor. Und sie sind sich ihrer Sache sehr sicher. Zu sicher?

Ein diabolischer Thriller mit höchstem Blutgerinnungsfaktor - noch nie hat Patterson die Spannung gnadenloser auf die Spitze getrieben!

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Der 13. Fall für den Kultermittler Alex Cross. In "Dead" kehrt Kyle Craig zurück, den Cross schon in seinem genialen 2. Fall " ... denn zum Küssen sind sie da" (erfolgreich verfilmt mit Morgan Freeman) auf die Spur kam. Der 13. Fall beweist erneut: Alex Cross gehört zu den besten Ermittlern der Weltliteratur! Wie immer packt einen James Patterson mit dem ersten Satz und schickt den Leser durch Nervenaufreibende 127. Kapitel. "Dead" ist teuflisch und hinterhältig, das Ende gemein - und das erste Blut fließt schon für den 14. Fall.
Portrait
James Patterson, geboren 1947, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Auch die Romane seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den »Women's Murder Club« erreichen regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.
… weiterlesen
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  • Bei der förmlichen Urteilsverkündung in Alexandria, Virginia, wegen elffachen Mordes bekam der ehemalige FBI-Agent und Serienmörder Kyle Craig, genannt das Superhirn, von der US-Bezirksrichterin Nina Wolff eine herablassende Gardinenpredigt zu hören. So fasste er zumindest die richterliche Schelte auf: als eindeutige persönliche Kränkung, die er sich sehr zu Herzen nahm.
    "Mr Craig, Sie sind in jeder nur denkbaren Hinsicht das bösartigste menschliche Wesen, das mir in diesem Gerichtssaal je gegenübergestanden hat, und ich habe schon etliche abscheuliche Charaktere ..."
    Craig unterbrach sie. "Ganz herzlichen Dank, Frau Richterin. Ich fühle mich von Ihren freundlichen und, dessen bin ich mir gewiss, wohl bedachten Worten geehrt. Wer wäre nicht erfreut, der Beste zu sein? Fahren Sie fort, bitte. Das ist Musik in meinen Ohren."
    Die Richterin Wolff nickte bedächtig, dann fuhr sie fort, als hätte Craig kein Wort gesagt.
    "Als Wiedergutmachung für die unaussprechlichen Morde und die vielen Misshandlungen, die Sie begangen haben, verurteile ich Sie hiermit zum Tode. Die Zeit bis zum Vollzug der Strafe werden Sie in einem Hochsicherheitsgefängnis zubringen. Dort müssen Sie auf sämtliche normalen zwischenmenschlichen Kontakte verzichten. Sie werden niemals wieder die Sonne sehen. Schafft ihn mir aus den Augen!"
    "Sehr dramatisch", rief Kyle Craig der Richterin Wolff zu, während er aus dem Gerichtssaal geführt wurde. "Aber Sie irren sich gewaltig. Sie haben sich soeben selbst zum Tod verurteilt.
    Ich werde die Sonne sehr wohl wieder sehen, und dann werde ich Sie sehen, Frau Richterin Wolff. Darauf können Sie Gift nehmen. Ich werde auch Alex Cross wieder sehen. Mit Sicherheit werde ich Alex Cross wieder sehen. Und seine reizende Familie. Ich gebe Ihnen mein Wort, mein feierliches Versprechen vor dieser versammelten Zeugenschar, diesem jämmerlichen Publikum aus sensationslüsternen Gaffern und Pressehyänen und allen anderen, die mich heute mit ihrer Anwesenheit beehren. Kyle Craig wird euch keine Ruhe lassen."
    Im Auditorium, inmitten der "sensationslüsternen Gaffer und Pressehyänen", saß auch Alex Cross. Er hörte die leeren Drohungen seines einstigen Freundes. Er konnte nur hoffen, dass das Hochsicherheitsgefängnis in Florence wirklich so sicher war, wie es angeblich sein sollte.

    2

    Auf den Tag genau vier Jahre später saß, oder besser ausgedrückt, schmorte Kyle Craig noch immer im Hochsicherheitsgefängnis in Florence, Colorado, rund hundertsechzig Kilometer von Denver entfernt. Während der ganzen Zeit hatte er die Sonne kein einziges Mal gesehen. Er hatte so gut wie keine menschlichen Kontakte gehabt. Seine Wut wurde größer, trieb Blüten, und das war, wenn man es sich recht überlegte, eine fürchterliche Vorstellung.
    Zu seinen Mitgefangenen gehörten unter anderem der "Unabomber" Ted Kaczynski, der Drahtzieher des Bombenattentats von Oklahoma City, Terry Nichols, sowie die Al-Kaida-Terroristen Richard Reid und Zacarias Moussaoui. Auch sie hatten in letzter Zeit nicht viel Sonnencreme gebraucht. Die Gefangenen waren dreiundzwanzig Stunden am Tag in schalldichten, zwei mal vier Meter großen Betonzellen eingesperrt, vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten, sieht man von ihren Rechtsanwälten und den Wachen ab. Irgendjemand hatte die Erfahrung der Einsamkeit im Hochsicherheitsgefängnis von Florence einmal als ein "tagtägliches Sterben" bezeichnet.
    Sogar Kyle musste zugeben, dass die Flucht aus Florence eine beängstigende Herausforderung und vielleicht sogar unmöglich war. Um die Wahrheit zu sagen: Noch nie war sie einem Insassen geglückt, noch nicht einmal ansatzweise. Und doch konnte man hoffen, man konnte träumen, man konnte tüfteln und gelegentlich ein wenig die Fantasie bemühen. Man konnte auf jeden Fall eine kleine Revanche planen.
    Sein Fall war derzeit im Revisionsverfahren, und er bekam einmal in der Woche Besuch von Mason Wainwright, seinem Anwalt aus Denver. Auch heute kam er wieder pünktlich um 16 Uhr, so wie jedes Mal.
    Mason Wainwright trug einen langen, silbergrauen Pferdeschwanz, abgewetzte schwarze Cowboystiefel und einen keck in den Nacken geschobenen Cowboyhut, dazu eine Wildlederjacke, einen Gürtel aus Schlangenleder sowie eine große Hornbrille, die ihn wie einen gebildeten Country-and-Western-Sänger oder aber wie einen College-Professor mit einer Schwäche für Country and Western aussehen ließ, je nachdem. Für einen Rechtsanwalt war er wirklich eine ziemlich merkwürdige Erscheinung, aber Kyle Craig eilte der Ruf der Genialität voraus, und so wurde seine Entscheidung für Wainwright von niemandem ernsthaft in Frage gestellt.
    Craig und Wainwright umarmten sich zur Begrüßung. Wie jedes Mal flüsterte Kyle dabei dem Rechtsanwalt ins Ohr: "Hier drin sind keine Videoaufnahmen gestattet, richtig? Diese Vorschrift ist immer noch in Kraft? Sind Sie sicher, Mr Wainwright?"
    "Keine Videoaufnahmen", erwiderte Wainwright. "Selbst hier in diesem erbärmlichen Höllenloch gilt das Anwaltsgeheimnis. Ich bedaure, dass ich nicht mehr für Sie tun kann. Ich möchte mich wirklich aufrichtig dafür entschuldigen. Sie wissen, was ich für Sie empfinde."
    "Ihre Loyalität steht für mich außer Frage, Mason."
    Im Anschluss an die Umarmung setzten sich Craig und der Rechtsanwalt einander an einen grauen Metalltisch, der fest im Betonboden verankert war, gegenüber. Auch die Stühle standen unverrückbar.
    Jetzt richtete Kyle acht gezielte Fragen an den Anwalt, immer dieselben Fragen, Woche für Woche. Er stellte sie in schneller Folge, ohne seinem Rechtsbeistand Zeit für eine Antwort zu lassen. Dieser saß in respektvollem Schweigen da.
    "Truman Capote, der große Tröster aller eingekerkerten Massenmörder, hat einmal gesagt, dass er sich vor zwei Dingen und nur vor diesen beiden Dingen fürchtet. Also was ist schlimmer, verraten oder verlassen zu werden?", begann Kyle Craig, um sofort zur nächsten Frage überzugehen.
    "Wann haben Sie sich zum allerersten Mal gezwungen, nicht zu weinen, und wie alt waren Sie da?"
    Und dann: "Verraten Sie mir mal, Herr Rechtsanwalt, wie lange dauert es im Durchschnitt, bis ein Ertrinkender das Bewusstsein verliert?
    Was mich neugierig macht: Finden Morde eigentlich überwiegend im Inneren oder im Freien statt?
    Warum gilt Lachen bei Beerdigungen als anstößig, während man bei Hochzeiten ungestraft weinen darf?
    Kann man eine Hand auch dann noch klatschen hören, wenn man alles Fleisch von ihr entfernt hat?
    Auf wie viele Arten kann man eine Katze häuten, wenn man will, dass sie während der ganzen Prozedur am Leben bleibt?
    Und, ach ja, was machen eigentlich meine Boston Red Sox?"

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 381
Erscheinungsdatum 14.04.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37204-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,3/12,5/3 cm
Gewicht 321 g
Originaltitel Double Cross (Alex Cross 13)
Übersetzer Leo Strohm
Buch (Taschenbuch)
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10,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
2
2
1
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2018
Bewertet: anderes Format

Ein raffiniertes Katz und Maus Spiel, bei dem Alex Cross in großer Gefahr schwebt. Rasant und actiongeladener Thriller vom Feinsten.

James Patterson - Dead
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 06.05.2011

er wird puplikums-killer genannt, denn er tötet seine opfer vor immer größer werdendem publikum. sein erstes opfer ist eine berühmte krimi-autorin. diese wird nackt aus dem 12. stock ihrer wohnung bei lebendigem leib auf die straße geschmissen. als hinweis hinterlässt er lediglich leere postkarten und ein video, mit grüßen an al... er wird puplikums-killer genannt, denn er tötet seine opfer vor immer größer werdendem publikum. sein erstes opfer ist eine berühmte krimi-autorin. diese wird nackt aus dem 12. stock ihrer wohnung bei lebendigem leib auf die straße geschmissen. als hinweis hinterlässt er lediglich leere postkarten und ein video, mit grüßen an alex cross. dieser hat sich eigentlich zur ruhe gesetzt und betreibt eine private psychologie-praxis. doch hier wird der drachentöter in ihm wieder geweckt. alex findet heraus, dass die postkarten alle in kansas city hergestellt wurden, genau wie andere hinweise, die bei späteren mordopfern gefunden werden. k.c., die initialen seines schlimmsten feindes: kyle craig. diesem ist zwischenzeitlich die spektakuläre flucht aus einem hochsicherheitsgefängnis geglückt. kaum in freiheit, geht das morden, nicht nur auf dem amerikanischen kontinent, weiter. zurück in washington d.c. kommt es zu einem showdown, als john sampson, der beste freund und kollege von alex cross verschleppt wird. nun sieht sich alex den mördern gegenüber, dem publikums-killer und kyle craig ...

Band 13 der Alex Cross-Reihe
von Vito Corleone am 22.10.2010

Dead ist mein erster Thriller der Alex Cross-Reihe. Habe mir einfach mal Band 13 besorgt. Da ich die Lindsay Boxter-Serie von James Patterson kenne, wollte ich hier einfach mal reinschnuppern. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Der Autor schreibt sehr flüssig - "wie immer". Die einzelnen Kapitel sind kurz und spannend..v... Dead ist mein erster Thriller der Alex Cross-Reihe. Habe mir einfach mal Band 13 besorgt. Da ich die Lindsay Boxter-Serie von James Patterson kenne, wollte ich hier einfach mal reinschnuppern. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Der Autor schreibt sehr flüssig - "wie immer". Die einzelnen Kapitel sind kurz und spannend..vielleicht fang ich irgendwann mal mit der Alex Cross -Reihe an...aber nur vielleicht...von mir 3 Sterne.. Idee : 3 Sterne / Spannung : 3 Sterne / Unterhaltungswert : 3 Sterne Gesamt : 3 Sterne