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Der Tempel der vier Winde / Das Schwert der Wahrheit Bd.4

Der Tempel der vier Winde

Das Schwert der Wahrheit Band 4

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe Die Liebe von Richard und Kahlan ist stärker als der Tod, stärker als das Schicksal, sogar stärker als das absolut Böse. Das unvorstellbar Böse aus der Alten Welt streckt seine Klauen nach den Midlands aus. Richard, der Sucher der Wahrheit, und seine geliebte Kahlan sind die Einzigen, die es aufhalten können. "Wer einmal mit Terry Goodkinds ′Schwert der Wahrheit′ begonnen hat, kann nicht wieder davon lassen! Pure Magie!" Romantic Times "′Das Schwert der Wahrheit′ ist eine wunderbar phantasievolle und aufregende Fantasy-Saga!" Kirkus Reviews "Eine phänomenale Fantasy, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt!" Piers Anthony
Portrait
Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.
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  • Erlaubt, da¿ich ihn t¿te¿, sagte Cara. Ihre Stiefelschritte knallten wie harte Peitschenhiebe auf dem polierten Marmorboden.
    Die geschmeidigen Lederstiefel, die Kahlan unter ihrem eleganten, wei¿n Konfessorenkleid trug, scharrten leise ¿ber den kalten Stein, als sie versuchte mitzuhalten, ohne in einen Laufschritt zu verfallen.
    ¿Nein.¿
    Cara zeigte keinerlei Reaktion. Sie richtete die blauen Augen geradeaus auf den breiten Korridor, der sich bis in die Ferne erstreckte. Ein Dutzend d'Haranische Soldaten in Leder und Kettenr¿stung, mit schmucklosen Schwertern in der Scheide oder halbmondf¿rmigen, an der G¿rtelhalterung eingehakten Streit¿en, kreuzten unmittelbar vor ihnen an einem Quergang ihren Weg. Sie hatten die Waffen zwar nicht gezogen, aber sie hielten die Griffe aus Holz allzeit bereit fest in der Hand und beobachteten mit wachsamen Augen gewissenhaft die Schatten zwischen den T¿r¿ffnungen und S¿en zu beiden Seiten. Die Konzentration, mit der sie zur Sache gingen, wurde durch ihre fl¿chtige Verbeugung vor Kahlan nur kurz unterbrochen.
    ¿Wir k¿nnen ihn nicht einfach t¿ten¿, versuchte Kahlan zu erkl¿n. ¿Wir brauchen Antworten.¿
    Eine Braue schnellte ¿ber einem eiskalten, blauen Auge in die H¿he. ¿Oh, ich hatte nicht gesagt, da¿er uns vor seinem Tod keine Antworten geben wird. Wenn ich mit ihm fertig bin, wird er auf jede Frage antworten, die Ihr ihm stellt.¿ Ein freudloses L¿eln huschte wie ein Geist ¿ber ihr makelloses Gesicht. ¿Das ist die Aufgabe einer Mord-Sith: Leute dazu zu bringen, da¿sie Fragen beantworten¿ - sie hielt inne, w¿end sie abermals l¿elte und deutlichen Stolz an den Tag legte -, ¿bevor sie sterben.¿
    Kahlan seufzte tief. ¿Das ist jetzt nicht mehr Eure Aufgabe und nicht mehr Euer Leben, Cara. Eure Aufgabe besteht jetzt darin, Richard zu besch¿tzen.¿
    ¿Eben aus diesem Grund solltet Ihr mir erlauben, ihn zu t¿ten. Wir sollten kein Risiko eingehen, indem wir den Mann am Leben lassen.¿
    ¿Nein. Zuerst m¿ssen wir herausfinden, was gespielt wird, und wir werden es nicht auf Eure Art tun.¿
    Caras L¿eln, so humorlos es war, verschwand wieder. ¿Wie Ihr wollt, Mutter Konfessor.¿
    Kahlan fragte sich, wie die Frau es geschafft hatte, so schnell in ihre hautenge rote Lederkleidung hineinzukommen. Wenn es auch nur die geringsten Schwierigkeiten gab, schien wie aus dem Nichts wenigstens eine der drei Mord-Sith aufzutauchen. Auf Rot, betonten sie oft, sah man kein Blut.
    ¿Hat dieser Mann das auch ganz bestimmt gesagt? Waren das genau seine Worte?¿
    ¿Ganz recht, Mutter Konfessor, genau das waren seine Worte. Ihr solltet mir erlauben, ihn zu t¿ten, bevor er Gelegenheit hat, sie wahr zu machen.¿
    Kahlan ¿berging die neuerliche Bitte. Die beiden eilten den Flur entlang. ¿Wo ist Richard?¿ ¿Soll ich Lord Rahl holen gehen?
    ¿Nein! Ich will nur wissen, wo er ist, falls es ¿ger gibt.¿ ¿Ich m¿chte meinen, das kann man durchaus als ¿ger bezeichnen.¿
    ¿Ihr sagtet, der Mann werde von wenigstens zweihundert Soldaten mit Waffengewalt festgehalten. Wieviel Unheil kann ein einzelner Mann bei all den Schwertern, ¿ten und Pfeilen hier anrichten?¿
    ¿Mein fr¿herer Meister, Darken Rahl, wu¿e, da¿man eine Gefahr nicht immer mit Stahl allein abwenden kann. Deswegen hatte er stets einsatzbereite Mord-Sith in der N¿.¿
    ¿Dieser gottlose Kerl h¿e Menschen umgebracht, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob sie tats¿lich eine Gefahr f¿r ihn darstellen. Richard ist nicht so, und ich auch nicht. Wenn ich wirklich bedroht bin, dann z¿gere ich nicht zu handeln, das wi¿ Ihr. Aber wenn dieser Mann mehr ist, als er scheint, wieso zieht er dann vor all dem Stahl so ¿stlich den Kopf ein? Au¿rdem bin ich den Gefahren, die Stahl nicht abwenden kann, als Konfessor wohl kaum schutzlos ausgeliefert.
    Wir d¿rfen nicht den Kopf verlieren. Und vor allem sollten wir keine voreiligen Schl¿sse ziehen, die vielleicht unbegr¿ndet sind.¿
    Kahlan merkte, da¿sie der Frau um einen halben Schritt voraus war. Sie verlangsamte ihr Tempo, ging jedoch weiter forsch voran. ¿Wir reden hier schlie¿ich ¿ber Richard.¿
    Cara grinste geziert. ¿Ihr seid ebenso besorgt wie ich.¿
    ¿Nat¿rlich. Aber nach allem, was wir wissen, und falls dieser Mann tats¿lich mehr ist, als er scheint, k¿nnte es eine Falle sein, die zuschnappt, wenn wir ihn t¿ten.¿
    ¿Da k¿nntet Ihr recht haben, aber das ist der Zweck der Mord-Sith.¿
    ¿Also, wo ist Richard?¿
    Cara packte das rote Leder an ihrem Handgelenk, zog den gepanzerten Handschuh stramm und ballte die Hand zur Faust. Ihr Strafer, eine f¿rchterliche Waffe, die nichts weiter zu sein schien als ein fingerdicker, ein Fu¿langer Lederstab, baumelte allzeit bereit an einer d¿nnen Goldkette an ihrem Handgelenk. Sein Gegenst¿ck hing an einer Kette um Kahlans Hals, stellte in den H¿en der Mutter Konfessor jedoch keine Waffe dar. Er war ein Geschenk von Richard, ein Geschenk, das f¿r die Schmerzen und die Opfer stand, die beide durchgemacht hatten.
    ¿Er ist drau¿n hinter dem Palast, in einem der G¿en.¿ Cara deutete ¿ber ihre Schulter. ¿In dem dort hinten. Raina und Berdine sind bei ihm.¿
    Kahlan war erleichtert, da¿die beiden anderen Mord-Sith auf ihn aufpa¿en. ¿Hat das etwas mit der ¿erraschung zu tun, die er f¿r mich hat?¿
    ¿Mit welcher ¿erraschung?¿
    Kahlan l¿elte. ¿Er hat Euch doch bestimmt davon erz¿t, Cara.¿
    Cara sah sie kurz verstohlen aus den Augenwinkeln an. ¿Nat¿rlich hat er mir davon erz¿t.¿ ¿Und, was ist es?¿
    ¿Er hat mir aufgetragen, Euch nichts davon zu sagen.¿
    Kahlan zuckte die Achseln. ¿Ich werde ihm nicht verraten, da¿Ihr mir davon erz¿t habt.¿
    Caras Lachen, wie zuvor schon ihr L¿eln, war g¿lich humorlos. ¿Lord Rahl verf¿gt ¿ber die seltsame Eigenschaft, Dinge herauszufinden, vor allem die, die man vor ihm verbergen will.¿
    Davon konnte Kahlan ein Lied singen. ¿Und was tut er nun da drau¿n?¿
    Die Muskeln in Caras Kiefer spannten sich. ¿Was man halt drau¿n so macht. Ihr kennt Lord Rahl, er h¿ sich gerne unter freiem Himmel auf.¿
    Kahlan schaute hin¿ber und erkannte, da¿Caras Gesicht fast so rot geworden war wie ihre Lederkleidung. ¿Und was macht er nun?¿
    Cara r¿perte sich in ihre gepanzerte Faust. ¿Er z¿t Backenh¿rnchen.¿
    ¿Er macht was? Ich habe Euch nicht verstanden.¿
    Cara machte eine ungeduldige Handbewegung. ¿Er meinte, die Backenh¿rnchen seien herausgekommen, weil es wieder w¿er wird. Er z¿t sie.¿ Sie blies beleidigt die Wangen auf. ¿Mit K¿rnern.¿
    Die Vorstellung, da¿Richard, der Mann, den sie liebte, der Mann, der die Herrschaft ¿ber D'Hara an sich gerissen hatte und dem jetzt ein gro¿r Teil der Midlands aus den H¿en fra¿ Backenh¿rnchen beibrachte, ihm K¿rner aus der Hand zu fressen, lie¿Kahlan schmunzeln.
    ¿Nun, das klingt doch ganz harmlos - Backenh¿rnchen zu f¿ttern.¿
    Cara ballte erneut die Faust, w¿end sie zwischen zwei d'Haranischen Wachposten hindurcheilten. ¿Er bringt ihnen bei¿, erkl¿e sie zwischen zusammengebissenen Z¿en hindurch, ¿diese K¿rner aus Rainas und Berdines Hand zu fressen. Die beiden albern herum!¿ Sie sah gequ¿ zur Decke und warf die H¿e in die H¿he. ¿Herumalbernde Mord-Sith!¿
    Kahlan pre¿e ihre Lippen aufeinander und versuchte, nicht lauthals loszulachen. Cara zog ihren blonden Zopf nach vorne und liebkoste ihn auf eine Weise, die in Kahlan beunruhigende Erinnerungen daran wachrief, wie die Hexe Shota ihre Schlangen streichelte.
    ¿Na ja¿, versuchte Kahlan, die Emp¿rung der anderen Frau ein wenig zu bes¿tigen, ¿vielleicht war es nicht ihre eigene Entscheidung. Sie stehen in seiner Pflicht. Vielleicht hat Richard es ihnen befohlen, und sie gehorchen nur.¿
    Cara blickte sie ungl¿ig an. Kahlan wu¿e, da¿jede einzelne der drei Mord-Sith Richard bis in den Tod verteidigen w¿rde. Sie hatten bereits bewiesen, da¿sie bereit waren, ihr Leben ohne Zaudern zu opfern. Aber obwohl sie ihm durch Magie verpflichtet waren, mi¿chteten sie seine Befehle nach Belieben, wenn sie sie f¿r belanglos, unwichtig oder unklug hielten.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 1036
Erscheinungsdatum 13.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37104-4
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,2/12,6/6,3 cm
Gewicht 640 g
Originaltitel Sword of Truth, Vol 4 Temple of Winds
Übersetzer Caspar Holz
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
2
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0

Gewohnt spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wer die Serie kennt, weiß, was ihn erwartet. Zwar hatte ich das Gefühl, dass am Ende nicht viel passiert ist, obwohl das Buch gewohnt lang ist. Trotzdem ist es spannend und fesselnd geschrieben. Der Cliffhanger ist nicht so stark, wie zwischen Band drei und diesem Band

von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2019
Bewertet: anderes Format

Für diese Fantasy Reihe muss man sich viel Zeit mitbringen. Meiner Meinung nach ist dies aber absolut lohnenswert. Der vierte Teil einer tollen Fantasy Reihe!

von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2017
Bewertet: anderes Format

Spannend wie seine Vorgänger! Terry Goodkind versteht es, den Leser zu unterhalten!