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Der gehetzte Uhrmacher / Lincoln Rhyme Bd.7

Roman

Lincoln Rhyme Band 7

Jeffery Deaver

(4)
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Beschreibung


Beim kalten Vollmond: fünf vor Mord. Der 7. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs.

Kleine Standuhren, die gnadenlos die letzten Sekunden im Leben der Opfer herunterzählen – sie sind das unverwechselbare Markenzeichen des „Uhrmachers“. Lincoln Rhyme und Amelia Sachs jagen einen Serienkiller, der seine Morde mit der unfehlbaren Präzision eines Schweizer Uhrwerks begeht. Und sie erhalten dabei unschätzbare Hilfe von Kathryn Dance – einer weltweit anerkannten Verhörspezialistin, die Verbrecher zuverlässiger entlarven kann als ein Lügendetektor. Doch der Uhrmacher ist den Ermittlern stets einen Schritt voraus und irgendwo im Verborgenen tickt ein Zeitzünder unerbittlich gegen Null ...

Deavers neuer Megathriller wird Ihnen buchstäblich die Zeit vertreiben ...

"So fesselnd, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 511
Erscheinungsdatum 13.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37126-6
Reihe Lincoln-Rhyme-Thriller 7
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,3/11,6/4,2 cm
Gewicht 395 g
Originaltitel The Cold Moon (Lincoln Rhyme 07)
Abbildungen 40 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Thomas Haufschild
Verkaufsrang 58866

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Kundenbewertungen

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Bei Deaver nichts Neues
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 21.03.2012

Jeffery Deaver ist mit „Der gehetzte Uhrmacher“ das „gelungen“, was ihm bereits Autoren wie Patricia Cornwell „erfolgreich“ vorgemacht haben: Er hat seine eigene Reihe aber mal so richtig gegen die Wand gefahren und einst durchaus sympathische, interessante Charaktere zu stereotypen Wachsfiguren degradiert. Da ist allen voran Li... Jeffery Deaver ist mit „Der gehetzte Uhrmacher“ das „gelungen“, was ihm bereits Autoren wie Patricia Cornwell „erfolgreich“ vorgemacht haben: Er hat seine eigene Reihe aber mal so richtig gegen die Wand gefahren und einst durchaus sympathische, interessante Charaktere zu stereotypen Wachsfiguren degradiert. Da ist allen voran Lincoln Rhyme zu nennen, dessen überragender Intellekt zwar allenthalben immer noch gelobt wird, aber innerhalb der Ermittlungen eigentlich gar nicht mehr zu Anwendung kommt. Sein Zorn, der ehemals seinen Ursprung in seiner gesundheitlichen Lage hatte, ist zum Selbstzweck verkommen. Wo er früher mit dem Leben gehadert, sich Gedanken um Selbstmord gemacht hat, trainiert er nun wie besessenen seinen sportlichen Körper. Sollte Rhyme eines Tages Amelias Camaro eigenhändig durch New Yorks Straßen lenken, um das UN-Gebäude vor einer Atombombe zu bewahren – ich wäre nicht mehr überrascht. Sachs selbst poliert weiterhin kräftig am Image der Vorzeigepolizistin, welche die Waffe schneller zieht als ihr Schatten und aus einem Senfkorn am Boden eine bombensichere Anklage für die Staatsanwaltschaft schmieden kann. Das klingt etwas übertrieben? Möglich, aber so stellen sich Deavers Figuren in Band 7 der Reihe da. Ob es am schnellen Veröffentlichungspensum liegt oder an äußerst strengen Verlagsverträgen – Jeffery Deaver scheinen die Ideen ausgegangen zu sein. Eine Tatsache, die er wohl selbst bemerkt hat, denn so ließe sich die Einführung von Kathryn Dance erklären, welche dem nun altbekannten Ermittlerteam frisches Blut verleihen und gleichzeitig noch Werbung für ihre eigene Serie (beginnend mit „Die Menschenleserin“) machen soll. Sternzeichen Fuchs. Blöd nur, dass dieser Versuch äußerst durchsichtig ist und auch Dance in ihrer Perfektion sogleich den Profilerolymp erklettert. Egal wie genial und großartig die Mörder auch immer sind – die Guten sind stets besser. Und da man das vorher bereits weiß, kommt der Plot trotz der tausend eingebauten Wendungen einfach nicht aus dem Quark. Deavers Versuch den Leser in jedem Kapitel fünfmal aufs Glatteis zu führen, wird zum Bumerang. Hier eine Kurve, da eine Überraschung und noch eine Drehung. Man wird das Gefühl nicht los, als beobachte man einen Jahrmarktbesucher, der in panischer Eile seine Bälle auf Dosen wirft, ohne jedoch davon nur eine einzige zu treffen. Deaver will und will und will – die blöde Spannung springt aber einfach nicht auf den Leser über. Wie auch, sind doch die Ermittler ihren Verfolgern stets fünf Schritte voraus, was die vorherigen Irreführungen dann nicht nur nutzlos, sondern letztlich auch arg nervtötend macht. Und selbst wenn der Mörder schließlich dabei ist seinen Plan endgültig in die Tat umzusetzen, kann man sich sicher sein, dass die vorher im Dunkel tappenden Verfolger bereits anhand irgend eines Details Wind von der Sache bekommen und eine schöne Falle vorbereitet haben. Wie ihnen das gelungen ist, erfährt der Leser dann ein Kapitel später, wo haarklein noch selbst dem Blödesten erklärt wird, wie und warum Rhyme und Anhang da wieder drauf gekommen sind. Insgesamt ist „Der gehetzte Uhrmacher“ ein enttäuschendes Werk, dem jegliches Spannungsmoment fehlt und das von der Qualität der ersten Bände weiter entfernt ist denn je.

Sehr spannend aber zuviel des Guten
von einer Kundin/einem Kunden aus Zollikofen am 02.12.2011

Sehr spannende Story wie von diesem Ermittlerteam gewohnt. Leider neigt der Autor von Buch zu Buch mehr zu Füllern. Etwas kürzer wäre besser. Vorallem private Geschichten der Figuren welche mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben, sind mir eindeutig zuviele vorhanden. Auch wirkt die Geschichte zwischenzeitlich zu kon... Sehr spannende Story wie von diesem Ermittlerteam gewohnt. Leider neigt der Autor von Buch zu Buch mehr zu Füllern. Etwas kürzer wäre besser. Vorallem private Geschichten der Figuren welche mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben, sind mir eindeutig zuviele vorhanden. Auch wirkt die Geschichte zwischenzeitlich zu konstruiert und dadurch sehr unrealistisch.

Ein Wettlauf gegen die Zeit
von Bellexr aus Mainz am 15.04.2010

Zwei grausame Morde erschüttern New York. An beiden Tatorten, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, findet sich jedes Mal eine kleine, tickende Standuhr. Ansonsten hinterlässt der Mörder, der sich selbst "Der Uhrmacher" nennt, keine Spuren. Lincoln Rhyme und Amelia Sachs nehmen die Ermittlungen auf und erhalten un... Zwei grausame Morde erschüttern New York. An beiden Tatorten, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, findet sich jedes Mal eine kleine, tickende Standuhr. Ansonsten hinterlässt der Mörder, der sich selbst "Der Uhrmacher" nennt, keine Spuren. Lincoln Rhyme und Amelia Sachs nehmen die Ermittlungen auf und erhalten unerwartete Hilfe von Kathryn Dance, eine Spezialistin für Körpersprache. Scheinbar schnell können sie die Spur des Uhrmachers aufnehmen, doch bald müssen sie feststellen, dass dieser ihnen immer einen Schritt voraus ist. In ihrem 7. Fall haben es das Ermittlerduo Rhyme/Sachs wieder mit einem äußerst intelligenten und wandlungsfähigen Gegner zu tun. Jeffrey Deaver steigt sofort in die Geschichte ein und beginnt die Story mit seinem Mörder, dem Uhrmacher, und seinem Komplizen. So wechseln sich die Erzählstränge ab und diese sind präzise gelegt, sodass sich die Spannung immer auf einem extrem hohen Level befindet. Was diese noch erhöht: Während der Ermittlungen müssen Rhyme und Sachs feststellen, dass der Uhrmacher 10 dieser kleinen Standuhren erworben hat. So ist klar, dass er bei weiten sein Morden noch nicht beenden wird. Rhyme und Sachs ermitteln gegen die Uhr und die Zeit drängt. Atmosphärisch sehr dicht erzählt der Autor seinen Thriller. Die vielen und unvorhersehbaren Wendungen überraschen ein ums andere Mal und man stellt während des Lesens immer mehr fest, dass das Ermittlerduo hier einen ebenbürtigen Gegner gefunden hat. Neben den bereits bekannten Charaktere aus vorherigen Bänden, die gewohnt lebendig beschrieben sind, ist dieses Mal auch eine neue Figur mit eingebaut. Hierbei handelt es sich um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance. Von ihr erhalten Lincoln Rhyme und Amelia Sachs wertvolle Hinweise in Bezug auf die Identität des Mörders. Auch wenn Rhyme der Expertin für Körpersprache anfangs äußerst skeptisch und gewohnt zynisch gegenübersteht, lernt er sie und besonders ihre Fähigkeiten im Laufe des Thrillers doch zu schätzen. Fazit: Wieder einmal ist Jeffrey Deaver ein überaus intelligenter, sehr facettenreicher und äußerst spannender Thriller gelungen, der einem mindestens eine schlaflose Nacht beschert.


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  • DIENSTAG, 0.02 UHR

    Solange die Zeit von tickenden Rädchen abgezählt wird, ist sie tot; erst wenn die Uhr stehen bleibt, erwacht die Zeit zum Leben.
    William Faulkner

    ... Eins
    den Neuschnee auf Asphalt und Beton in Glatteis verwandelt. Die beiden Männer saßen in ihrem rasenden Heftpflastermobil, wie der clevere Vincent den gelbbraunen Geländewagen wegen seiner Farbe getauft hatte. Das Fahrzeug war ein paar Jahre alt; die Bremsen mussten mal nachgesehen und die Reifen gewechselt werden. Aber einen gestohlenen Wagen in die Werkstatt zu bringen, wäre keine gute Idee gewesen, vor allem, weil zwei seiner letzten Insassen nun Mordopfer waren.
    Der Fahrer - ein schlanker Mann Mitte fünfzig mit kurzem schwarzem Haar - bog vorsichtig in eine Seitenstraße ab und fuhr weiter. Er fuhr nicht zu schnell, wechselte präzise die Richtung, blieb genau in der Mitte seiner Fahrspur. So fuhr er immer, ganz gleich ob die Straßen glatt oder trocken waren und ob das Fahrzeug soeben in einen Mord verwickelt gewesen war oder nicht.
    Aufmerksam, gewissenhaft.
    Wie lange hatte es gedauert?
    Der große Vincent - Vincent mit den langen, stets feuchten Wurstfingern und einem straffen braunen Gürtel, dessen erstes Loch sich dehnte - zitterte am ganzen Leib. Er hatte seine Nachtschicht als Zeitarbeits-Schreibkraft beendet und dann an der Straßenecke gewartet. Es war bitterkalt, aber Vincent mochte die Lobby des Gebäudes nicht. Das Licht war grünlich, und überall an den Wänden hingen große Spiegel, in denen er seinen ovalen Körper aus allen möglichen Winkeln sehen konnte. Also war er hinaus in die klare, kalte Dezemberluft getreten, auf und ab gelaufen und hatte einen Schokoriegel gegessen. Okay, zwei.
    Nun blickte Vincent zum Vollmond empor, der in der Häuserschlucht einen Moment lang als blendend weiße Scheibe zu sehen war, und der Uhrmacher grübelte laut: »Wie lange es gedauert hat, bis sie tot waren? Interessante Frage.«
    Vincent kannte den Uhrmacher - der mit richtigem Namen Gerald Duncan hieß - erst seit kurzer Zeit, aber er hatte gelernt, dass es bisweilen riskant war, dem Mann eine Frage zu stellen. Schon eine simple Erkundigung konnte die Tür zu einem Monolog aufstoßen. Mann, konnte dieser Kerl reden. Und seine Antworten waren immer durchdacht, wie bei einem Professor. Vincent wusste, dass seit einigen Minuten vor allem deswegen Stille herrschte, weil Duncan sich seine Antwort überlegte.
    Vincent öffnete eine Dose Pepsi. Ihm war zwar kalt, aber er brauchte jetzt etwas Süßes. Er trank aus und steckte sich die leere Dose in die Tasche. Dann aß er eine Packung Erdnussbutterkekse. Duncan sah kurz hinüber, um sich davon zu überzeugen, dass Vincent Handschuhe trug. Im Heftpflastermobil trugen sie immer Handschuhe.
    Gewissenhaft...
    »Ich würde sagen, es gibt darauf mehrere Antworten«, sagte Duncan mit seiner leisen, distanzierten Stimme. »Der Erste, den ich getötet habe, war zum Beispiel vierundzwanzig, also könnte man behaupten, es habe vierundzwanzig Jahre gedauert, bis er tot war.«
    Was du nicht sagst!, dachte der clevere Vincent mit dem Sarkasmus eines Teenagers, wenngleich er zugeben musste, dass ihm diese nahe liegende Antwort nicht eingefallen war.
    »Der andere war zweiunddreißig, glaube ich.«
    In Gegenrichtung fuhr ein Streifenwagen vorbei. Das Blut in Vincents Schläfen begann zu pochen, aber Duncan reagierte nicht. Die Polizisten interessierten sich nicht für den gestohlenen Explorer.
    »Man kann diese Frage aber auch anders beantworten, nämlich im Hinblick auf die Zeitspanne zwischen dem Moment, in dem ich angefangen habe, und dem Moment, in dem ihre Herzen zu schlagen aufgehört haben«, sagte Duncan. »Vermutlich hast du das gemeint. Weißt du, die Leute möchten die Zeit gern in leicht verdaulichen Häppchen betrachten. Das ist zulässig, solange es hilfreich ist. Es ist hilfreich, wenn man weiß, dass die Wehen alle zwanzig Sekunden kommen. Das Gleiche gilt für das Wissen, dass der Sportler eine Meile in drei Minuten und achtundfünfzig Sekunden gelaufen ist und daher das Rennen gewinnt. Wie lange es heute Nacht gedauert hat, bis sie tot waren ... nun, das ist nicht wichtig, solange es nicht schnell geschehen ist.« Ein Blick zu Vincent. »An deiner Frage ist nichts auszusetzen.«
    »Schon gut«, sagte Vincent, dem egal war, ob es etwas auszusetzen gab. Vincent Reynolds hatte nicht viele Freunde und ließ sich von Gerald Duncan eine Menge gefallen. »Ich war bloß neugierig.«
    »Ich weiß. Ich habe lediglich nicht auf die Zeit geachtet. Beim nächsten Mal passe ich besser auf.«
    »Bei dem Mädchen? Morgen?« Vincents Herzschlag beschleunigte sich ein wenig.
    Er nickte. »Du meinst heute.«
    Es war nach Mitternacht. Bei Gerald Duncan musste man korrekt sein, vor allem hinsichtlich der Zeit. »Genau.«
    Der hungrige Vincent hatte den cleveren Vincent um eine Handbreit geschlagen, nun, da er an Joanne dachte, das Mädchen, das als Nächstes sterben würde.
    Heute...
    Der Mörder fuhr in einem komplizierten Muster zurück zu ihrer vorläufigen Bleibe im Bezirk Chelsea, südlich von Midtown Manhattan, in der Nähe des Flusses. Die Gegend war menschenleer; die Temperatur lag bei minus zehn Grad, und ein gleichmäßiger Wind wehte durch die engen Straßen.
    Duncan hielt am Bordstein, schaltete den Motor aus und zog die Handbremse an. Die Männer stiegen aus. Dann gingen sie einen halben Block weit durch die eisige Brise. Duncan blickte auf den Schatten, den er im Mondschein auf den Bürgersteig warf. »Mir ist noch eine andere Antwort eingefallen. Auf die Frage, wie lange es gedauert hat, bis sie tot waren.«
    Vincent zitterte wieder - hauptsächlich, aber nicht nur wegen der Kälte.
    »Wenn man es von deren Standpunkt aus betrachtet, könnte man sagen, es hat bis in alle Ewigkeit gedauert«, sagte der Mörder.

    ...Zwei
    unternehmens am Ufer des Hudson River nördlich von Greenwich Village. In vierzig Minuten sollte ein Kahn mit defektem Dieselmotor anlegen, aber im Moment war noch nichts los, und der Mann genoss die Wärme der Hütte. Er hatte die Füße auf den Tisch gelegt und hielt den Kaffeebecher dicht vor der Brust. Nun wischte er die beschlagene Scheibe frei und sah noch einmal hin. Was ist das?