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Menschen wie Götter

Roman

(5)
Die ferne Zukunft: Die Menschheit durchpflügt das Weltall, erforscht fremde Planeten, schließt Freundschaft mit außerirdischen Zivilisationen. Kurz: Sie verfügt dank ihrer fortgeschrittenen Technologie über all jene Fähigkeiten, die früher den Göttern zugeschrieben wurden. Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug auf einen Planeten, auf dem Spuren einer noch überlegeneren Zivilisation existieren … Es ist der Beginn eines atemberaubenden Abenteuers!

»Menschen wie Götter« ist der berühmteste russische Science-Fiction-Roman aller Zeiten.

Portrait
Sergej Alexandrowitsch Snegow, 1910 in Odessa geboren, arbeitete als Ingeniuer in Leningrad, bevor er wegen angeblicher Abweichungen vom Marxismus 1936 verhaftet und zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt wurde. Das in den sechziger und siebziger Jahren entstandene Menschen wie Götter ist sein berühmtestes Werk. Snegow starb 1994 in Kaliningrad.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 991
Erscheinungsdatum 01.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52519-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,9/11,8/6 cm
Gewicht 579 g
Übersetzer Heinz Kübart
Buch (Taschenbuch)
12,40
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 15.08.2017
Bewertet: anderes Format

Spannende SciFi-Vision aus den 1960er Jahren, der man die Thematik des Kalten Krieges anmerkt, aber dennoch hinsichtlich seiner Ideen und Handlungsstränge besticht.

Seit Jahren ein Geheimtipp
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Snegow brachte seinen dreiteiligen Romanzyklus 1966 in der Sowjetunion heraus. Die erste deutschsprachige Übersetzung erschien 1972 in der DDR. Alle drei Teile wurden in einem Band gedruckt. Der Roman war sofort vergriffen. Erst 1986 gab es eine Neuauflage. Dieses Mal in drei einzelnen illustrierten Büchern: Band 1 – Die... Snegow brachte seinen dreiteiligen Romanzyklus 1966 in der Sowjetunion heraus. Die erste deutschsprachige Übersetzung erschien 1972 in der DDR. Alle drei Teile wurden in einem Band gedruckt. Der Roman war sofort vergriffen. Erst 1986 gab es eine Neuauflage. Dieses Mal in drei einzelnen illustrierten Büchern: Band 1 – Die Fahrt des Sternenpflugs Band 2 – Die Invasion im Perseus Band 3 – Der Ring der Gegenzeit Auch diese Auflage war sofort vergriffen. Erst nach der politischen Wende kam Mitte der 1990er Jahre erneut eine Ausgabe heraus. Es war ein Hardcoverbuch in einem lila Einband. Das Buch war nicht nur sehr teuer, sondern zudem voller schlampiger Druckfehler. Eine andere Ausgabe, nur wenige Jahre später, versöhnte die Fangemeinde wieder. Beide Bücher beinhalteten alle drei Teile von "Menschen wie Götter". Wenn man bedenkt, dass Snegow seinen Zyklus bereits in den 1960er Jahren veröffentlicht hatte, kommt man nicht umhin seine Zukunftsvisionen zu bestaunen. Manches in der Sprache und im Technikverständnis mag nach heutigen Maßstäben sicherlich antiquiert erscheinen, doch enthält der Roman noch immer eine Vielzahl von Problemen, die aktuell geblieben sind. Was das Buch besonders interessant und außergewöhnlich für seine Zeit machte, ist die Behandlung eines intergalaktischen Krieges, in den die Menschheit hineingezogen wird. Nach dem Selbstverständnis und nach sozialistischer Lesart, galt es als ausgeschlossen, dass eine kriegerische Rasse den Weltraum hätte erobern können. Um einen solchen Schritt erfolgreich und dauerhaft zu wagen, bedurfte es der Nutzung sämtlicher Ressourcen. Konflikte, Krankheiten, Kriege und ähnliche negativen Erscheinungen hätten diese Ressourcen gebunden. Das galt für die Menschheit genauso wie für fremde intergalaktische Rassen aus dem All. Eine Eroberung des Weltraums wäre unter diesen Umständen nicht möglich gewesen. Tatsache ist, dass es in der sozialistischen SF Literatur bis Mitte der 1980er Jahre kaum Romane gab, die kriegerische Akte Marke STAR WARS zum Thema hatten. Die friedliche Nutzung des Weltalls stand über jedem Zweifel erhaben. Der Krieg galt in der Zukunft als überwunden. Die Verständigung der intergalaktischen Völker baute auf Achtung und Vertrauen auf. In "Menschen wie Götter" beginnt der Autor auch mit diesem Ansatz, aber bereits in den ersten Kapiteln schleicht sich die Bedrohung eines übermächtigen Feindes ein und wird zum ständigen Begleiter der Protagonisten. Im ersten Teil des Buches wird der Leser mit den Raumhelden bekannt gemacht. Der Ich-Erzähler Eli beschreibt die Ereignisse aus seiner Sicht. Der Alltag der Menschen rollt sich vor dem Leser aus und ihre Errungenschaften sowie die friedliche Verbindung zu anderen Sternenvölkern werden präsentiert. Der Anfang des Buches mag etwas zäh daherkommen, enthält aber bereits erste Hinweise die zu der eigentlichen Handlung führen: Mitten in diesen Alltäglichkeiten geschehen in den Tiefen des Alls unerklärliche Dinge. Eine Expedition soll herausfinden, was in der Nähe der Plejaden geschieht. Bei diesem Vorstoß wird die Erdgemeinschaft unerwartet in eine intergalaktische Auseinandersetzung hineingezogen. Wer sind die Galakten? Wer die Zerstörer? Immer wieder tauchen Fragen und Hinweise zu den zwei geheimnisvollen Rassen auf, die sich offensichtlich bekämpfen. Es kommt zunächst nur zur indirekten Begegnung mit den Zerstörern und erst zum Ende des Buches stehen die Menschen den Feinden direkt gegenüber. Es kommt zu einem Gefecht, aus denen sich die Menschen nur mit Mühe und durch ihre technische Überlegenheit retten können. Bei der Auseinandersetzung auf einem Planeten fällt den Zerstörern der Altertumsforscher André in die Hände. Er wird verschleppt. Sein Schicksal bleibt ungewiss, denn die Menschen müssen zurück zur Erde, um sich besser auf den kommenden Krieg vorzubereiten. Im Teil zwei kehrt Eli als befehlshabender Admiral mit einer Flotte neuster Sternenschiffe zum Schauplatz der ersten Auseinandersetzung zurück. Doch die Zerstörer waren nicht untätig geblieben und haben ihre Kampfmethoden den Waffen der Menschen angepasst. Wieder beginnt eine Schlacht in der Raum geschaffen, gekrümmt oder vernichtet wird. Die Hoffnung, die vermeintlichen Verbündeten von einst, die Galakten, würden die Menschen unterstützen, erfüllt sich nicht. Dann geraten drei Schiffe von der Hauptflotte in eine Falle. Die Besatzungen kommen in die Gefangenschaft. Unter ihnen auch Admiral Eli. Eine Zeit großer Entbehrungen steht den Menschen und ihren Begleitern bevor. In dieser Zeit größter Hoffnungslosigkeit erhalten sie immer wieder Hilfe von unbekannter Seite. Während der Rest der Raumflotte noch immer gegen die Verteidigung der Zerstörer kämpft, planen die Gefangenen ihre Befreiung. Im Teil drei wird das große Finale beschrieben. Es geht um schwer errungene Siege, herbe Niederlagen und vor allem um Verrat. Eine Reihe von Forschungsschiffen wird in die Tiefen des Alls entsandt. Dieses Mal auf der Suche nach einem Volk, das um ein vielfaches mächtiger war als alle bekannten Sternenvölker und sich Ramiren nennt. Selbst die Galakten wissen nicht viel über sie. Die Expedition endet in einer Katastrophe die zunächst auf Naturgewalten zurückgeführt wird. Doch später stellt sich heraus, dass die Mannschaften durch einen kriegerischen Akt umgekommen waren. Die Erde entsendet nun eine größere und stärkere Flotte, um der Sache auf den Grund zu gehen. Als wissenschaftlicher Berater wird Eli, der seit Jahren mit seiner Frau zurückgezogen auf der Erde lebt, berufen.

Science Fiction / Fantasy
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 01.09.2013

Sergej Snegows 'Menschen wie Götter' ist ein wunderschöner Roman, der in der Zukunft spielt, in der Menschen über Fähigkeiten verfügen, von denen die Physiker heutzutage nicht zu träumen wagen. Ein wunderschönes Sci-Fi-Buch, das auch für Fantasy-Fans schön zu lesen ist.