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Theorie der Unbildung

Die Irrtümer der Wissensgesellschaft

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Alle reden von der Wissensgesellschaft. Debatten um die mangelnde Qualität von Schulen und Studienbedingungen – PISA! –, um Spitzenforscher und potenzielle Nobelpreisträger haben heute die Titelseiten der Zeitungen erobert. Aber wie ist es tatsächlich bestellt um das Wissen? Meint die Wissensgesellschaft es wirklich ernst mit der Bildung? Konrad Paul Liessmann entlarvt vieles, was unter dem Titel Wissensgesellschaft propagiert wird, als rhetorische Geste. Eine fesselnde Streitschrift wider den Ungeist der Zeit.
Portrait
Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien, Essayist und Kulturpublizist. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er 2003 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln und 2010 den Donauland-Sachbuchpreis. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Theorie der Unbildung« und »Geisterstunde«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 174
Erscheinungsdatum 01.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-25220-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/1,5 cm
Gewicht 172 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 2.942
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Martin Kerbl, Thalia-Buchhandlung Linz

Vorweg: der „Wissenschafter des Jahres 2007“ beschäftigt sich, hauptsächlich, mit jenem Bereich der Bildung, oder eben Unbildung, in dem er selbst seit vielen Jahren tätig ist – dem Universitären.
Seine Theorie ist ein polemischer Angriff auf die so genannte Wissensgesellschaft, die er als Informationsgesellschaft entlarvt. Frei nach dem Motto, man brauche nur zu wissen, wo man nachzusehen hat. Was mit Wissen, Liessmann definiert den Begriff nach Humboldt als Mittel zu Selbsterkenntnis und Freiheit, nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. Fazit: dieses Buch bereitet ein intellektuelles Vergnügen, dem sich nicht nur Menschen hingeben sollten, die im Bereich der Bildung tätig sind.
Vorweg: der „Wissenschafter des Jahres 2007“ beschäftigt sich, hauptsächlich, mit jenem Bereich der Bildung, oder eben Unbildung, in dem er selbst seit vielen Jahren tätig ist – dem Universitären.
Seine Theorie ist ein polemischer Angriff auf die so genannte Wissensgesellschaft, die er als Informationsgesellschaft entlarvt. Frei nach dem Motto, man brauche nur zu wissen, wo man nachzusehen hat. Was mit Wissen, Liessmann definiert den Begriff nach Humboldt als Mittel zu Selbsterkenntnis und Freiheit, nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. Fazit: dieses Buch bereitet ein intellektuelles Vergnügen, dem sich nicht nur Menschen hingeben sollten, die im Bereich der Bildung tätig sind.

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